Hier finden Sie die Themen der letzen Monate

 

 

Thema April 2016 Katze: Die Plasmazellenpododermatitis

Es ist eine seltene Hauterkrankung der Katze. Sie betrifft die Pfotenballen.

Die Ursache ist unbekannt, könnte jedoch immunvermittelt oder

allergisch sein.

In einer Studie waren ca. 50 % der Katzen FIV (Katzenaids) pos.

 

Typische Zeichen sind geschwollene Pfotenballen, diese sind

weich und schwammig.

Die Veränderungen betreffen 1 oder mehrere Pfoten.

Sie sind nicht schmerzhaft.

Aber sie können sich geschwürig entwickeln und dann ein Sekret absondern.

Dann müssen sie behandelt werden.

Normalerweise ist keine Therapie nötig.

 

Katzenspruch des Monats:

Was mir an Katzen so gefällt, ist ihre grenzenlose Hingabe an persönlichen Komfort.

(Compton Mackenzie)

 

 

 

 

Thema April 2016 Hund: Harninkontinenz der kastrierten Hündin:

Eine Harninkontinenz ist ein unfreiwilliges Harnträufeln.

Der Schließmuskel verschließt die Harnröhre solange, bis der Hund

seinen Harn absetzen möchte.

Dieser Muskel verhindert, dass der Harn unkontrolliert aus der Blase fließt.

Häufig ist die Inkontinenz eine Störung des Schließmechanismus der Harnröhre.

Dabei ist der Schließdruck des Schließmuskels nicht ausreichend.

Das Harnträufeln tritt besonders nachts auf.

Es gibt wirksame Medikamente gegen diese Inkontinenz.

Wir beraten Sie gerne.

 

 

 

 

Thema Nager April 2016: Meerschweinchen und Fortpflanzung

Meerschweinchen – Weibchen, die älter sind als 1 Jahr und

bisher nicht gedeckt wurden, sollten nicht mehr gedeckt werden.

Das kann zu schlimmen Geburtsproblemen bis zum Tod des Tieres führen.

Das Becken des Weibchens ist nicht mehr so dehnungsfähig

wie bei einem 8-9 Monate alten Tier.

Auch älteren Männchen ab ca. 4 Jahren sollte man die Anstrengung des Deckens nicht mehr zumuten.

Wer keinen Nachwuchs will, sollte männliche und weibliche Tiere

getrennt halten. Oder man kastriert das Männchen.

Man empfiehlt meistens 1 Männchen (kastriert) mit mehreren Weibchen zusammen zu halten.  Manchmal klappt es aber auch 2 Männchen

oder 2 Weibchen zusammen zu halten.

Das hängt immer von den einzelnen Tieren ab.

 

 

Monatsthema März 2016 : Flohallergie Katze

Es ist eine häufige Hauterkrankung der Katze, die inzwischen

ganzjährig auftritt.

Symptome sind:

Juckreiz, Pickel, Krusten, Haarausfall, exzessives Putzen

Besonders betroffen sind:

Nacken, Rücken, Oberschenkel, Unterbauch

Findet man einen Floh, verabreicht man ein wirksames Flohmittel.

Das muss unbedingt über mindestens 3 Monate gegeben werden.

Hat man eine Katze, die auf Flöhe allergisch reagiert, muss man sie regelmäßig behandeln.

Außerdem sollte man das Tier wöchentlich auf Flohbefall untersuchen.

Für entsprechende Flohmittel stehen wir Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

 

Katzenspruch des Monats:

Katzen haben Tausende von Jahren gebraucht, um die Menschen zu domestizieren.

 

Monatsthema März 2016 Hund: Flohallergie

Es ist eine häufige Hauterkrankung des Hundes, die durch den

Klimawandel inzwischen ganzjährig auftritt.

Symptome sind:

Hautekzeme,  Juckreiz, Fellverlust, eitrige Hautentzündung

Besonders betroffen sind:

Hinterer Rücken, Schwanzwurzel, Oberschenkel, Bauch, Flanken

Ohne weitere Untersuchungsmethoden,  verabreicht man dem Hund ein

wirksames Flohmittel.

Das muss dann unbedingt über mindestens 3 Monate gegeben werden.

Ist die Hautveränderung besser, war der Floh die Ursache dafür.

War es nicht der Floh, muss man weitere Untersuchungen durchführen.

Hat man ein flohallergisches Tier, muss man immer regelmäßig Flohmittel benutzen und das Tier wöchentlich auf Flohbefall untersuchen.

Für entsprechende Flohmittel stehen wir Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

 

Monatsthema März 2016 Nager: Kaninchenimpfung

 

Wir impfen Ihre Kaninchen routinemäßig 1 x jährlich

gegen Chinaseuche (RHD) und Myxomatose.

Myxomatose wird hauptsächlich durch Fluginsekten (Mücken) übertragen,

RHD durch direkten Tierkontakt oder indirekt (Mensch, Schuhe, Grünfutter, Insekten, Vögel).

Also muss man auch die Wohnungstiere impfen.

Meistens enden beide Erkrankungen tödlich.

Wir impfen mit einem Impfstoff, der 1 Jahr lang gegen beide Erkrankungen wirkt.

Impfung ist möglich ab einem Alter von 5 Wochen.

 

Der neu entdeckte Virusstamm RHD V 2 wird momentan viel beschrieben, ist aber nicht so verbreitet.

Es gibt bisher keinen wirksamen Impfstoff gegen diesen Stamm.

Monatsthema Februar 2016 Nager:  Wet Tail Disease   beim Hamster

Diese Infektionskrankheit tritt besonders bei  Jungtieren auf.

Sie wird durch ein spezielles Bakterium hevorgerufen: 

Lawsonia intracellularis.

Dieses wird mit kontaminiertem Futter oder  über verschmutzte Einstreu aufgenommen.

Es betrifft besonders Tiere mit einem eingeschränkten Immunsystem.

Andere Erreger  können noch dazu kommen.

Die Krankheitszeichen sind akute Durchfälle, die den Pobereich

und Schwanz  nässen.

Dadurch können die Tiere austrocknen und sterben.

Bei langwierigem Verlauf bekommen die Tiere struppiges Fell

und magern ab.

Später versterben die Tiere durch eine Bauchfellentzündung oder einen Darmverschluss.

Eine Behandlung ist schwierig,  aber man kann es versuchen.

Wichtig ist es, dass Sie  frühzeitig kommen. 

Monatsthema Februar 2016 Hund:  Dickdarmentzündung (Kolitis)

Die akute Dickdarmentzündung hat verschiedene Ursachen.

 

Das können Bakterien, Parasiten oder Futter sein.

 

Häufigstes Symptom ist der Dickdarmdurchfall:

Blutbeimengung im Kot, schleimiger Kot, Schmerzen beim Kotabsatz.

Dabei ist immer das Allgemeinbefinden gut.

Selten ist Erbrechen.

Bei einer rektalen Untersuchung kann man Blut im Darm feststellen,

außerdem ist es für diese Tiere schmerzhaft.

Wichtig ist es, die Tiere 1-2 Tage nicht zu füttern.

Wir behandeln sie außerdem mit einem leichten Durchfallmedikament.

In 3-5 Tagen sollten die Tiere wieder gesund sein.

Dauert es länger, muss man über ein spezielles Futter sprechen.

Monatsthema Februar 2016 Katze:  Entzündliche Darmerkrankung

(IBD = Inflammatory bowel disease)

 

Die Krankheitszeichen sind immer Gewichtsverlust, Erbrechen und Durchfall.

Erbrechen haben wir besonders, wenn Magen/ Dünndarmbereich  beeinträchtigt ist.

Meist besteht kein Zusammenhang mit der Fütterung.

Das Erbrochene besteht eher aus Flüssigkeit als aus Nahrung. 

Der Durchfall kann unterschiedlich sein.

Meistens sind die Symptome chronisch.

In fortgeschrittenen Fällen tritt Appetitlosigkeit auf.

Die Erkrankung ist idiopathisch, das heißt ,

es gibt keine erkennbare Ursache.

Daher ist es auch schwierig, eine genaue Diagnose zu stellen.

Diese ist nur 100 % ig, wenn man Proben aus dem Darm entnimmt

und untersuchen lässt.

Eine Behandlung kann man mit einem speziellen  Diätfutter versuchen.

 

Katzenspruch des Monats:

Katzen, die nicht stehlen, mausen auch nicht. (Weisheit aus Deutschland)

 

Monatsthema Januar 2016 Kaninchen:  Vorbeugung von Krankheiten

Sie, als Tierhalter, können dafür sorgen, dass Ihr Kaninchen schnell tierärztlich behandelt wird, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt wird.

Dazu gibt es verschiedene wichtige Verhaltensregeln für Kaninchenbesitzer.

Sie müssen Ihr Tier mindestens 1 x pro Woche gründlich anschauen.

Besonders, wenn man mehrere Tiere hält, was ja auch artgerecht ist, kann man schnell kleine Veränderungen übersehen.

Einmal pro Woche, sollten die Kaninchen gewogen werden,  und das Gewicht sollte aufgeschrieben werden, um zu sehen, ob die Tiere ab – oder zugenommen haben.

Ist der Gewichtsverlust  mehr als 100 Gramm  in einer Woche, sollten Sie das Tier auf jeden Fall untersuchen lassen.

Dann sollten Sie Ihre Kaninchen einmal gründlich ansehen, das heißt von Kopf bis Fuß,  unter dem Bauch und im Pobereich. 

Sehen Sie dort Veränderungen, fragen Sie Ihren Tierarzt oder kommen Sie in die Praxis.

Im Sommer  können Kaninchen leicht Madenbefall haben und dann ist schnelles Handeln lebenswichtig, daher muss man die Tiere im Sommer täglich kontrollieren.

Einige Veränderungen kann nur der Tierarzt erkennen, wie z.B. Zahnprobleme, innere Erkrankungen oder Parasitenbefall.

Je  frühzeitiger man die Erkrankungen behandelt, desto größer ist die Chance, das Tier vollständig zu heilen.

Monatsthema Januar 2016 Hund:  Sertoli-Zelltumor:

Einer der Hodentumoren beim Hund ist der Sertoli-Zelltumor.

Häufig ist diese Tumorart bei Hunden , die nur einen Hoden im

Hodensack haben.

Der 2. Hoden befindet sich dann im Leistenkanal oder in der Bauchhöhle.

Dieser 2. Hoden in der Leiste oder in der Bauchhöhle kann tumorös  entarten.

Daher empfehlen wir bei Hunden mit einem Hoden immer eine Kastration.

Ca. 1/3 der Sertolitumoren produzieren Östrogene.

Häufig befallene Rassen sind:

Boxer, Cairn Terrier, Pekinesen, Weimaraner, Mischlinge

Symptome sind:

Brustdrüsenschwellung, Hängende Vorhaut, riechen nach weiblichem Tier für andere Hunde, Milchfluss, Prostatavergrößerung, Knochenmarksschädigung durch Östrogene

Hautsymptome:

Haarausfall: Rumpf, Pobereich, Juckreiz 

Die einzige Behandlung ist eine Kastration.

3-6 Monate nach Kastration sind meist alle Symptome wieder verschwunden.

Monatsthema Januar 2016 Katze:  Die polyzystische Nierenerkrankung (PKD)

Es ist eine erbliche Erkrankung der Perserkatzen und Perserkatzenmischlinge.

In einigen Perserkatzenfamilien tritt diese Erkrankung zu 45 % auf.

Nierenzysten sind flüssigkeitsgefüllte Aussackungen, die unterschiedlich groß sein können. Sie können mit der Zeit auch größer werden, so dass dann die Niere fast nur noch aus ihnen besteht.

Außerdem können es auch mehr  Zysten werden.

Man kann sie durch eine Ultraschalluntersuchung feststellen.

Sind die Zysten sehr groß, kann man sie von außen tasten.

Dadurch ist die Nierenfunktion eingeschränkt.

Die Schwere der Nierenfunktionsstörung kann durch eine einfache Blutuntersuchung bestimmt werden.

Die Nierenfunktion verschlechtert sich meistens mit der Zeit.

Man kann aber keine Prognose über die Lebenserwartung einer Katze mit dieser Erkrankung stellen, da das sehr unterschiedlich ist.

Einige Tiere können mit Medikamenten viele Jahre ohne besondere Probleme leben.

Dennoch sollte bei solchen Patienten der Nierenwert im Blut regelmäßig

kontrolliert werden.

Und besonders wichtig ist es, mit diesen Tieren nicht zu züchten.

 

Katzenspruch des Monats:

Ein Haus ohne Katze ist wie ein Aquarium ohne Fisch (Jean-Louis Hue)

Monatsthema Nager Dezember 2015:  Kaninchen im Winter im Außenstall

Kaninchen, die im Sommer draußen gehalten werden, können sehr gut auch im

Winter im Freien bleiben.

Das geht natürlich nur bei gesunden und kräftigen Tieren.

Wetterempflindliche Tiere sollten ein von 3 Seiten geschütztes Gehege haben.

Alle Tiere benötigen eine wetterfeste Kiste.

Sie dürfen nicht einzeln gehalten werden, da sie sich zu mehreren Tieren mehr bewegen

und kuscheln können.

Im Winter ist energiereiches Futter wichtig, Heu und Stroh muss trocken sein und in

ausreichender Menge vorhanden sein.

Das Wasser muss regelmäßig auf Frost kontrolliert werden.

Monatsthema Hund Dezember 2015: Winterzeit

 Zur Winterzeit gibt es immer wieder Diskussionen, ob der Hund einen Mantel

tragen soll.

Ein gesunder Hund  benötigt keine Kleidung.

Hunde, die Kleidung brauchen sind:

Welpen, alte Tiere, kranke Tiere (besonders schwer kranke Tiere,  Rückenpatienten),

Hunde ohne Unterwolle und sehr dünne Tiere.

Man bemerkt dann, dass die Hunde vermehrt zittern und öfter ein Bein anheben.

Bei der Auswahl des Mantels sollte man folgende Dinge beachten:

Der Mantel sollte vor Nässe und Kälte schützen, atmungsaktiv sein, er sollte alles

abdecken, er darf nicht einschneiden, er sollte leicht anzuziehen sein und gut zu waschen

sein.

Hunden mit behaarten Pfoten sollte man die Pfoten freischneiden (wir helfen Ihnen

gerne dabei.),  damit der Schnee nicht dazwischen hängen bleibt.

 

Frohe Weihnachten und ein Gesundes Neues Jahr wünschen wir Ihnen.

 

Monatsthema Dezember 2015 Katzenfreigänger im Winter

 

Wichtig ist, dass die Freigängerkatze im Winter immer ins Haus kann.

Man kann sich alternativ dazu eine Katzenklappe in einem Schuppen oder Garage

Einbauen. Dort sollte man ihr ein warmes Plätzchen einrichten.

Man kann auch eine witterungsbeständige Kiste mit Decken und Wärmekissen

draußen platzieren.

In kalten Jahreszeiten hilft ein „Snuggle Safe“. Das ist ein Plastikkissen, dass in der

Mikrowelle erhitzt wird und bis zu 10 Stunden warm hält. Diesen Snuggle gibt es im

Zoofachmarkt.

 

Katzen-Monatsspruch :

Ob eine schwarze Katze Unglück bringt, hängt davon ab, ob man ein Mensch

 ist oder eine Maus: 

 

 

Monatsthema Nager November 2015:

Tierartliche Besonderheiten der Haut bei verschiedenen

Heimtieren (ist normal bei diesen Tieren)

 

Meerschweinchen:

Haben hinter den Ohren und am hinteren Rücken keine Haare

 

Goldhamster:

An den Flanken kleine oft dunkle Pickel = Flankendrüsen

 

Zwerghamster:

Runde Bauchdrüse

 

Rennmaus:

Lange Bauchdrüse

 

 

 

 

Monatsthema Katze November 2015:  Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

 

Diese Erkrankung ist sehr selten bei jungen Tieren. Meistens betrifft es Katzen ab einem Alter von 8 Jahren.

Anzeichen für eine Überfunktion der Schilddrüse sind:

Langsam fortschreitender Gewichtsverlust, oft Heißhunger, Unruhe, mangelnde Fellpflege, Durchfall-Erbrechen, viel Trinken, Aggressionen, erhöhter Leberwert ist möglich, Herzprobleme sind möglich

 

Ursachen sind zu 99 % gutartige Tumore, 1 % bösartige Tumore.

Wir können diese Erkrankung mithilfe von einer einfachen Blutuntersuchung feststellen.

Den Wert können wir direkt in der Praxis messen.

Wichtig ist bei einem Verdacht, ein größeres Blutprofil zu untersuchen, um andere organische Erkrankungen auszuschließen.

 

Zurzeit gibt es 2 verschiedene Medikamente mit verschiedenen Stärken.

Wir geben erstmal ein Medikament mit, dann kontrollieren wir nach 4 Wochen den Blutwert, um zu entscheiden, ob wir das richtige Medikament in der richtigen Stärke eingesetzt haben.

 

Außer der Medikamente gibt es noch eine spezielle Therapieform. Das ist die Radiojodtherapie.

Diese führen nur 2 Kliniken in Deutschland durch, eine Tierklinik in Norddeutschland und die Universität Gießen.

Die Katze muss dort 1 Woche stationär bleiben. Das kostet ca. 1000 €.

Ist die Therapie erfolgreich, dann benötigt die Katze keine weiteren Therapien mehr.

Die Therapie ist meistens erfolgreich.

 

 

Monatsthema Hund November 2015: Brachyzephales Atemsyndrom

 

Brachyzephale Hunderassen sind Hunde mit einem kurzen breiten Kopf, wie Z.B. Bulldoggen, Möpse, Boxer. Diese haben aufgrund ihrer Kopfform oft Atemprobleme.

Meistens nehmen die Atemprobleme im Alter von 2-4 Jahren zu.

Bei Bulldoggen kann das auch schon früher anfangen.

 

Die Veränderungen am Kopf sind:

Zu enge Nasenöffnungen

Ein verkürzter Gesichtsschädel, ein zu langer und zu dicker weicher Gaumen

Eine vergrößerte Zunge mit dickem Zungengrund

Zu viel Gewebe in Rachen und Nasenrachenraum

 

Bei Möpsen und Bulldoggen können auch die Nasengänge und der Nasenrachenraum verlegt sein.

Dadurch können folgende Erkrankungen entstehen:

Laryngealkollaps  (Kehlkopfdeckelvorfall), Schwellung/Ausstülpung der Stimmtaschen, Vergrößerte Mandeln, Schwellungen im Rachenbereich.

Alles zusammen führt zu einem starken Atemwegsverschluss.  Der Hund kann immer schlecht atmen, bei der Einatmung und Ausatmung.

Die Hunde schnarchen stark, husten, würgen, haben Schluckprobleme, sind weniger zu belasten .  Sie können Atemnotsanfälle bekommen,  umkippen und  überhitzen.

Komplikationen können sein: Störungen im unteren Atemwegstrakt:

Lungenerkrankungen,  Erkrankungen der Luftröhre und der Bronchien.

 

Man kann nur empfehlen, sich keinen Hund mit einem extrem kurzem oder breitem Kopf auszusuchen.

Viele dieser Missbildungen sind operativ zu versorgen, das sollte von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden.

 

Andere Maßnahmen sind:

Stress vermeiden

Bei warmen Temperaturen wenig Bewegung

Brustgeschirr anstatt Halsband

Der Hund sollte nicht zu schwer sein.

 

 

 

 

Monatsthema Oktober 2015 Katze: Toxoplasmose

Toxoplasmose wird durch den Parasiten Toxoplasma gondii verursacht.

Dieser Erreger vermehrt sich nur in der Katze und wird dann mit dem Kot ausgeschieden.

Die Katze steckt sich bei befallenen Beutetieren (Mäusen) oder durch Rohfleischfütterung an.

Im Darm der Katze kommt es 3-10 Tage danach zur Oozysten-Bildung.

Sie werden nur bei einer Erstinfektion ausgeschieden. Anschließend entwickelt sich eine Immunität, die die Ausscheidung der Oozysten hemmt.

Von den mit Toxoplasmen infizierten Katzen erkranken nur 10 % klinisch.

Klinische Bilder sind vielfältig: Nervenstörungen, Durchfall, Erbrechen und

Augenerkrankungen.

Die Krankheit kann alle Säugetiere einschließlich  Menschen befallen.

Weltweit haben ca. 1 Milliarde Menschen Antikörper gegen die Toxoplasmen.

In Deutschland sind ca. 50 % der Menschen betroffen, wobei sie mit dem Alter zunimmt.

Nach der erstmaligen Infektion entwickelt sich eine belastbare Immunität, die lebenslang bestehen bleibt.

Bei gesunden Erwachsenen verläuft die Infektion in der Regel symptomlos. In einigen Fällen hat man grippeähnliche Symptome.

Die Toxoplasmose ist besonders gefährlich bei Menschen mit einem extrem geschwächten Immunsystem.

Gefährlich ist die Infektion von Schwangeren, da diese zur Schädigung des ungeborenen Kindes führen kann.

Infektionswege beim Menschen sind:

Lebensmittel:

Rohes oder nicht durchgegartes Fleisch, ungewaschenes Obst/Gemüse

Gartenarbeit:

Aufnahme von Oozysten durch Erde und Sand

Medizin: Organtransplantation

 

Katze:

Schmierinfektionen beim Reinigen der Katzentoilette oder sehr enger Katzenkontakt.

Vorbeugende Maßnahmen sind:

Lebensmittel immer durchgaren, Obst/Gemüse gründlich waschen

Schwangere sollen bei Gartenarbeit Handschuhe tragen, Kindersandspielkästen oft abdecken.

Katzen:

Reinigung der Katzentoilette mind. 1 x tgl.

Schwangere tragen Handschuhe bei der Reinigung der Katzentoilette

Desinfektionsmittel immer 10 Min. einwirken lassen oder kochendes Wasser benutzen

Also Fazit: Hygiene !

 

Katzenspruch des Monats:

Jedes Leben sollte neun Katzen haben.

 

 

 

 

 

Monatsthema Oktober 2015 Hund: Würmer-wichtige Fragen

 Der Wurmbefall kann die Gesundheit des Hundes stark beeinträchtigen.

Spulwurmbefall kann zu Veränderungen im Blutbild führen, dadurch das Immunsystem beeinträchtigen und die Organe schädigen.

Spulwurmeier können für den Menschen ansteckend sein.

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Hygienemaßnahmen im normalen Haushalt sind:

Regelmäßiges Entwurmen der Tiere alle 3 Monate und häufiges Händewaschen.

Die Ansteckung durch Würmer geschieht durch die Aufnahme von Wurmstadien, die durch andere Tiere ausgeschieden werden.

Übertragen werden sie über Kontakte mit Artgenossen oder über Wiesen.

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Eine Wurmkur wirkt immer nur 24 Stunden. In der Zeit werden alle im Darm vorhandenen Würmer abgetötet.

Steckt sich der Hund neu an, dauert es 3-6 Wochen bis die neuen Parasiten im Darm sind und ansteckende  Eier ausgeschieden werden.

Durch eine Entwurmung die alle 3 Monate durchgeführt wird, wird die Ausscheidung der Eier gering gehalten und ein möglicher Wurmbefall behandelt, bevor dieser zu stark wird und dem Tier schadet.

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Nebenwirkungen sind selten und nur kurzfristig, die Tiere können Durchfall oder Erbrechen haben.

 

 

 

 

 

Monatsthema Oktober 2015 Kaninchen: Notfall

Sie kommen immer sofort in die Praxis, wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Tier sich ungewöhnlich verhält.

Die Transportbox sollte zugluftfrei und stressfrei sein. Das ist meist eine Kunststoffbox, die sich nach vorne und nach oben öffnen lässt. Sie sollten diese mit einer Zeitung oder einem Handtuch auslegen.

 

Tiere mit Gleichgewichtsstörung sollten gepolstert werden. (Handtuch)

Tiere, die noch fressen, sollten Heu und Frischfutter in die Box bekommen.

Bei kaltem Wetter kann eine Wärmflasche in die Box gelegt werden.

Je nach den Symptomen Ihres Kaninchens, es hat z. B. Verdauungsprobleme, dann bringen Sie bitte eine Kotprobe mit.

 

Wenn Sie einen echten Notfall haben, Ihr Tier hat Atemnot oder ist wackelig, dann melden Sie das bitte sofort, damit wir Ihr Tier direkt notfallversorgen können.

Geht es Ihrem Kaninchen nicht so schlecht, aber ist es sehr gestresst, hilft es oft, das Partnertier zur Begleitung mitzubringen.  

 

 

 

 

Monatsthema September 2015 Katzen:  Unverträglichkeiten durch Medikamente

Katzen, die  hochdosiert oder über einen längeren Zeitraum Schmerzmedikamente

bekommen müssen, können Probleme mit der Verträglichkeit haben.

Einige Tiere haben Durchfall (kann auch blutig sein) , andere Tiere erbrechen.

Bitte setzen Sie dann die Medikamente nicht einfach ab, ohne uns das zu sagen.

Man kann entweder ein anderes Medikament geben, dass Ihre Katze besser verträgt,

oder man gibt ein Magenmedikament dazu.

Ihr Tier muss nicht dauerhaft mit Schmerzen leben.

Der Katzenspruch des Monats:

„ Aber die Katz ist ein freies Tier, du spielst nicht mit ihr, sie spielt mit dir.  !  „  Friedrich Rückert

 

 

 

Monatsthema September 2015 Hund: neue Impfstoffe

Für Hunde haben wir jetzt einen neuen moderneren Impfstoff.

Er enthält aktuelle Stämme von Parvoviren und Leptospiren.

Das gewährleistet einen sicheren Schutz gegen Parvoviren und Leptospiren für

1 Jahr.

Zu dieser neuen Impfung werden wir ab September die geteilte Impfung anbieten.

Das heißt, wir impfen jährlich gegen Parvovirose und Leptospirose.

Gegen Staupe, Hepatitis und Tollwut impfen wir dann nur alle 3 Jahre.

Das ist für die Tiere schonender, besonders wenn sie Unverträglichkeiten haben.

Wir bieten außerdem für besonders empfindliche Hunde  und sehr alte Tiere einen

Tollwutimpfstoff an, der nur 2 Jahre wirkt, dieser ist oft besser verträglich.

 

 

 

Monatsthema  Nager September 2015: Scheinträchtigkeit beim Kaninchen

Das ist eine häufige hormonelle Erkrankung.

Sie dauert etwa 16-18 Tage.

Die Tiere bauen Nester, fressen manchmal schlecht und sind aggressiv.

Das Gesäuge kann anschwellen und Milch produzieren.

Wir behandeln diese Tiere meist homöopathisch.

In Fällen von starker Milchproduktion, kann man auch ein anderes Medikament

Verabreichen, dass den Milchfluss verhindert.

Kaninchen, die häufig oder regelmäßig scheinträchtig werden, sollten kastriert werden.

Das ist eine unkomplizierte Operation, die wir jederzeit in unserer Praxis durchführen.

 

 

 

Katzenthema August 2015:  Flohallergie

Die Flohallergie ist eine Hautentzündung durch eine Allergie auf den Flohspeichel.

Ursache ist meistens der Katzenfloh.

Diese Erkrankung ist die häufigste allergische Reaktion der Haut bei Katzen.

Die Entwicklung der Allergie ist unabhängig von der Anzahl der vorhandenen Flöhe

oder Flohbisse. Schon 1 Floh kann sie verursachen.

Die Hautsymptome sind:

Bläschen, Rötungen, Krusten hauptsächlich am Rücken, an den Oberschenkeln, am Hals,

an den Flanken und am Unterbauch.

Durch den starken Juckreiz beißen, lecken und kratzen sich die Katzen.

Dadurch entsteht Haarausfall und die Stellen können sich eitrig entzünden.

Dann benötigen wir häufig ein Antibiotikum oder auch ein Kortison.

Hauptbehandlung ist die Flohmedikation.

Für ein geeignetes Flohmittel lassen Sie sich gerne in unserer Praxis beraten.

Wir verfügen über ein großes modernes Sortiment an effektiven Flohpräparaten.

Wichtig ist außerdem, dass Flöhe auch Bandwürmer übertragen können.

Das heißt, dass die Katze nach der Flohbehandlung eine Wurmkur benötigt.

 

 

 

Monatsthema Nager August 2015: Hyperthyreose beim Meerschweinchen

Hyperthyreose = Schilddrüsenüberfunktion

 

Meistens magern die Tiere ab, haben Haarausfall und Schwellungen im Halsbereich.

Viele Tiere trinken und fressen viel.

Eine Blutentnahme beim Meerschweinchen ist unkompliziert.

Mit unserem Blutgerät können wir  mit einer kleinen Menge Blut 

den Schilddrüsenwert direkt messen.

Es gibt Medikamente, mit denen diese Erkrankung behandelt werden kann.

 

 

Monatsthema August 2015 : Malassezien-Dermatitis

= Hautentzündung durch Hefepilze

Diese Erkrankung ist häufig. Sie tritt meistens nach anderen Hauterkrankungen auf.

Hautveränderungen befinden sich bevorzugt an den Ohren, Lefzen, Pfoten,

an der Scheide und im Analbereich.

Es betrifft Westhighland Terrier, Basset, Schäferhund, Boxer, Pudel und Rhodesian

Ridgeback und besonders Hunde mit Falten.

Begünstigt wird die Erkrankung durch Allergien, fettige Haut, Hormonstörungen und

manchmal durch Medikamente.

Meistens hat man zusätzlich eine bakterielle Hautinfektion (= Pyodermie, Hot Spot).

Die Hautveränderungen sind fettige Haut, Rötungen, schwarze Haut, Haarausfall und

ranziger Geruch.

Wir behandeln diese Erkrankung mit Shampoos, Lotionen und speziellen Salben.

Leider tritt dieser  Hefepilz  oft wiederholt  auf.

 

 

Monatsthema Juli 2015 Katze:

Feline Selbstinduzierte Alopezie: (FSA = Haarausfall durch Lecken)

Bei dieser Erkrankung  leckt sich die Katze übermäßig die Haare aus, bevorzugt

im Bereich des Bauches, der Rückseite der Beine, im Innenschenkel – und Achsel-

bereich und des Rückens. Also leckt sie überall dort, wo sie mit der Zunge gut

lecken kann. Die meisten Katzen tun das nicht vor den Augen des Besitzers, sondern

heimlich.

Da die Katzenzunge so rau ist, führt das Lecken dazu, dass die Haare komplett fehlen,

die Hautoberfläche zeigt keine Veränderungen. In den meisten Fällen entsteht diese

Erkrankung durch Juckreiz, der unterschiedliche Ursachen haben kann.

Die Ursachen können sein: Parasiten, Allergien, Allergien auf Parasiten (Flohallergien).

Wichtig bei der Behandlung ist dann immer zuerst eine Flohbehandlung.

Auf andere Allergien kann man einen Bluttest durchführen.

 

Monatsthema Hund: Juli 2015

Patellaluxation (= Kniescheibenverrenkung)

Das ist eine Erkrankung  , die besonders bei kleinen Hunden (Chihuahua, Yorkshire)

auftritt. Sie ist durch eine Fehlstellung hervorgerufen.

Einige Rassen haben eine erbliche Veranlagung, dort werden die Zuchttiere vor

der Zulassung zur Zucht auf die Patellaluxation untersucht.

Wenn Sie sich einen Hund einer kleinen Rasse anschaffen, fragen Sie Ihren Züchter

danach.

Bei Hunden mit Patellaluxation sind die Unterschenkel- und Oberschenkelknochen

so geformt, dass das gerade Kniescheibenband und so die Kniescheibe nicht in der

Mitte über die für die Kniescheibe vorgesehene Rinne laufen.

Dann springt die Kniescheibe nach innen oder außen aus der Rinne.

Diese Verrenkung kann unterschiedlich stark sein, so dass einige Hunde nur immer mal

für kurze Zeit lahmen , andere setzen das betroffene Bein nicht mehr auf.

Tiere, die diese Erkrankung haben, sollten je nach Symptomatik operiert werden.

Durch das ständige Hinein- und Herausspringen der Kniescheibe kann das zu Arthrosen

führen. Diese müssen lebenslang behandelt werden, damit der Hund keine

Schmerzen hat.

Die Operation sollte so früh wie möglich erfolgen.

Monatsthema Juli 2015 Nager:

Enzephalitozoonose beim Kaninchen:

Diese Erkrankung ist durch einen sporenbildenden Einzeller hervorgerufen

(Encephalitozoon cuniculi). Dieser Erreger kann als Spore in der Umwelt bis zu

2 Jahren überleben.

Die Sporen werden über Futter oder während der Fellpflege übertragen,

dann gelangen sie über den Darm ins Blut und werden im ganzen Körper verteilt.

Sie vermehren sich in den Zellen aller gut durchbluteten Organe.

Die Ausscheidung erfolgt über den Urin.

Die Hälfte der Tiere zeigt keine Symptome.

Das kann sich mit dem weiteren Verlauf der Erkrankung ändern.

Dann haben die meisten Tiere Störungen im zentralen Nervensystem wie z.B.

Kopfschiefhaltung, Kreisdrehen, Lähmungen oder Nierenprobleme und Augenprobleme.

Die Erkrankung kann man behandeln, aber das Tier scheidet weiter den

Erreger aus.

Grundsätzlich ist es immer gut, so früh wie möglich zu behandeln. 

 

Monatsthema Juni 2015 Katze:  Appetitlosigkeit und Abmagerung

Hat Ihre Katze auf einem Mal keinen oder wenig Appetit, hat das immer einen Grund.

Frisst Ihre Katze  mehr als 2 Tage weniger oder gar nicht, müssen Sie unbedingt einen

Tierarzt aufsuchen.

Katzen müssen täglich fressen. Auch wenn Ihre Katze übergewichtig ist, dürfen Sie nie

länger als 2 Tage warten.

Sonst gibt es immer Stoffwechselstörungen.

Zuerst führe ich eine allgemeine Untersuchung durch. Finde ich dort bereits Symptome

 wie z.B. Schnupfen, Zahnschmerzen oder Fieber, kann man das mit einfachen

 Medikamenten behandeln. Finde ich keine Symptome, müssen weitere Untersuchungen

durchgeführt werden. Wir führen die Untersuchungen meist nacheinander durch,   um  

der Katze in dem schlechten Allgemeinzustand den Stress zu minimieren,  und um

Ihnen unnötige Kosten zu ersparen.

Wir können bei uns in der Praxis eine große Blutuntersuchung, Urinuntersuchung und

Kotuntersuchung  durchführen. Sie können auf die Ergebnisse warten.

Außerdem  haben wir ein Röntgengerät  und ein Ultraschallgerät.

Je nach Diagnose, wird die Behandlung mit Ihnen besprochen und durchgeführt.

Bei einer appetitlosen Katze kann eine längere Behandlung mit Spritzen folgen.

Erst wenn sie wieder gut frisst, kann man mit Tabletten weiterbehandeln.

Für extrem aufwendige Behandlungen werden Sie selbstverständlich auch sonntags und

Feiertags nachbestellt.

Mein Katzenspruch des Monats:

„Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien

geschaffen, um dem Menschen zu dienen „

Monatsthema Juni 2015 Hund:  Othämatom ( = Blutohr)

 

Ein Othämatom ist ein Bluterguss in der Ohrmuschel.

Man kann eine Schwellung sehen, die immer größer wird,

bis der ganze Gehörgang verschlossen ist.  Sie sollten dann immer einen Tierarzt aufsuchen.

Ein Othämatom hat meist als Ursache eine hochgradige Ohrenentzündung. 

Es entsteht durch vermehrtes Kratzen an den Ohren oder durch starkes Schütteln der Ohren.

In den meisten Fällen ist nur ein Ohr betroffen.

Eine Punktion des Hämatoms nützt Nichts. Ist das Othämatom noch klein,

behandelt man die Ursache, das heißt die Ohrenentzündung.

Dann geht das Othämatom selbständig zurück.

Manchmal bleibt eine Narbe oder eine kleine Furche zurück.

Ist einem das schöne Ohr wichtig, lässt man natürlich das Othämatom operieren.

Unbedingt operieren muss man es, wenn der Gehörgang komplett zugeschwollen ist,

 da sonst die Ohrenentzündung nicht behandelt werden kann und zu einer schweren

Mittelohrentzündung führen kann.

Die Operation des Othämatoms ist unkompliziert, wir operieren es auch in unserer Praxis.

Wichtig ist immer eine gleichzeitige Behandlung der Entzündung des Ohrs und ein Vermeiden

des Kratzens und Schüttelns. Das heißt, dann muss der Hund einen Halsring oder

 Halskragen tragen, bis alles komplett verheilt ist.

Vorteilhaft ist es, immer sofort zu kommen, bevor die Behandlung aufwendiger als nötig wird.

Monatsthema Nager Juni 2015: RHD = Chinaseuche

 

RHD ist eine Viruserkrankung, die auch in unserer Gegend auftritt und tödlich endet.

Es gibt keine Behandlung gegen diese Erkrankung. Aber eine Impfung.

RHD  wird durch Ausscheidungen (Urin, Kot, Nasensekret) übertragen. Auch Kleidung,

Ställe, Näpfe können das Virus übertragen.

Denken Sie daran, Sie können den Erreger über Grasfütterung  (infiziert von Wildkaninchen)

zu Ihren Tieren bringen. Kaninchen sind aber Grasfresser.

 Der Erreger kann mehrere Monate in der Umgebung überleben.

Die Tiere infizieren sich und sterben bereits innerhalb von 1-3 Tagen ,

meistens komplett ohne Symptome.

Sind Symptome vorhanden, sind sie unspezifisch, das heißt Fieber und Krämpfe.

Haben Sie mehrere Tiere , dann kann seuchenartig der ganze Bestand innerhalb von

wenigen Tagen versterben.  Man kann die Erkrankung nur sicher durch eine Autopsie

eines toten Tieres durch eine Pathologie feststellen.

Man kann dann trotzdem versuchen, alle Tiere des Bestands zu impfen, meist überlebt

dadurch ein Teil der Tiere.

In der Presse wird über einen neuen Virus RHDV-2 berichtet, gegen den unsere Impfung

nicht schützt.

 Ich habe bisher noch keine Fälle in meiner Praxis festgestellt.

Ich habe aber immer wieder Fälle des üblichen RHD-Virus, auch bereits in diesem Jahr in

Minden und kann daher die Impfung nur empfehlen.

Wir haben den modernen Impfstoff gegen Chinaseuche und Myxomatose, der nur 1 x jährlich

verabreicht wird. Zum Kaninchenimpfen können Sie ohne Voranmeldung in die Praxis kommen.

Monatsthema Mai Katze:  Blasenentzündung = Zystitis

Typische Zeichen einer Blasenentzündung sind häufiger Toilettengang mit kleinen Urinmengen.

Beim Urinabsatz schreien manche Katzen. Einige Tiere sind unsauber und urinieren  z.B  ins

Waschbecken.  Dann kann man auch die Farbe des Urins sehen, wenn er blutig ist, sollten

Sie direkt den Tierarzt aufsuchen. Auch wenn nur ein paar Tropfen Urin abgesetzt werden, ist

es gut, direkt in die Praxis zu kommen. Hat die Katze auf glattem Boden uriniert, ist es immer schön,

etwas Urin aufzufangen und mitzubringen.

Als Erstmaßnahme ist es wichtig, die Katze allgemein zu untersuchen und die Blase zu tasten.

Ist sie sehr groß, kann man davon ausgehen, dass der Urin nicht ausreichend abgesetzt werden kann.

In den meisten Fällen sind Bakterien die Ursache für Blasenprobleme.

Wir verabreichen immer ein Antibiotikum und ein Schmerzmittel. Häufig unterstütze ich es auch

homöopathisch.

Natürlich ist es gut, wenn man nach einer 10 tägigen Antibiotikagabe den Urin kontrollieren kann.

Wir haben eine spezielle Streu, die man anstatt Katzenstreu ins Katzenklo gibt, damit kann man

den Urin auffangen und untersuchen.

Beim Kater ist auch ein Katheter möglich, oft geht das ohne Narkose.

Hat die Katze häufiger Probleme mit der Blase muss man unbedingt weitere Untersuchungen

durchführen:  Urinentnahme, Bakteriologische Untersuchung des Urins, Blutuntersuchung der

Nierenfunktion, Röntgen und Ultraschall. Manchmal benötigt man mehrere Urinuntersuchungen,

um eine genaue Diagnose zu stellen. Und um Harnsteine oder Harngriess  auszuschließen.

Hat man eine Katze mit chronischen Blasenproblemen, sollte man auch ein Katzenstreu benutzen,

dass klumpt, und immer schauen, dass die Urinklumpen groß sind.

Bei Blasenproblemen immer den Tierarzt aufsuchen, bevor Nierenfunktionsstörungen entstehen !!!!!

Mein Katzenspruch des Monats:

Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es

erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun. (Tucholsky)

Monatsthema Mai 2015 HUND:  Kennzeichnung  durch Mikrochip:

Jedes Tier sollte unbedingt einen Transponder = Mikrochip haben.

Der wichtigste Grund ist die Absicherung im Verlustfall.

Ihr Hund geht verloren und landet z.B. im Tierheim, dann kann er durch diesen Mikrochip sofort

wieder zu Ihnen zurückkommen.

Der Mikrochip wird durch den Tierarzt mit einer Spritze ins Gewebe in die linke Nackenseite

Injiziert. Diese Stelle ist international normiert.

In unserer Praxis verwenden wir ausschließlich den Minichip, der viel kleiner als der übliche

große Chip ist.

Dieser Chip enthält eine 15-stellige nur einmal vergebene Nummer, die man mit einem

speziellen Lesegerät sehen kann.

Diese Kennzeichnung ist schmerzfrei und völlig ungefährlich für Tier und Mensch.

Wichtig ist es, diesen Chip registrieren zu lassen, da ohne Registrierung niemand weiss,

wozu das Tier mit dieser Nummer gehört.

In unserer Praxis erledigen wir das für Sie, nach dem Chippen registrieren wir Ihr Haustier

direkt online beim Haustierzentralregister Tasso. Dieses arbeitet seit vielen Jahren  ehrenamtlich

rund um die Uhr und organisiert die Rückvermittlung Ihres Tieres kostenfrei.

Sollten Sie ein Haustier haben, daß vielleicht gechippt ist, aber nicht registriert, sprechen Sie

uns gerne an, wir erledigen das für Sie. Oder Sie tun es persönlich bei Tasso.

Übrigens sind Hunde sogenannter „gefährlicher Rassen“ und Hunde die mehr als 20 kg wiegen

oder größer als 40 cm Schulterhöhe sind, in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen laut Gesetz

zu Chippen.

Außerdem muss man jeden Hund chippen, den man ins europäische Ausland mitnimmt.

Dann muss man auch einen EU-Pass haben. Auch diesen bekommen Sie selbstverständlich

bei uns.

Monatsthema Mai 2015:  Nager : Kokzidien

Kokzidien sind einzellige Darmparasiten. Es gibt verschiedene Arten Kokzidien.

Eine davon befällt Leber und Gallengänge. Ein Befall mit dieser Art führt zum Tod.

Die Übertragung und Verbreitung von Kokzidien findet oft in Haltungen mit mangelnder

Hygiene statt. Auch Kaninchen im Freilauf können sich bei Wildkaninchen anstecken.

Krankheitsanzeichen sind:

Durchfall (meistens schleimig), kein Appetit, schneller Gewichtsverlust, kein Durst,

Blähbauch

Vor allem Jungtiere und alte Tiere sind gefährdeter.

Haben Sie einen solchen Verdacht, kommen Sie bitte mit dem Tier und einer Kotprobe

in die Praxis.

Die Behandlung ist einfach.

Schwieriger ist es nur, die Umgebung des Tieres zu reinigen. Alles muss gründlich gesäubert

werden.  Man kann das auch mit heißem Wasser tun, das Wasser muss aber 80 °C heiß sein.

Oder Sie bekommen von uns ein spezielles Desinfektionsmittel gegen Kokzidien.

Kommt Ihr Tier bei der Anschaffung aus einem Stall mit vielen Tieren z.B. Zoogeschäft

oder Tierheim , können Sie auch gerne vorsichtshalber eine Kotprobe zur Untersuchung

in der Praxis abgeben. Hat Ihr Kaninchen dann Parasiten, können wir es behandeln.

Monatsthema April 2015: Kaninchen und Gebärmuttererkrankungen:

Oft äußern sich Gebärmuttererkrankungen beim Kaninchen durch Scheidenausfluss.

Dieser kann blutig, wässrig, schleimig oder gelblich sein.

Meistens betrifft das Kaninchen ab 3 Jahren, in Ausnahmen auch unter 1 Jahr.

Sie entstehen durch hormonelles Ungleichgewicht. Durch ständigem Hormoneinfluss

Neigen Kaninchen zu starken Blutungen. Dann sieht man blutigen Ausfluss – meist bei

Gutem Allgemeinbefinden. Die Gebärmutter ist vergrößert, das nennt man zystische

Hyperplasie. Das ist die häufigste Form der Gebärmuttererkrankung.

Die Gebärmutter kann auch bösartig entarten.  Ist diese stark vergrößert,

kann es zu Bauchschmerzen führen.

Einzige Behandlung ist die Operation, dabei werden Eierstöcke und Gebärmutter entfernt.

Diese Operation führen wir routinemäßig durch und führt nur sehr selten

zu Komplikationen.  

Monatsthema April 2015 Hund : Zahnwechsel

 

Bis zur 3. Lebenswoche sind Hundewelpen zahnlos.

Alle Milchzähne sind bis zur 6. Lebenswoche zu sehen. Das komplette Milchgebiss besteht

aus 28 Zähnen.

Der Zahnwechsel findet im Alter von 3-7 Monaten statt.

Während des Zahnwechsels wird die Wurzel des Milchzahns vom nachrückenden

Ersatzzahn langsam aufgelöst, um Platz für dessen Durchbruch zu schaffen. Der Ersatzzahn ist

Zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig ausgebildet, die Wurzelspitze entwickelt sich bis zum

10.-12. Monat.

Einige Zähne haben keine Vorläufer im Milchgebiss, sie brechen im wachsenden Kiefer durch.

Das bleibende Gebiss des Hundes besteht aus 42 Zähnen.

Bei sehr kleinen Hunderassen können es auch weniger Zähne sein.

Während des Zahnwechsels kann es auch kurzzeitig zu einem Nebeneinanderstehen von

Milchzähnen und bleibende Zähnen kommen.

Bei kleinen Rassen kann sich der Zahnwechsel etwas verzögern, sodass erst mit dem

8. Lebensmonat alle Zähne gewechselt sind.

Man sollte diese Zähne ziehen, wenn sie zu einem fehlerhaften Durchbruch der bleibenden

Zähne führen, sich zwischen den Zähnen Futterreste sammeln oder Entzündungen/Schmerzen

Entstehen. Sollten die Milchzähne nach dem 8. Lebensmonat noch vorhanden sein, muss man

Diese ziehen.

Monatsthema April 2015 Katze Polydipsie (=viel Trinken)

 

Katzen trinken normalerweise ca. 100 ml/kg Körpergewicht in 24 Stunden.

Das hängt von der Ernährung ab. Da Nassfutter viel Wasser enthält, trinken Katzen,

die mehr Nassfutter bekommen, weniger als Katzen, die Trockenfutter fressen.

Ist das Trinkverhalten Ihrer Katze auffällig, müssen Sie dringend zur Untersuchung

In die Praxis kommen. Meistens ist Viel Trinken ein Zeichen für eine organische Erkrankung.

Das kann eine Nieren-, Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankung sein. 

Auch Diabetes ist bei der Katze heute keine seltene Erkrankung mehr.

Je früher man eine Organerkrankung feststellt, desto besser kann man die Katze

Behandeln.

Auch eine Katze mit einer Nierenerkrankung kann mit Behandlung viele Jahre

Leben.

Die meisten Erkrankungen stellen wir durch eine Blutuntersuchung fest.

Nach der Blutentnahme, die fast immer ohne Sedierung möglich ist,

 können Sie in der Praxis direkt auf das Blutergebnis warten.

 

Katzenspruch des Monats:

Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen, aber sie besitzen so viel Weisheit,

dass sie es für sich behalten. (Mary Eleanor Wilkins Freeman)

 

 

Monatsthema März 2015 Nager Kaninchenimpfung:

Im März-April ist die Kaninchenimpfzeit.

Die Impfung schützt gegen Myxomatose und RHD (Chinaseuche).

Beide Erkrankungen sind tödlich und können nicht behandelt werden.

Die Übertragung erfolgt über Kontakt mit Ausscheidungen von betroffenen Tieren

Oder über infizierte Gegenstände (Bsp. Napf, Kleidung, Gras, Insekten).

Wir impfen mit einem modernen Impfstoff, der nach nur 1 x Impfen 1 Jahr wirkt.

Zur Gewinnung dieses Impfstoffs wird dank eines modernen Produktionsverfahrens

Kein Kaninchen benötigt.

Der Impfschutz tritt 3 Wochen nach Impfung ein.

Die Tiere können ab 5 Wochen Alter geimpft werden.

Der Impfstoff ist sehr gut verträglich, da er keine Zusätze (Adjuvantien) enthält.

Wichtig ist es, auch Wohnungstiere zu impfen, da man die Erkrankungen auch

Durch Grasfütterung und Insekten übertragen kann.

Dieser Impfstoff ist immer vorrätig, das heißt, Sie können zu den Sprechstunden

Jederzeit zum Impfen kommen.

Meerschweinchen werden nicht geimpft ! 

 

 

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Monatsthema März 2015 Hund Zeckenbefall

Ab März sind Zecken wieder ein wichtiges Thema.

Hunde nehmen Zecken in Gräsern und Büschen mit dem Fell auf.

Zecken hängen sich mit ihren Mundwerkzeugen in die Haut des Hundes und

Saugen dann 2-10 Tage Blut.

An dieser Stelle können sich Hautrötungen entwickeln, sind die stärker entzündet,

müssen Sie mit dem Hund in die Praxis kommen.

Zecken können beim Hund verschiedene Krankheiten wie z.B. Borreliose übertragen.

Wichtig ist auch, dass die Zecken auf den Menschen übergehen und dort

Borreliose auslösen können .

Wichtig ist es, die Zecken möglichst schnell und richtig zu entfernen.

Wir verkaufen dazu verschiedene Instrumente, dazu beraten wir Sie gerne.

Hunde, die öfter Zecken haben, sollten einen Zeckenschutz bekommen.

Für Hunde gibt es inzwischen viele sehr wirksame Medikamente.

Dazu beraten wir Sie gerne. Wir haben immer auch alle Medikamente dazu

Vorrätig.

Bei den Zeckenmedikamenten ist es immer wichtig, diese in der Tierarztpraxis zu

Kaufen, da einige Medikamente bei bestimmten Hunderassen aufgrund eines Gendefekts

 tödlich sein können.

Das weiß nur der Tierarzt.

 

 

 

 

 

 

 

Monatsthema März 2015 Katze: Zeckenbefall

Ab März sind die Zecken wieder ein wichtiges Thema für unsere Freigängerkatzen.

Die Katzen nehmen die Zecken in Gräsern und Büschen mit dem Fell auf.

Die Zecken hängen sich mithilfe ihrer Mundwerkzeuge in die Haut der Katze und

Saugen 2-10 Tage lang Blut.

An der Stelle können Hautrötungen und starke Entzündungen entstehen, dann

Müssen Sie unbedingt mit der Katze in die Praxis kommen.

Die Katze bekommt keine Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden.

Aber die Zecken können auch auf Menschen gehen und bei uns Erkrankungen wie

Borreliose hervorrufen.

Wichtig ist es, die Zecken schnell und gut zu entfernen. Dafür gibt es verschiedene

Instrumente. Wir verkaufen diese in der Praxis und zeigen Ihnen, wie sie funktionieren.

Katzen, die häufig Zecken haben, sollten auf jeden Fall mit einem Zeckenschutz

Versehen werden.

Wir haben für Katzen nur 2 zugelassene Zeckenpräparate.

  1. Seresto Halsband (Firma Bayer):

Wirkt sehr gut, wirkt 8 Monate, ist sicher durch einen speziellen Öffnungsmechanismus

kann sich die Katze weder aufhängen, noch es leicht verlieren

wird manchmal nicht vertragen (Allergie)

  1. Broadline Spot on (Firma Merial):

Wird im Nacken aufgetragen

Wirkt gegen: Zecken-Flöhe-Spul- und Bandwürmer

Wirkt 4 Wochen gegen Flöhe und Zecken

Ist gut verträglich

Kann schon ab 7 Wochen Alter verabreicht werden

Die Präparate haben wir immer vorrätig. Lassen Sie sich von uns beraten.

Der Katzenspruch des Monats:

Wenn sie Dich dessen erachtet, wird eine Katze Dein Freund sein, niemals Dein Sklave.

(Theophile Gautier)

 

 

 

 

Februar 2015 Thema Katze :

Ernährung und zusätzliche Vitamine ?

 

Katzen, die mit einem Fertigfutter gefüttert werden, benötigen meistens keine Extra-Vitamine.

Ob Ihre Katze ein spezielles Futter benötigt, das eventuell an die Rasse, an das Alter oder einer bestimmten Erkrankung angepasst wird, sollte immer zusammen mit dem Tierarzt entschieden werden.

Wir verwenden Vitaminzusätze bei Katzen nur in bestimmten Fällen, z.B. bei schwerkranken Tieren.

Wenn Sie Ihre Katze mit Frischfleisch füttern möchten, wenden Sie sich gerne an uns. Wir können Sie beraten und event. einen Kollegen empfehlen, der sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt und die genaue Zusammensetzung des

Futters berechnet. Dabei kann es durchaus nötig sein, bis zu 7 verschiedene Zusätze hinzufügen zu müssen.

 

Mein Katzenspruch des Monats:

Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden

muss. (I. Kant)

 

 

 

 

Thema Hund Februar 2015: Getreidefreie Ernährung besser oder nicht ?

Immer häufiger werden wir gefragt, ob eine getreidefreie Ernährung für den Hund besser ist.

Im Zoohandel wird das vielfach empfohlen.

Es gibt auch viele Futtersorten, auf deren Verpackung steht „getreidefrei für Allergiker“ oder auch „ glutenfrei “.

Bei diesen Futtersorten werden die üblichen Getreidesorten wie Weizen, Mais und Reis durch Kartoffeln oder Hülsenfrüchte ersetzt.

Wissenschaftlich konnte kein Vorteil bei der Fütterung dieser Futtermittel bestätigt werden.

Die Allergien auf Getreide sind beim Hund sehr selten.

Meistens sind die Allergien mehr fleischabhängig. Also ist es dann immer sinnvoll, die gefütterte Fleischsorte zu ändern.

Sie haben den Verdacht, dass Ihr Hund eine Futtermittelallergie hat  ? Dann wenden Sie sich an den Tierarzt. Wir beraten Sie gerne, wie Sie mithilfe einer  Ausschlussdiät herausfinden können, was Ihr Hund verträgt.

Häufig wird bei einer Futterumstellung dann übersehen, dass man Leckerchen oder Lebensmittel vom „Tisch“ dazugibt, dann kann die Ausschlussdiät nicht helfen.

Glutenfreie Futtersorten haben auch keine Vorteile. Es gibt eine Darmerkrankung, die nur beim Irischen Setter auftritt, die wahrscheinlich auf Glutene empfindlich reagiert.

 

 

 

 

 

Monatsthema Februar 2015 Nager

Kotbeurteilung-Durchfall:

Normaler Kaninchenkot ist trocken, rund, enthält unverdaute Fasern und riecht wenig.

Ein Kaninchen von 2-3 kg Gewicht setzt ca. 150 Kotkugeln täglich ab.

Blinddarmkot sieht traubenförmig aus und enthält nur teilweise verdautes Futter.

Er wird regelmäßig aus dem Blinddarm abgegeben und  sofort vom Kaninchen gefressen.

Das hilft den Tieren, die Nährstoffe besser aufzunehmen.

Blinddarmkot ist dunkelgrün-braun, mit Schleim überzogen und riecht essigartig.

Sollte das Kaninchen den Blinddarmkot nicht fressen und dieser sich am Hinterteil

sammeln, ist das immer problematisch.

Das kann verschiedene Ursachen haben:  Fettleibigkeit, Schmerzen an den Knochen oder

Zahnschmerzen.

Ungefressener Blinddarmkot kann auch am Boden gefunden werden, wenn die Tiere mit

Einem sehr reichhaltigen und faserarmen Futter ernährt werden.

Bei Durchfall muss das Tier immer in die Praxis kommen.

Ursachen können sein  : bakterielle, virale  und Hefepilze- Infektionen.

Gut ist es , wenn Sie dann auch immer eine Kotprobe mitbringen.

 

 

 

 

Thema Januar 2015 Katze:  Fundkatzen

Wenn Sie eine Katze finden, versuchen Sie bitte dort in der Nähe des Fundortes herumzufragen,

ob sie vielleicht Jemandem gehört.

Ist sie verlassen, noch sehr jung oder erscheint krank, dann nehmen Sie sie mit und stellen sie

Einem Tierarzt vor. Dort kann man schauen, ob die Katze gekennzeichnet ist, das heißt, ob sie

Einen Mikrochip oder eine Tätowierung hat. Ist die Kennzeichnung dann beim Haustier-

Zentralregister gemeldet, kann man sofort den Besitzer herausfinden. Ist die Katze nicht

Gekennzeichnet oder nicht  registriert, lassen Sie den Tierarzt nach Alter, Geschlecht und

Kastration schauen. Dann müssen Sie entscheiden, ob das Tier vorübergehend bei Ihnen

Wohnen darf, bis sich der Besitzer meldet oder das Tier vermittelt wird. Wenn Sie das nicht

Können, wenden Sie sich an uns, wir arbeiten mit dem privaten Tierschutzverein Menschen für

Tierrechte e.V. Minden zusammen. Wir haben verschiedene Pflegestellen, von dort  werden

die Katzen an verantwortungsvolle Menschen vermittelt .

Natürlich müssen Sie das Tier auch beim Tierheim melden, damit alle wissen, wo das Tier ist.

Ein Tier muss nicht zwingend von Ihnen adoptiert werden, die Anschaffung eines Haustieres

Sollte immer gut überlegt sein.

Wenn Sie schon 1 oder 2 Katzen haben, ist es nicht immer möglich eine weitere Katze

aufzunehmen ,  da häufig die schon vorhandenen Tiere das nicht tolerieren und verhaltens-

auffällig werden, z.B. in dem sie unsauber werden. Es kann aber auch klappen.

Bedenken  Sie ,  dass die Anschaffung einer Katze Zeit-Geld-Platz und einen Aufwand über

viele Jahre heißt, eine Katze kann bis zu 20 Jahre leben.

Mein Katzenspruch des Monats:

„Ein Kätzchen ist die Wonne eines Haushalts. Den lieben langen Tag wird von einer unvergleichbaren Schauspielerin Komödie gespielt. „ (Francois-Rene de Chateaubriand)

 

 

 

 

 

Januar 2015 Thema Hund: „Altersdemenz“ (= kognitives Dysfunktionssyndrom)

Da die Hunde in den letzten Jahren immer älter werden, nehmen damit auch die Altersprobleme zu.

In den letzten 20 Jahren hat die Lebenserwartung des Hundes um 2 Jahre zugenommen.

Jetzt liegt sie bei durchschnittlich 12 Jahren.

Studien belegen leichte Symptome einer altersbedingten Verhaltensproblematik bei

ca. 30 % der 11-12 Jahre alten Hunde und bei ca. 70 % der 15-16 Jahre alten Hunde.

Starke Probleme haben 35 % der 15-16 jährigen Tiere.

Die Symptome sind dabei dem Menschen mit Demenz oder Alzheimer ähnlich.

Die Tiere sind weniger aufmerksam und konzentriert, erkennen  andere Tiere oder Menschen nicht mehr.

Manchmal werden sie unsauber.

Sie werden desorientiert, starren oft vor sich hin und bellen ohne Grund.

Die Hunde sind unruhig, besonders nachts.

Sie sind ängstlich und schreckhaft.

Man nimmt an, dass die Ursache dem Alzheimer beim Menschen ähnelt. Dabei handelt es sich

Um bestimmte Ablagerungen im Gehirn, die die Nerven schädigen.

Hat man den Verdacht auf diese Erkrankung ist es immer gut, den Hund einmal einem Tierarzt

Vorzustellen. Dabei wird der Hund gründlich untersucht.

Man kann diese Probleme mit einem Medikament behandeln, dass die Durchblutung fördert.

Ich unterstütze das häufig auch homöopathisch.

Man sollte unbedingt Rücksicht auf das Tier nehmen:

 das heißt, keine unnötigen Veränderungen in der Umgebung, keine Überforderungen, gute Routineabläufe, trotzdem kleine Übungen, um das Gehirn zu trainieren.

Dann hat Ihr Hund noch einen schönen Lebensabend.

 

 

 

 

Thema Nager Januar 2015:

Heute will ich ausnahmsweise  nicht über Nager schreiben, sondern über IGEL.

Der Igel steht unter Naturschutz. Das heißt, wenn Sie  im Winter einen Igel finden,

soll man ihn vorübergehend aufnehmen und versorgen, und später wieder aussetzen.

Sie können in dieser Jahreszeit Igel aufnehmen, die jetzt noch aktiv sind,

die verletzt oder krank sind.

Sie dürfen gerne mit Ihrem Fundigel in die Praxis kommen, ich untersuche ihn kostenfrei.

Wir geben Ihnen auch gerne Infomaterial zur Haltung und Fütterung.

Ein kranker Igel sollte zuerst mit einer Wärmflasche versorgt werden. 

Füttern kann man Katzennassfutter oder Igelfutter,  wichtig keine Milch – nur Wasser.

Ein mittelgroßer Igel (600 gr schwer) soll 200 gr fressen. Wichtig ist es, den Igel regelmäßig zu

wiegen, er soll immer zunehmen. Nimmt er ab, kommen Sie mit dem Igel und einer

 Kotprobe in die Praxis.

Infos zum Bau eines Igelhauses können Sie auch im Internet auf Pro Igel e.V. lesen.

 

 

 

 

Monatsthema Dezember 2014 Katze: Leukämie

 

Die Erkrankung wird durch ein Virus ausgelöst. Die Viren werden vor allem mit dem Speichel übertragen. Es muss für die Übertragung aber immer ein direkter Körperkontakt bestehen (Bisse, Geschlechtsverkehr).  Das Virus wandert über Nase-Rachen zu den Lymphknoten und Blut zum Knochenmark .  Besonders Jungtiere sind betroffen. Hat sich die Katze angesteckt ist sie lange Zeit ohne Probleme, die Krankheit bricht oft Jahre später aus.

Leider sind die Symptome sehr unterschiedlich, so dass man die Erkrankung nicht so einfach feststellt. Häufig sind die Tiere apathisch, haben verdickte Lymphknoten und eine Blutarmut.

Es gibt auch eine Tumorform der Erkrankung, dann können Tumore in verschiedenen Organen vorkommen, wie Darm, Milz, Nieren. Das kann zu Durchfall, Erbrechen, Atemnot, Leber – und Nierenerkrankungen führen.

Feststellen kann man die Erkrankung mit einem speziellen Labortest.

 Ist der Test negativ, soll man den Test unbedingt noch einmal wiederholen, eventuell auch ein 3. Mal.

Man kann nicht sagen, wann die Leukämie dann ausbricht. Stressfaktoren können das aber begünstigen.

Wichtig ist: Für Katzen ist auch positiver Stress ein Stressfaktor:

Bsp. Die Katze wird aus dem Tierheim in ihr neues Zuhause übernommen.

Das kann immer auch den Ausbruch von ruhenden Virusinfektionen begünstigen.

Die Krankheit kann man leider nicht behandeln.

Aber man kann mit einer Impfung vorbeugen.

Und natürlich extrem wichtig ist die Kastration der Tiere, die vor der Geschlechtsreife erfolgen sollte.  

Das gilt besonders für ländliche Gegenden, in denen sich noch viele verwilderte und unkastrierte Katzen aufhalten.

 

Ihre Manuela Tiefmann

 

 

 

 

 

Monatsthema Dezember 2014: Hund:

Pyometra

Pyometra heißt Eiteransammlung in der Gebärmutter.

Meist tritt sie kurz nach der Läufigkeit auf.

Während der Läufigkeit öffnet sich der Gebärmutterhals, dann können die Bakterien von der Scheide in die Gebärmutter gelangen. Danach schließt sich der Gebärmutterhals,  und hormonbedingt hat der Körper weniger Abwehrkräfte gegen die Bakterien. Also vermehren sich die Bakterien und führen zu einer Entzündung der Gebärmutter. Das  führt zu einer starken Eiterbildung. Und kann im schlimmsten Fall zu Giftstoffen führen, die ins Blut gelangen = Bakteriämie, was in einen lebensbedrohlichen Schockzustand enden kann.

Eine Pyometra kann eine Hündin in jedem Alter bekommen.

Besonders häufig ist sie bei Hündinnen, die regelmäßig Läufigkeitsspritzen bekommen.

Man erkennt eine Pyometra daran, dass sich die Hündin vermehrt  an der Scheide leckt, eitriger Ausfluss besteht, das Allgemeinbefinden gestört ist (Apathie, Fieber), die Hündin mehr trinkt als sonst und weniger frisst.

Leichte Fälle kann man mit Antibiotika behandeln. Dabei besteht aber immer das Risiko, dass nach der nächsten Läufigkeit wieder eine Pyometra auftritt.

Ideal ist die Operation, dabei werden der Hündin Eierstöcke und Gebärmutter entfernt.

Ist die Hündin in einem schlechten Zustand, muss sie zuerst stabilisiert werden. Das macht man mit Infusionen. Es kann sein, dass die Hündin auch während und nach der Operation noch einige Tage zur Infusion kommen muss.

Hat Ihre Hündin ähnliche Anzeichen, kommen Sie so früh wie möglich, dann ist die Therapie unkompliziert und erfolgreich.

 

Ihre Manuela Tiefmann

 

 

 

 

 

Monatsthema Dezember 2014 Nager: Atherom (Grützbeutel)

Atherome sind verstopfte Talgdrüsen.  Diese sind nicht bösartig und ungefährlich.

Sie sehen aus wie unter der Haut verschiebliche  Knoten.

Sie können von stecknadelkopfgroß bis pflaumengroß werden.

Meist sieht man einen kleinen schwarzen Punkt an der Oberfläche, das ist der Ausgang.

Ich empfehle, nicht daran rumzudrücken. 

Gut ist es, wenn Sie einmal mit dem Tier in die Praxis kommen, damit wir entscheiden

können, ob wir das Atherom operieren oder nicht.

Kleine Atherome kann man belassen, große Atherome entfernen wir,

 besonders wenn sie aufgehen und sich entzünden.

Die Operation ist nicht schwierig, und  in der Regel verheilt es gut und schnell.

 

 

 

 

Monatsthema Katze November 2014:  Darmparasiten

Katzen haben folgende Darmparasiten:

Spulwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer, Einzeller (Kokzidien, Giardien)

Bei Katzenwelpen sind Spulwürmer und Kokzidien die häufigsten Parasiten.

Bei erwachsenen Katzen sind Bandwürmer häufiger, da sie durch Flöhe und durch Mäuse übertragen werden.

Spulwurmlarven werden bereits über die Muttermilch weitergegeben.

Nicht immer haben parasiteninfizierte Tiere Probleme, viele Tiere haben erst nach einer Zeit Appetitverlust oder vermehrten Appetit,  Abmagerung, Durchfall , Erbrechen und Bauchschmerzen.

Eine Kotuntersuchung auf Parasiten ist nicht genau, die Wurmeier werden nicht immer ausgeschieden, sieht man Wurmeier in der Kotprobe ist der Befall sehr stark.

Bei Jungtieren von nicht sehr sauberer Herkunft oder in einer Umgebung mit vielen Tieren (Bauernhof, Tierheim) ist es ratsam, eine Kotuntersuchung durchführen zu lassen, um Einzeller festzustellen, die man nicht mit bloßem Auge sehen kann und gegen die man normalerweise nicht entwurmt.

Bei erwachsenen Tieren empfehlen wir eine Kotuntersuchung nur im Fall von Durchfall oder anderen Problemen.

Jungtiere müssen alle 2-4 Wochen, je nach Zustand des Tieres, entwurmt werden.

Erwachsene Tiere alle 2-3 Monate, je nach Mausefang.

Auch Wohnungskatzen sollten 1-2 x im Jahr entwurmt werden, da Wurmeier und auch Einzeller mit den Schuhen ins Haus kommen können.

Wir beraten Sie gerne, welche Mittel Sie wann anwenden können.

Unser Katzenspruch des Monats:

Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht mit mir mehr amüsiert, als ich mit ihr ?

(Michel de Montaigne)

 

 

 

 

Monatsthema Hund November 2014: Schwerhörigkeit-Taubheit

Hundewelpen hören normalerweise erst ab 14 Tage Alter, vorher sind die Gehörgänge verschlossen.

Vererbte Taubheit ist vermutlich die häufigste Ursache für Taubheit. Dabei sind 60 Hunderassen beschrieben: (Bsp. Dalmatiner, Bullterrier,Westie). Es handelt sich um einen Gendefekt.

Besonders weiße Hunde sind betroffen. Wichtig  ist es, im Fall eines Gendefektes  nicht weiter mit den Tieren zu züchten.

Andere Ursachen für Taubheit können sein:

Ohrerkrankungen, Ohrtumore, bestimmte Infektionen wie Staupe, Verletzungen, Medikamente

Außerdem gibt es eine Altersschwerhörigkeit ab dem 9. Lebensjahr.

Häufig nimmt das Hörvermögen dann langsam ab. Hin und wieder kommt es auch zu einer plötzlichen Taubheit („Hörsturz“). Das kann z.B. nach einer Narkose auftreten.

Testen kann man es am besten durch Wecken aus dem Schlaf oder durch Ansprechen aus verschiedenen Richtungen.

Um eine genaue Diagnose zu stellen, z.B. wegen Zuchttauglichkeit, muss man eine Messung mit einem speziellen Gerät vornehmen (Impedanzaudiometrie). Diese Messung kann man nur in

Speziellen Kliniken durchführen lassen.

 

 

 

 

Monatsthema November 2014 Nager: Kaninchen E.C.

E.C. ist die Abkürzung für Encephalitozoonose

Diese Erkrankung ist eine Infektion, die durch einen einzelligen Erreger namens

Encephalitozoon cuniculi verursacht wird. Dieser Erreger lebt intrazellulär

und befällt hauptsächlich das Nervensystem. Er kann auch andere Organe beeinträchtigen.

Kaninchen scheiden den Erreger vorwiegend mit dem Urin aus, so dass sich die Tiere über infizierte Einstreu oder Futter anstecken können. Auch Übertragung im Mutterleib über die Plazenta und über Kot ist nachgewiesen.

Der Erreger wandert über den Darm in die Blutbahn, dort vermehren sich diese Parasiten, dann werden sie über den Blutkreislauf an andere Organe weitergegeben.

Sie verursachen Probleme im Nervensystem und Nierenentzündungen .

Etwa die Hälfte aller Kaninchen weist Antikörper gegen den Erreger auf, nur ein Teil der Tiere erkrankt jedoch. Die Erkrankung kann auch jahrelang ohne Symptome bestehen und erst dann ausbrechen, wenn das Immunsystem geschwächt ist.

Die Symptome sind unterschiedlich, meist jedoch im Bereich des Nervensystems:

Umkippen, Kopfschiefhaltung, Augenzittern, Sehstörungen, Lähmungen, Schmerzen, Anfälle

In der Regel haben die Tiere ein gutes Allgemeinbefinden .

Die Behandlung sollte so früh wie möglich begonnen werden, dann sind die Chancen einer Heilung gut.

Die Behandlung ist langwierig und wird in der Regel gut vertragen.

Ist der Verlauf sehr schnell und der Zustand des Tieres sehr schlecht, muss man auch über eine

Einschläferung nachdenken.

 

 

 

 

Katzenthema Oktober 2014: Übertragung und Gefährlichkeit von Katzenaids (FIV-Infektion)

In unserer Gegend kommt das FIV-Virus bei der Katze häufig vor.

Es ist dem Menschenaidsvirus ähnlich, aber für den Menschen ungefährlich.

Die Übertragung erfolgt über Geschlechtsverkehr oder über Bisse.

Daher ist die Gefahr groß, wenn eine Katze oder ein Kater unkastriert sind, das Virus zu bekommen.

Kastrierte Tiere sind gefährdet, wenn sie sich oft beißen.

Das Virus kann mit einem Snap-Test  festgestellt werden, positiv heißt aber nicht dass das Tier erkrankt ist, dann kann das Tier aber das Virus übertragen.

Tiere, die sich selten beißen,  stecken sich selten an.

Hat man eine positive Katze, muss man diese nicht alleine oder nur im Haus halten ,

da die Krankheit nicht über Napf oder Berührung übertragen wird.

Außerdem sind nicht alle Freigängerkatzen getestet und können daher auch positiv sein,

ohne dass die Besitzer das wissen.

Sonst müsste man alle Katzen testen, und diese Positiven dann im Haus lassen. Für eine Freigängerkatze ist es stressig, nur im Haus gehalten zu werden.

Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, ist es nicht einfach zu sagen, dass das Virus die Ursache ist.

Denn sie kann verschiedene Krankheiten hervorrufen: z.B. Durchfall, Schnupfen,

Mundschleimhautentzündungen, Blasenprobleme.

Auch ausgebrochene Erkrankungen kann man oft über Jahre erfolgreich behandeln.

In wenigen Fällen ist das Virus ausgebrochen und schnell tödlich.

Es gibt leider noch keine Impfung gegen dieses Virus.

 

Mein Katzenspruch des Monats:

Mit ihrem Schwanz macht sich die Katze eine Boa, setzt Fragezeichen, drückt Launen aus.

Es ist eine elegante Pointe, ihr geistreicher Witz. Ohne Schwanz scheint sie den Kopf

Verloren zu haben. (Jean Louis Hue, franz. Autor)

 

 

 

 

Thema Hund Oktober 2014: Mikrochip zur Kennzeichnung

 

Wir empfehlen Ihnen, Ihren Hund, egal welcher Rasse und Größe, chippen zu lassen.

Seit ein paar Monaten haben wir in der Praxis nur noch den Mini-Transponder.

Dieser Chip ist sehr klein und schmal. Er ist aus einem gewebefreundlichen Material

und macht definitiv keine Probleme.

Der Chip wird mit einer Spritze unter die Haut im linken Schulterbereich geschoben. 

Auf dem Chip ist eine einmalige Nummer gespeichert, die man mit einem speziellen Lesegerät ablesen kann.

Nach dem Chippen  registrieren wir Ihr Tier direkt beim Haustierzentralregister TASSO.

Das ist kostenfrei. Das Register arbeitet nur mit Spenden und ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Kommt der Hund abhanden, kann man den Chip ablesen und die Nummer beim Haustierzentralregister anfragen. (telefonisch oder per Internet)

Das Haustierzentralregister ist immer besetzt.  Und Sie bekommen Ihren Hund schnell zurück.

Denken Sie daran, es gibt immer mal Ausnahmefälle, in denen ein Hund verloren gehen kann,

Z.B. Unfälle, der Besitzer hat ein gesundheitliches Problem, oder der Hund erschreckt sich.

 

 

 

 

Oktober 2014 Nagerthema: Scheinträchtigkeit beim Kaninchen

 

Die Scheinträchtigkeit ist eine häufige hormonelle Erkrankung.

Der Eisprung wird beim Kaninchen durchs Decken oder Berammeln ausgelöst.

Die Scheinträchtigkeit dauert etwa 16-18 Tage.

Die Tiere zeigen Nestbauverhalten, fressen oft schlecht und sind manchmal aggressiv.

Das Gesäuge kann, muss aber nicht angeschwollen sein, es kann zum Milchfluss kommen.

Man kann die Scheinträchtigkeit mit einem homöopathischen Mittel behandeln.

Klappt das nicht, oder kommt es immer wieder vor, sollte man die Häsin kastrieren.

Wir kastrieren Häsinnen unproblematisch mit einer Gasnarkose.

Kommen die Scheinträchtigkeiten immer wieder vor,  kann das zu

Gesäuge- und Gebärmutterkrebs führen.

Außerdem werden aggressive Häsinnen  oft nach der Kastration freundlicher.

 

 

 

 

Monatsthema Hund September 2014: Harninkontinenz nach Kastration der Hündin

Harnträufeln ist die häufigste negative Kastrationsfolge.

Meist ist das nur im Schlaf oder nur ab und zu.

Das Risiko ist bei großen Hündinnen über 20 kg Gewicht größer als bei kleinen Hündinnen.

Bei diesen Tieren ist der Verschlussmechanismus der Harnröhre gestört.

Das Harnträufeln tritt durchschnittlich 3 Jahre nach der OP auf.

Kastriert man die Hündinnen vor der 1. Läufigkeit, ist das Inkontinenzrisiko viel geringer.

Wir empfehlen immer  zuerst eine Urinuntersuchung durchzuführen, bei älteren Tieren auch eine Blutuntersuchung, um zu sehen,  ob andere organische Ursachen vorhanden sind.

Ist das alles in Ordnung, behandeln wir die Inkontinenz je nach Schweregrad mit Naturheilmedikamenten oder stärkeren Medikamenten.

Die Behandlung der Inkontinenz ist immer erfolgreich, muss aber immer lebenslang erfolgen.

 

 

Thema Katze September 2014: Giardienbefall

 

Giardien sind einzellige Darmparasiten, die Katzen und Hunde befallen können.

Immer häufiger wird über diese berichtet.

Typische Symptome sind:

Flüssiger bis halbgeformter Durchfall, häufiger Kotabsatz und Drang

Meistens sind die Katzen allgemein munter dabei.

Viele Katzen haben gar keine Symptome und müssen dann auch nicht behandelt werden.

In hochgradigen Fällen haben die Tiere Erbrechen, Mattigkeit und Appetitlosigkeit.

Das ist aber selten. 

Gelegentlich werden chronischer Durchfall mit Blutbeimengungen und Schleim

und Schmerzen beim Kotabsatz beobachtet.

Die Diagnose wird mithilfe eines speziellen Tests gestellt. Den Test haben wir in der Praxis.

Die Untersuchung dauert 15 Minuten, sie können auf das Ergebnis warten.

Nur Tiere, die Symptome haben, werden behandelt.

Freigänger können sich draußen sofort wieder Giardien holen,

 weil sich diese im Erdboden befinden.

Wir empfehlen eine Behandlung mit Tabletten und eine abschließende Kotuntersuchung

 zur Kontrolle, außerdem eine regelmäßige Desinfektion der Katzentoiletten

und Schaufeln  während der Behandlung.

Die Behandlung ist meist langwierig, aber erfolgreich.

 

Die Medikamente und das Desinfektionsmittel können Sie von uns bekommen. 

Mein Katzenspruch des Monats:

„Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk“ (Leonardo da Vinci)

 

 

 

Thema September 2014 Nager: Artgerechte Haltung von Meerschweinchen

Meerschweinchen sind Tiere, die in Meerschweinchenfamilien leben.

Eine Einzelhaltung ist nicht artgerecht.

Dabei kann man häufig zwei kastrierte Männchen oder auch ein kastriertes Männchen mit einem oder mehreren Weibchen zusammen halten.

Die Kastration eines männlichen Meerschweinchens ist ein Routineeingriff und macht selten Probleme. Wir führen in der Praxis auch eine Frühkastration durch, wonach die Tiere nicht getrennt werden müssen.

 Meerschweinchen haben verschiedene Lautäußerungen.

Ein Purren ist ein tiefer lang gezogener Laut, der meistens von männlichen Tieren ausgeht, oft im Zusammenhang von Sexual – oder Imponiergehabe.

Ein Chirpen ist sehr laut und daher bewegt sich dabei das ganze Tier. Das ist ein Zeichen für Aufregung, Unsicherheit und Angst.

Meerschweinchen haben sehr ausgeprägte Hör-, Seh- und Geruchssinne (Verständigung durch Duftstoffe). Man soll sie daher nicht in Räumen halten, die laut, schlecht gelüftet oder zu warm sind.

Meerschweinchen können bei uns ganzjährig draußen gehalten werden. Wichtig ist, dass sie einen Unterschlupf haben, der sie vor zu viel Sonne und zu viel Zug schützt, im Winter isoliert vor Kälte.

Meerschweinchen sterben eher durch Hitzschlag als durch Erfrieren.

Wichtig ist auch, Meerschweinchen nicht zusammen mit Kaninchen zu halten, da die beiden Tierarten sich nicht verständigen können.



 

 

 

Monatsthema August Hund August 2014: BARFEN

BARF heißt BONES AND RAWFOOD oder heute BIOLOGISCH ARTGERECHTES FUTTER

Das heißt: Das Beutetier wird nachgebaut.

Die Basis ist immer:

Fleisch und Innereien, fleischige Knochen, Gemüse, Obst, Öle

Ergänzend kann man geben: Eier, Fisch, Molkereiprodukte

Bei erwachsenen Hunden sollte die Futterration immer aus 35-45 % Eiweiß (Fleisch)

und 45-55 % Kohlenhydraten (Reis, Kartoffeln) bestehen.

Bei allergischen Hunden sind besonders wenig allergen: Schaf und

Reis/Kartoffeln/Hirse (weniger Glutene).

Man muss diese Barf-Rationen immer mit einem Vitamin-Mineralstoffpräparat ergänzen.

Wichtig ist es, die Ration von einem Futtermittelexperten (Tierarzt der sich darauf spezialisiert hat) genau  erstellen zu lassen. Dabei sollte man darauf achten, dass dieser Experte unabhängig von der Futtermittelindustrie arbeitet. Adressen bekommen Sie in unserer Praxis.

Sonst kommt es zu Nährstoffimbalanzen. Blutuntersuchungen wie z.B. Barf-Profile ersetzen leider nicht diese Berechnungen.

Beachtet man diese Dinge, kann man ohne Bedenken Barfen.

 

Nicht Barfen soll man:

Kranke Hunde

Besitzer und/oder Familie: mit Krankheiten, Schwangere, Kleine Kinder

 

 

 

 

Monatsthema August 2014 Katze: Die Seniorkatze

Katzen ab 12 Jahre werden als alt, ab 15 Jahre als geriatrisch bezeichnet.

Seit langem  wird empfohlen, die Katzen ab dem 6. Lebensjahr regelmäßig einer Vorsorgeuntersuchung zu unterziehen.

Dazu gehört eine Allgemeinuntersuchung durch den Tierarzt und eine Blutuntersuchung.

Routinemäßig nehmen wir 2 kleine Röhrchen Blut ab und untersuchen das direkt hier in der Praxis.

 In den meisten Fällen geht das Blut abnehmen einfach ohne Betäubung.

Sie können auf das Ergebnis warten. Wir untersuchen dabei:

weiße und rote Blutkörperchen, Leber-Nierenwerte, Zuckerspiegel, Eiweiße und den Schilddrüsenwert.

Gut ist es, wenn sie zum Check Urin mitbringen . 

Der Urin kann Mithilfe eines speziellen Katzenstreus aufgefangen werden. Das bekommen Sie bei uns.

Fragen Sie uns gerne.

Katzenspruch des Monats:

Ich liebe die Katzen, weil ich mein Zuhause genieße und sie im Lauf der Zeit dessen

 sichtbare Seele werden. (Jean Cocteau)

 

 

Monatsthema Nager August 2014: Alte Kaninchen

Ab 8 Jahre ist ein Kaninchen alt. Häufig nehmen diese Tiere trotz guter Futteraufnahme ab.

Das liegt am langsameren Stoffwechsel und an den hormonellen Alterserscheinungen.

Dadurch kommt es zu einem Muskelabbau und zu eingeschränkten  Organfunktionen.

Auch eine Sehschwäche kann durch einen Altersstar entstehen.

Die Organfunktion kann man durch eine kurze Blutuntersuchung genau testen.

(Leber- und Nierenfunktion) Wir benötigen dafür nur ein paar Tropfen Blut.

Wichtig ist , dass die Tiere immer genug Auslauf haben.

Alte Kaninchen kann man sehr gut mit homöopathischen und pflanzlichen Medikamenten behandeln.

Sprechen Sie mich gerne dazu an.

Ihre Manuela Tiefmann



Thema Juli 2014 Hund:

Fremdkörper im Sommer:

Hunde können sich verschiedene Fremdkörper wie z.B. Spelzen von Getreide oder Gräsern, Holzstücke, Dornen in unterschiedlichste Körperteile pieken.

Wir finden diese dann z.B. im Rachenbereich, in der Zunge, im Ohr, im Auge, in den Pfoten und in der Nase wieder.

Im Maulbereich äußert sich das so, dass der Hund sich nicht am Gesicht anfassen lässt, dass es aus dem Maul blutet oder dass er nicht trinken oder kauen kann.

Im Ohr äußert sich das so, dass der Hund das Ohr ständig schüttelt oder auch den Kopf schief hält.

Im Auge sieht man meistens eine starke Rötung und Schwellung, oft kann der Hund das Auge nicht öffnen.

In den Pfoten sieht man meistens im Zwischenzehenbereich eine große Beule, die sich auch öffnen kann.

An der Nase gibt es häufiges Niesen oder Nasenbluten, dann meistens aus einem Nasenloch.

Gut ist es immer, wenn sie so etwas bei Ihrem Hund beobachten, direkt in die Praxis zu kommen, denn viele Fremdkörper können wandern und sind dann nur schwer zu entfernen.

In den meisten Fällen können wir die Fremdkörper ohne Narkose entfernen, nur an tieferen Stellen, wie z.B. im Rachenbereich benötigen wir eine kurze Sedierung.

Das Eindringen von Spelzen oder Dornen kann man leider nicht vermeiden, da sich diese auch an den Straßenrändern befinden. Stöcke sollte man unbedingt vermeiden, indem man es dem Hund abgewöhnt, damit zu spielen. Stöcke können ernsthafte Verletzungen im Rachenbereich verursachen.

Auch Knochen sollten nicht gefüttert werden, da diese schlimme Verletzungen im Maul- und Zahnbereich hervorrufen können.

Trotzdem wünsche ich Ihnen und Ihren Hunden einen schönen Sommer.

Ihre Manuela Tiefmann

Juli 2014 Thema Katze:

Augenverletzungen:

Gerade im Sommer sind Augenverletzungen durch Fremdkörper wie z.B. Spelzen von Getreide oder Gräsern, Dornen oder Holzstücken eine häufige Ursache für Augenverletzungen.

Katzen haben im Gegensatz zum Menschen ein drittes Augenlid, das nennt sich auch Nickhaut. Diese ist dazu da, das Auge vor Fremdkörpern zu schützen. Piekt ein Fremdkörper jedoch dahinter, so bleibt er hinter der Nickhaut stecken,  und man kann diesen von außen nicht sehen.  Auffällig ist es dann, dass die Augenlider geschwollen sind, und oft  kann die Katze das Auge nicht öffnen.

Dann müssen Sie unbedingt schnellstmöglich  zum Tierarzt.

Ich betäube dann die Augenoberfläche mit speziellen Augentropfen und schaue hinter das 3. Augenlid. Ist dort ein Fremdkörper, wird dieser vorsichtig entfernt. Bitte entfernen Sie diesen nicht Zuhause, sie können das ganze Auge beschädigen und tiefe Verletzungen verursachen.

Ist der Fremdkörper entfernt, wird die Hornhaut angefärbt und geschaut, ob sie beschädigt wurde.

Meist muss man anschließend ein Augenmedikament verabreichen, das entsprechend der Hornhautschädigung ausgesucht wird.

Mein monatlicher Katzenspruch:

Katzen haben gerne offene Türen-für den Fall, sie entscheiden sich doch anders. (Ludwig Tieck)

Ihre Manuela Tiefmann

Thema Juli 2014 Nager:

Fliegenmadenbefall

Jedes Jahr in der warmen Jahreszeit haben wir wieder Probleme mit Fliegenmadenbefall bei Nagern, besonders bei Kaninchen.

Betroffen sind vor allem Tiere mit Durchfall, Tiere mit Wunden, alte und kranke Tiere.

Die Fliegen setzen sich dann auf den Durchfall oder auf die Wunden und legen dort ihre Eier ab. Daraus entwickeln sich die Fliegenmaden, sie sehen aus wie weiße Würmer.  Und sie fressen sich durch die Haut bis in tiefere Körperstellen. Das Kaninchen stirbt innerhalb eines Tages.

Wichtig ist es daher im Sommer, 1-2 Mal täglich die Tiere von vorne nach hinten und  von unten nach oben anzuschauen.  Sehen Sie da kleine Maden, kommen Sie schnellstmöglich in die Praxis.

Im Anfangsstadium kann man häufig noch helfen. Wir suchen die Maden ab, reinigen die Wunde und besprühen das Kaninchen mit einem für Kaninchen verträglichem Insektenspray.

Sind die Maden schon tief eingedrungen, kann man die Tiere leider nur erlösen.

Denken Sie daran, auch Wohnungstiere müssen kontrolliert werden.

 

Ihre Manuela Tiefmann

 

 

Thema Juni 2014 Hund: Pyodermie (bakterielle Hautinfektion = Hot Spot)

Das ist eine meist eitrige akute (das heißt sich schnell entwickelnde) Infektion der Haut.

Ich berichte heute über dieses Thema, da die Erkrankung mehr im Sommer auftritt, besonders bei feucht-warmen Temperaturen.

Häufige Ursache ist eine Flohbissallergie. Dann beginnt der Hund zu Lecken, zu Knabbern, zu Kratzen und zu Reiben, um den Juckreiz oder Schmerz zu bekämpfen.

Besonders betroffen sind langhaarige Rassen, wie Golden Retriever und Schäferhunde.

Schnell entwickelt sich eine große haarlose krustige gerötete Hautstelle, die eitert oder nässt.

Hauptstellen am Körper sind das Gesicht, der Hals, die Flanken, der Rücken und die Rute.

Gut ist es,  möglichst bald in die Praxis zu kommen. Dann ist die Behandlung einfach und nicht sehr langwierig. In fortgeschrittenen Fällen kann eine Behandlung bis zu 8 Wochen dauern.

Wir suchen dann zuerst nach Flöhen, bei einem Befall, werden diese bekämpft.

Dann wird die Hautstelle gereinigt und geschoren. Und der Hund bekommt ein spezielles Antibiotikum, das bis in die Tiefe der Haut wirkt. Das muss mindestens über 10 Tage, meist auch länger, verabreicht werden.

Häufig muss man eine örtliche Behandlung mit einem Wundspray, einer Salbe oder einer Tinktur durchführen.

In einigen Fällen ist auch ein Halsring/Halskragen oder Body als Kratzschutz notwendig.

Wichtig ist es, das Tier in dieser Zeit der Erkrankung nicht ins Wasser zu lassen und sollte der Hund nass werden, ihn anschließend gründlich abzutrocknen.

Thema Juni 2014 Katze: Ohrmilbenbefall

Katzen haben öfter Ohrmilben als andere Tiere.

Diese Milben leben auf der Hautoberfläche und im äußeren Gehörgang.

Meist sind Jungtiere befallen.

Typisch für Ohrmilbenbefall sind dunkle braun-schwarze, wachsartige oder krustige Sekrete im Ohr

und ein starker Juckreiz.

Die Milben kann man mit bloßem Auge nicht sehen, wir benötigen dazu ein spezielles Gerät mit Licht und Lupe. Sie sind für uns einfach festzustellen.

Leider ist die Behandlung der Katze mit Ohrmilben eine langwierige, die viel Geduld bei den Besitzern erfordert.

Wir reinigen die Ohren gründlich und Sie verabreichen ein spezielles Präparat 1 x täglich ins Ohr, und das über mehrere Wochen.  Um eine vollständige Heilung und Beseitigung der Milben zu erreichen, bestellen wir sie zu wöchentlichen Kontrollen und beenden die Behandlung erst dann, wenn keine Milben oder Sekrete mehr zu finden sind. 

Sind die Milben einmal bekämpft, hat man selten Rückfälle.

Wichtig ist es, immer alle in der Familie lebenden Katzen anzuschauen, denn diese Milben sind extrem ansteckend für andere Tiere. Für Menschen sind sie ungefährlich.

Katzenspruch des Monats:

Jeder, der eine Weile mit einer Katze zusammengelebt hat, weiß, dass sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben. (Cleveland Amors)

 

 

 

Thema Juni 2014 Nager : Fütterung des Hamsters

 

Der Goldhamster ist granivor, das heißt er ist ein Körnerfresser.

Seine Futtermischung besteht aus Getreide und Samen.

Es gibt auch Pelletfutter für Hamster.

Frischfutter (Salate, Gemüse, Obst, Kräuter) soll man nur abends verabreichen.

1 x pro Woche gibt man eiweißreiche Nahrung wie z.B. Joghurt, Quark , hartgekochtes Ei.

Als Leckerbissen kann man Nüsse in der Schale, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, aber immer nur in kleinen Mengen füttern.

Heu sollte immer vorhanden sein.

Zum Nagen sind Haselnuss-Weiden-ungespritzte Obstbaumzweige geeignet.

Sehr wichtig ist ausreichend frisches Wasser in einer Trinkflasche.

Infomaterial zum Thema Hamster bekommen Sie kostenfrei in unserer Praxis.

Thema Mai 2014 Nager:  Allgemeine Biologie des Hamsters

Folgende Informationen beziehen sich auf den Goldhamster.

Hamster gehören zu den Nagetieren.

Hamster haben 16 Zähne, die Schneidezähne haben offene Wurzelkanäle und wachsen lebenslang nach. Die Backenzähne haben Wurzeln und wachsen nicht nach.

Eine Besonderheit beim Hamster sind die Backentaschen. Sie sind eine Ausstülpung der Backenschleimhaut und haben innen Borsten, sie sind ein Nahrungsspeicher und werden durch Reiben mit den Vorderfüssen entleert.

Der Magen ist zweihöhlig, er besteht aus einem Vormagen und einem Drüsenmagen. Wegen der Zweiteilung des Magens können Hamster nicht erbrechen.

Der Dünndarm ist wie bei anderen Tieren. Der Dickdarm ist sehr groß, aber kleiner als bei Kaninchen. Die Fähigkeit zum Abbau von Rohfaser ist sehr gering, daher darf das Futter nicht mehr als 10 % Rohfaser enthalten.

Die Darmflora besteht hauptsächlich aus Gram positiven Bakterien , daher darf man keine Antibiotika mit einem ausschließlich Gram positivem Spektrum (Bsp. Penicilline) verabreichen.

Hamster fressen gelegentlich ihren Kot, um ihren Vitamin-B Bedarf zu ergänzen.

Der Urin ist milchig-weiß und cremig, während der Läufigkeit fließt ein fadenziehender Schleim  aus der Scheide.

Hamster sind nachtaktive Tiere und besitzen ein schlechtes Sehvermögen. Gegenüber Licht sind sie sehr empfindlich.  Infolge seiner seitlich angesetzten Kugelaugen kann er einen großen Umkreis überblicken.

Das Gehör ist sehr  gut entwickelt und nimmt auch Ultraschallwellen wahr.

Um tagsüber ungestört schlafen zu können, faltet er die Ohrmuscheln zusammen.

Die Hauptorientierung erfolgt über den Geruchssinn. Durch Duftmarken, die der Hamster über seine Talgdrüsen an den Flanken / Urin/Kot setzt, findet er auch alles in seinem Revier bei Dunkelheit.

Er speichert seine Duftbilder und erkennt Menschen/Feinde/Artgenossen.

Tasthaare im Gesicht / an den seitl. Beinen und am Körper helfen ihm auch bei der Orientierung.

Hamster sind eher Einzelgänger. Nur zur Paarungszeit dulden sie ein Partnertier.

Infos zur Fütterung gibt es im nächsten Monat!

 

 

 

Thema Mai 2014 Hund: „Der gelbe Hund“

Die Initiative der „Gelbe Hund“ wurde in Schweden gegründet.

Die Idee war:

Ein Hund, der eine gelbe Schleife trägt, am Halsband/Geschirr oder Leine, soll sagen, bitte halten Sie Abstand.

Das kann heißen:

Der Hund ist krank.

Die Hündin ist läufig

Der Hund ist alt und müde.

Der Hund ist ängstlich.

Dem Hund geht es nicht gut.

Der Hund ist unsicher.

Der Hund ist im Training.

Der Hund möchte in Ruhe gelassen werden.

Die Initiative möchte all diesen „empfindlichen“ Hunden helfen,  einen Spaziergang ohne Stress zu erleben.

Über diese Initiative können Sie auf folgender Seite mehr erfahren: www.gulahund.de

 

 

 

Thema Mai 2014 Katze : Idiopathische Harnwegsinfektion

Idiopathisch heißt eine Krankheit ohne fassbare Ursache

Lange Studien haben ergeben, dass bei Katzen die häufigste Ursache einer unteren Harnwegsinfektion idiopathisch ist.

Eine Ursache ist Stress.

Stress verursacht Prozesse im Nervensystem, die zur Ausschüttung verschiedener Hormone und anderer Mediatoren führen.  

Katzen mit einer idiopathischen Harnwegsinfektion produzieren in einer Stresssituation geringere Mengen an Stresshormonen und können daher den Stress nicht ausreichend verarbeiten.

Außerdem haben diese Katzen eine geringere Schutzschicht in der Blasenschleimhaut, die die Nervenendungen weniger schützen kann und daher wir eine spezielle Substanz ausgeschüttet.

Dadurch können mehr Entzündungsproduke ausgeschüttet werden,  und alle Zeichen einer Blasenentzündung sind die Folge.

Man vermutet eine genetische Ursache oder eine vorgeburtliche Veränderung im Foetus.

Oft ist die Erkrankung mit anderen Krankheiten verbunden z.B. Herzerkrankungen, Übergewicht.

Die Behandlung erfolgt immer  mit der akuten Behandlung, wenn die Katze akut Harnabsatzprobleme hat, dann müssen Sie sofort in die Praxis kommen.

Dann müssen wir über die Ursachen sprechen, dazu gehört ein umfassendes Gespräch. Die wichtigsten Faktoren sind die Katzentoiletten, Katzenstreu, Wassernäpfe, Futternapf, Wohnungsgestaltung für die Katze, und wichtig im Mehrkatzenhaushalt ein Gespräch über das Verhältnis zu den anderen Katzen.

Häufig helfen Kleinigkeiten, das Problem zu lösen.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Ihre Katze unsauber ist. In vielen Fällen können wir helfen. 

 

Der monatliche Katzenspruch:

Katzen haben eine ausgeprägte Leidenschaft dafür, Menschen zu beobachten.

(Akif Pirincci)

 

 

Monatsthema Nager April 2014: Kaninchenimpfungen

Die Erkrankungen des Kaninchens, gegen die wir impfen, sind Myxomatose und Chinaseuche (RHD).

Diese Krankheiten sind lebensbedrohlich.

Myxomatose ist eine Viruserkrankung. Sie wird meistens durch Insekten  übertragen, außerdem wird sie durch den direkten Kontakt von Kaninchen zu Kaninchen weitergegeben.

Krankheitsanzeichen sind:

Schwellungen im Kopfbereich (Augen, Ohren, Nase, Lippen), Schwellungen im Pobereich und an den Geschlechtsteilen. Die Tiere sterben immer in wenigen Tagen. Es gibt keine Behandlung.

Chinaseuche ist eine Viruserkrankung. Sie wird meistens durch direkten Kontakt mit Ausscheidungen von betroffenen Tieren oder durch indirekten Kontakt über infizierte Gegenstände (Kleidung, Schuhe, Stall, Napf) weitergegeben. Der Erreger kann sehr lange in der Umgebung  überleben.

Krankheitsanzeichen sind leider oft untypisch:

Fieber, Krämpfe, blutiger Nasenausfluss

Die Tiere sterben sehr schnell (1-3 Tage). Auch diese Erkrankung kann nicht behandelt werden.

Wir impfen die Kaninchen mit einem modernen Impfstoff, der nach 1 Impfung für 1 Jahr wirkt.

Die Impfung kann ab dem Alter von 5 Wochen erfolgen, dann dauert es 3 Wochen bis die Impfung wirkt. Die Impfung wirkt 1 Jahr.

Nach unserer Erfahrung, wir setzen den Impfstoff seit 2 Jahren ein, haben wir selten Nebenwirkungen.

Wichtig ist es,  alle Tier zu impfen, auch reine Wohnungstiere.  Die Erkrankungen sind ja auch indirekt durch uns, die Grasfütterung und Insekten übertragbar.

Wir haben den Impfstoff immer vorrätig und bitten Sie, schon jetzt zum Impfen zu kommen.

Ihre Manuela Tiefmann

Zeckenzeit!

 

Zecken sind Parasiten, die zur Klasse der Spinnentiere (Arachnida) gehören. Je nach Witterung und Zeckenart kommt es im März - Mai und September -November zum Aktivitätsmaximum der Zecken.

Hunde, die sich im Freien aufhalten, kommen zwangsläufig mit Gräsern und Büschen in Berührung und nehmen so die Zecken mit dem Fell auf. Zecken verankern sich mit Hilfe ihrer Mundwerkzeuge in der Haut des Hundes. Je nach Zeckenart saugen sie dann 2-10 Tage Blut. Der eigentliche Zeckenstich hat meistens für den Hund wenig Folgen. Am Ort der Anheftung kann es unter Umständen zu lokalen Hautreaktionen, Entzündungen und bakteriellen Infektionen kommen.

 

Eine sehr viel größere Bedeutung aber haben Zecken als Überträger von Krankheiten wie der Babesiose oder Borreliose. Die Übertragung findet mit dem Stich und Saugakt der Zecke statt, wobei es Stunden bis Tage dauern kann, ehe es zu der Übertragung von Erregern kommt. Deshalb ist es wichtig die Zecke umgehend zu entfernen.

Zur Beseitigung von Zecken sollten geeignete Hilfsmittel wie z. B. Zeckenzangen verwendet werden, da beim Entfernen allein mit den Fingern das Risiko besteht, dass die Zecke gequetscht wird und dadurch Krankheitserreger in den Stichkanal gedrückt werden. Zecken sind durch ihre Mundwerkzeuge und einem speziellen Sekret (ähnlich wie Zement) fest in der Haut des Hundes verankert. Sie sollten sie daher mit der Zeckenzange nahe an der Haut fassen und sie gleichmäßig aber langsam gerade nach oben herausziehen. So kann die Kittschicht der Zecke langsam aufbrechen. Es kann eine halbe Minute dauern, bis sich die Zecke löst, dann aber gleitet sie ganz leicht aus der Haut. Ein Drehen der Zecke wird nicht empfohlen, es könnten Teile der  Zecke in der Haut stecken bleiben.

Wir empfehlen daher zur Prophylaxe die Anwendung eines Zeckenschutz-Präparates über die gesamte Zeckensaison. Es stehen dafür unterschiedliche Medikamente in Form von Spot-On Präparaten, Halsbändern oder Tabletten  zur Verfügung.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns bitte gerne an.

Monatsthema Katze April  2014: Zeckenbekämpfung

In dieser Jahreszeit werden uns oft Katzen mit starkem Zeckenbefall vorgestellt.  An den Stellen können sich starke Hautentzündungen entwickeln, die wir dann oft mit einem Wundspray oder einer Wundsalbe (wichtig : extra für Katzen spezielle Präparate) behandeln. In manchen Fällen müssen wir sogar ein Antibiotikum einsetzen.

Dieses Problem besteht schon seit Jahren, da wir bisher kein wirksames Mittel gegen Zecken für die Katze hatten.

Seit ca. 2 Jahren verkaufen wir das Seresto Halsband der Firma Bayer, das sehr wirksam gegen Floh und Zecke wirkt.  Das Band ist sehr sicher, wird nicht so schnell verloren und die Katze kann sich durch einen speziellen Öffnungsmechanismus nicht aufhängen.  Das Band wirkt 8 Monate lang .

Da in wenigen Fällen das Halsband nicht so gut vertragen wurde und viele Katzenbesitzer keine Halsbänder mögen, haben wir auf ein Spot on Präparat (zum Auftragen auf die Haut) speziell für die Katze gewartet.

Dieses neue Produkt ist nun auf dem Markt, heißt Broadline und wird es in Kürze bei uns geben.

Das Produkt wirkt gegen alle wichtigen Wurmarten der Katze (auch gegen Bandwürmer),

gegen Flöhe und Zecken 3-4 Wochen lang.  Katzenwelpen können das Präparat ab 7 Wochen bekommen.

Katzenspruch des Monats:

„Die Katzen sind Katzen, kurz gesagt, und ihre Welt ist die Welt der Katzen, von einem Ende zum andern. „ Rainer Maria Rilke

 

Ihre Manuela Tiefmann

Kanines Kutanes Histiozytom

-Ein gutartiger Hauttumor des Hundes-

 

Das kanine kutane Histiozytom ist ein sehr häufiger, gutartiger Hauttumor bei Hunden. Die Ausgangszelle des Tumor ist die sogenannte Langerhanszelle. Sie ist normalerweise für die Immunabwehr der Haut verantwortlich. Die Langerhanszelle befindet sich in der Epidermis, also der obersten Hautschicht. Hunde mit einem kutanen Histiozytom zeigen ein ungestörtes  Allgemeinbefinden. Die betroffene Hautstelle ist meist leicht gerötet, erhaben und weißt eine knopfartige Verdickung auf. Auch kann es dort unter Umständen zu Haarverlust (Alopezie) kommen.

Der Tumor tritt besonders im Bereich des Kopfes und der Gliedmaßen auf. Typischerweise sind Hunde  jünger als 4 Jahre betroffen aber auch ältere Tiere können erkranken. Auch bestimmte Rassen wie z.B. Boxer, Englischer Cockerspaniel,  Flat coated Retriever, Dobermann, Pinscher  sind häufiger betroffen. Durch eine Biopsie kann das kanine kutane Histiozytom diagnostiziert und von anderen Tumorarten abgegrenzt werden. Ist die Diagnose kanines kutanes Histiozytom gestellt, ist die Prognose für das Tier als sehr günstig anzusehen. Zumeist kommt es innerhalb von 3 Monaten zu einer Spontanremission ( also das völlige oder teilweise Verschwinden des Tumors).

 

Bei weiteren Fragen sprechen Sie gerne mich oder unser Praxisteam an.

 

Ihre Tierärztin Monique Renn

Fütterung älterer Hunde

Ältere Hunde haben spezielle Bedürfnisse, die bei der Rationszusammenstellung berücksichtigt werden müssen. Hunde im höheren Lebensalter bewegen sich weniger aktiv und ihre Schlafperioden verlängern sich. Dadurch kommt es zur Abnahme der Muskelmasse und im Gegenzug zu einer Zunahme des Fettanteils im Körper des Hundes.  Um eventuell entstehendes Übergewicht zu verhindern, sollten sie das Gewicht ihres  Hundes regelmäßig kontrollieren. Es ist ratsam die Energiezufuhr ihres in die Jahre gekommenen Vierbeiners  um ca 20% zu reduzieren. Jedoch haben  Parameter wie Rasse, Körperkondition und eventuell bestehende Krankheiten einen großen Einfluss auf die Höhe der Reduzierung und sollten für jeden Hund individuell und sorgfältig betrachtet werden.

Einige Hunde zeigen im Alter eine verschlechterte Futteraufnahme. In manchen Fällen kann ein verminderter Geruchssinn der Auslöser sein. In diesen Fällen kann man den einzelnen Rationen geringe Mengen z.B. 1 Teelöffel  „schmackhafter“ bzw. geruchsintensiver Füllungen z.B. püriertem Fisch beisetzen. Sie können die Futterration  auf 2-3 Mahlzeiten pro Tag verteilen.  Spezielle Futtersorten für „Senioren“  bieten häufig eine gute Nährstoffdichte und sind auf den geringen Kalorienbedarf älterer Hunde abgestimmt.

 

Bei Fragen zur Rationsgestaltung ihres Hundes  sprechen Sie uns gerne an.

 

Monatsthema März Katze:  Katzen und Abszesse

Der häufigste Grund für gesundheitliche Probleme bei Freigängern sind Abszesse durch Bisse.

Meistens sind dies Bisse anderer Katzen oder auch kleinerer Beutetiere wie z.B. Ratten.

Da Tiere häufig eine Mundflora mit sehr aggressiven Erregern haben, können leicht

Abszesse oder Phlegmone entstehen.

Bei Katzen befinden sich die Abszesse im Kopfbereich, an der Schwanzwurzel und

 an den Pfoten. Generell können sie aber am ganzen Körper sein.

Erkennbar ist eine Schwellung mit Entzündung, Schmerz, Eiter, Appetitlosigkeit und Fieber.

Gut ist es, sofort in die Praxis zu kommen.

Je schneller man reagiert, desto einfacher und kürzer ist die Behandlung.

 

Der Katzenspruch des Monats:

Die Katze gibt vor zu schlafen, um so klarer sehen zu können.

(Francois Rene Vicomte de Chateaubriand)

 

Ihre Manuela Tiefmann

Monatsthema Nager März 2014:

Hefepilzinfektionen:

Bei Meerschweinchen, Kaninchen, Chinchillas und Degus haben immer Hefepilze

 im Darm in geringen Mengen.

Krankhaft ist es, wenn diese in hoher Anzahl zu finden sind.

Ursache dafür ist meist eine Zahnerkrankung, Fütterungsfehler oder Parasitenbefall,

das kann zu einer Veränderung der Darmflora führen.

„Hefekot“ erkennt man daran, dass die Kotballen unterschiedlich groß und geformt sind.

Bei starkem Befall kann der Kot matschig sein und sauer riechen.

Der Pobereich ist oft verschmutzt. Manchmal hört man auch Darmgeräusche.

Hefebefall können wir mit einer einfachen Kotuntersuchung in der Praxis feststellen.

Die Behandlung ist einfach.

Sie müssen trotzdem einmal mit dem Tier und einer Kotprobe in die Praxis kommen.

Dabei untersuchen wir alle Zähne und besprechen die Fütterung.

Für Infomaterial über Fütterung speziell zu allen Tieren sprechen Sie uns bitte an.

Ihre Manuela Tiefmann

Demodikose des Hundes

 

Die Demodikose ist eine parasitäre Hauterkrankung des Hundes, bei der es zu einer massenhaften Vermehrung der Demodex-Milbe v.a. Demodex canis kommt. Eine geringe Anzahl an Demodex-Milben gehören zur normalen Fauna der Haut und führen zu keinerlei Beschwerden. Der Lebensraum von Demodex canis  sind vor allem die Haarfollikel sowie Talg- und  Schweißdrüsen.

 

Erst wenn ein Hunde stark immungeschwächt  ist  z.B. wenn er an Morbus Cushing, Schilddrüsenunterfunktion  oder an einer Tumorerkrankung leidet, können sich die Demodex-Milben exzessiv vermehren. Diskutiert wird auch eine Rassedisposition bei Kurzhaarrassen wie z.B. Mops, englische /Französische Bulldogge, Boxer, Dobermann etc.

 

Die Demodikose des Hundes zeichnet sich durch eine Entzündung der Haarfollikel (Follikulitis), Schuppenbildung, Haarverlust (Alopezie), Krustenbildungen und teilweise auch mit einer Bildung von Komedonen(Mitesser)aus.

Die Diagnose wird durch ein tiefes Hautgeschabsel oder mit Hilfe einer Biopsie gestellt. Je nach Schweregrad der Demodikose wird dann ein entsprechender Therapieplan für ihr Tier erstellt.

 

Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne an!

 

Ihre Tierärztin Monique Renn

Monatsthema Nager  Februar 2014:

Fütterungsfehler beim Kaninchen:

Häufigster Grund für Durchfallerkrankungen sind  Fütterungsfehler.

Diese haben einen direkten Einfluss auf die Darmflora.

Wichtig ist die Fütterung eines großen Anteils an strukturierter Rohfaser,

das ist Heu und Grünfutter.

Heu muss immer zur Verfügung stehen.  2 x täglich füttert man Gemüse und Wiesenfutter.

Obst soll nur 1-2 x wöchentlich in kleinen Mengen gefüttert werden.

Trockenfutter soll  1 Esslöffel pro kg Körpergewicht verabreicht werden.

Von Vorteil ist ein getreidefreies Futter. Achten Sie einfach mal auf die Aufschrift der Verpackung.

Leckerchen und Getreideprodukte  (Brot und Haferflocken) sind schädlich.

Zu viel Getreidefütterung  führt zu einer Veränderung der Darmflora. Das kann zu einem Hefepilzbefall und Durchfall führen.  

In unserer Praxis können wir direkt mit einer Kotuntersuchung  Parasiten- und Hefepilzbefall feststellen. Daher ist es immer gut, bei Durchfall, eine Kotprobe mitzubringen.

Diese Hefepilze kann man mit einem Medikament behandeln.

Im schlimmsten Fall kann man Fehlgärungen im Magen-Darm-Trakt bekommen, diese sind sehr schwer und langwierig zu behandeln, können auch zum Tod führen.

Verdauungsprobleme können natürlich auch andere Ursachen haben, wie z.B. Zahnprobleme.

Bei einer Untersuchung Ihres Kaninchens können wir diese feststellen und behandeln.

Weitere interessante Infomaterialien zu diesem Thema erhalten Sie kostenlos in unserer Praxis.

Sprechen Sie unser Praxisteam an.

Ihre Manuela Tiefmann

Katzenthema Februar 2014:

Das Vestibularsyndrom der Katze: („sogenannter Schlaganfall“)

Das Vestibularsyndrom steht für Gleichgewichtsstörungen.

Symptome sind:

Kopfschiefhaltung, unkoordinierte Bewegungen, Rollen, Fallen und Augenzittern,

manche Tiere sind bewusstseinsgestört und orientierungslos

Durch eine Allgemeinuntersuchung kann man zwischen einer peripheren Ursache (im Ohr) und einer zentralen Ursache (im Gehirn) unterscheiden.

Genaue Diagnosen kann man nur mit Hilfe einer CT und MRT-Untersuchung stellen.

Bei Katzen ist die Erkrankung sehr häufig idiopathisch, das heißt, man findet keine Ursache.

Die Erkrankung  kann auch jüngere Katzen befallen.

Man nimmt an, dass der Verlauf ähnlich wie der einer Nervenentzündung beim Menschen ist.

Die Prognose ist meist gut.  

Unterstützend kann man mit verschiedenen Medikamenten behandeln.

 

Der Katzenspruch des Monats:

Wem das Lächeln fehlt, dem fehlt eine Katze. (Mark Twain)

 

Ihre Manuela Tiefmann

Nagerthema Januar 2014:

Erkrankungen der Gebärmutter beim Kaninchen:

Diese Erkrankungen kommen häufig bei unkastrierten Kaninchen vor.

Bereits Jungtiere können eine vergrößerte Gebärmutter haben (Uterushyperplasie).

Tumorerkrankungen und starke Vergrößerungen der Gebärmutter hat man oft bei älteren Tieren.

Besonders wenn Häsinnen ein starkes Sexualverhalten haben, entstehen diese Erkrankungen.

Der übermäßige Hormoneinfluss führt erst zu einer Vergrößerung, dann zu Tumoren oder zu einer flüssigkeitsgefüllten Gebärmutter. Ist die Gebärmutter stark flüssigkeitsgefüllt, kommt es zu einem dicken Bauch und zu Schmerzen. Das kann zu Verdauungsstörungen und Bauchkrämpfen führen.

Häufige Begleiterscheinung ist blutiger Urin.

Durch eine Untersuchung des Bauches, einer Röntgenaufnahme oder einer Ultraschalluntersuchung kann die Diagnose abgesichert werden.

Die einzige Therapie besteht in einer Kastration, das heißt, Gebärmutter und Eierstöcke werden chirurgisch entfernt.

Die Operation ist problemlos, wenn das Tier in einem nicht so schlechten Zustand ist.

Sie verläuft ähnlich wie eine Katzenkastration.

Die Tiere können meist am selben Tag wieder nach Hause entlassen werden.

Sollte Ihr Kaninchen frühzeitig einen starken Sexualtrieb zeigen, oder vielleicht aggressiv reagieren, ist vorbeugend eine Kastration anzuraten.

Ohne große Gebärmutterveränderungen ist die Operation nur ein kleiner Eingriff.  

Für Ihre kleinen Heimtiere auch ein gesundes 2014 wünscht Ihnen Manuela Tiefmann

Warum muss ich meinen Hund regelmäßig entwurmen?

 

Beim Wurmbefall des Hundes spielen vor allem Fadenwürmer und Bandwürmer eine große Rolle. Wurmbefall kann Hunde aller Altersstufen treffen. Welpen können sich sogar schon im Mutterleib oder über die Muttermilch mit Würmern anstecken. Später steckt sich ein Hund mit Fadenwürmern an, indem er Wurmeier, die von anderen Tieren mit dem Kot ausgeschieden wurden, aus der Umwelt aufnimmt. Mit Bandwürmern stecken sich Hunde an, indem sie Beutetiere (z. B. Mäuse, Kaninchen) fressen, die entsprechende Entwicklungsstadien der Bandwürmer in sich tragen. Die Gefahr, dass sich Ihr Hund mit dem Hundebandwurm ansteckt, besteht auch, wenn Sie Ihren Vierbeiner mit rohem Fleisch, insbesondere Innereien wie Lunge oder Leber ernähren, das zuvor nicht ausreichend erhitzt (10 Minuten, Kerntemperatur 65° C) oder gefroren (1 Woche, -17° bis -20° C) wurde.

Aufgrund der verschiedenen Ansteckungswege ist das Risiko für einen Wurmbefall je nach Alter, Haltung und Ernährung eines Tieres unterschiedlich hoch. So haben z. B. Hunde die zur Jagd genutzt oder mit anderen Tieren zusammen bzw. in Zwingern, Zuchten oder Tierheimen gehalten werden, ein höheres Risiko.

Die gesundheitliche Beeinträchtigung von Hunden durch Wurmbefall wird vielfach unterschätzt. Wie stark Organismus und Immunsystem beansprucht werden, zeigt z. B., dass es bei einem Wurmbefall nicht selten zu einer Veränderung im Blutbild kommt. Weiße Blutkörperchen, die der Immunabwehr dienen, treten dann vermehrt auf und auch leberspezifische Enzyme können erhöht sein. Auch wichtig zu wissen ist, das einige Wurmarten bzw. ihre Entwicklungsstadien den Körper des Tieres durchwandern. So penetrieren z.B. Larven der Spulwürmer die Darmwand ihres Wirtes, gelangen so in den Blutkreislauf, von dort aus in die Leber, weiter zur Lunge. Jetzt bohren sie sich durch das Lungengewebe. Danach werden sie nach oben gehustet und wieder abgeschluckt und landen dann wieder im Darm wo sie ihre Entwicklung abschließen und erneute Eier ausscheiden.

Faden- und Bandwürmer können aber auch in Magen und Darm des Hundes zu Schäden führen und vor allem bei Welpen und Junghunden zu Problemen wie Durchfall, Erbrechen oder einer gestörten Nährstoffverwertung führen. Die Folgen können Wachstumsstörungen, stumpfes Fell, schuppige Haut und andere Mangelerkrankungen sein.

Gleichzeitig können einige Würmer des Hundes auch auf Menschen übertragen werden und auch bei diesen unter bestimmten Umständen zu Infektionen sowie Erkrankungen führen.

Bei weiteren Fragen können Sie mich oder unser Praxisteam jederzeit ansprechen!

 

Ihre Tierärztin Monique Renn

Katzenthema Januar 2014:

Akne:

Akne ist eine Entzündung der Haarfollikel des Kinns. Dort liegen viele Talgdrüsen.

Man nimmt an, dass die Katzen sich dort nicht so viel und gut putzen können, und dass dadurch Bakterien und Hefepilze wachsen.

Es entstehen Pusteln, die sich zu tiefen Furunkeln entwickeln.

Diese Akne können alle Katzen bekommen.

Symptome sind:

Schwarze Kinnhaut und Unterlippe, talgige Verklebung der Haare in diesen Bereichen, Haarausfall, Hautrötung, Hautverdickung, krustige Beläge, Schmerzen

Man behandelt die Akne örtlich mit Shampoo ,Gel oder Salbe.

In schweren Fällen ist ein Antibiotikum nötig.

Wir behandeln außerdem noch homöopathisch.

Die Akne kann leider immer wieder auftreten.

 

Der Katzenspruch des Monats:

Von Katzen versteht niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist. (Natsume Soseki)

 

Ein gesundes Jahr 2014 Ihnen und Ihren Stubentigern wünscht Ihre Manuela Tiefmann

Kaninchenthema Dezember 2013:

Blasenentzündung :

Eine Blasenentzündung entsteht durch eine bakterielle Infektion, wobei besonders Durchfallerkrankungen mit verschmierter Analregion eine Ursache sein können.

Weibliche Tiere sind öfter betroffen, weil sie eine kürzere und weitere Harnröhre haben.

Auch Harnsteine können durch Reiben auf der Blasenschleimhaut zu einer Blasenentzündung führen.

Symptome sind: Schmerzen beim Urinabsatz (Kaninchen heben das Hinterteil besonders hoch beim Urinabsatz), häufiger Urinabsatz von kleinen Mengen Urin und urinverschmierter Analbereich. Oft fressen die Tiere schlecht.

Im Sommer besteht die Gefahr, dass auf den verschmierten Analbereich Fliegen Eier ablegen und dadurch ein Fliegenmadenbefall entsteht, der tödlich enden kann.

Im Urin kann man mit bloßem Auge keine Verfärbungen sehen. Meist ist der Urin gelb-trüb, er kann auch schleimig sein.

Ist eine Urinuntersuchung möglich, kann man feststellen, ob Blut oder Harnsteine vorhanden sind.

Behandelt wird mit einem Antbiotikum und einem Schmerzmittel. Die Therapie sollte mindestens 10 Tage dauern.

Katzenthema Dezember 2013:

Die weibliche Katze:

Unsere Katzen werden meistens im Alter von 5 Monaten und/oder 2 kg Körpergewicht geschlechtsreif.

Dann werden sie rollig. Die Rolligkeit ist die Zeit, in der die Katzen deckbereit sind.

Das äußert sich mit besonderer Anhänglichkeit, Kopfreiben, verstärktem Miauen und über den Rücken Rollen.

Katzen können auch dauerrrollig werden, dann werden sie mehr als 6 Tage rollig.

Diese Katzen haben meistens Eierstockszysten.

Während der Rolligkeit sind die Katzen sehr gestresst, fressen oft schlecht, schlafen wenig und nehmen ab. Sind sie Freigänger, sind sie oft tage – und nächtelang unterwegs.

Manche Katzen markieren während dieser Zeit auch in der Wohnung und auf den Möbeln.

Da unkastrierte Katzen, die Freigänger sind, unkontrolliert Kinder bekommen, das bis zu 3 x im Jahr und bis ans Lebensende, außerdem sich mit Katzenaids anstecken können, empfehlen wir immer die Kastration der Katze.

Diese ist eine unkomplizierte Operation, die nur ein geringes Narkoserisiko birgt.

Wir kastrieren Ihre Katze ab 2 kg oder 5 Monate Alter, oder wenn sie schon vorher rollig wird.

Kastration heißt immer, dass die Eierstöcke entfernt werden, sollte die Gebärmutter verändert sein, entfernen wir auch die Gebärmutter.

Sie bringen die Katze mit Termin, können sie dann 3-5 Stunden später wach wieder abholen. Sie muß danach mindestens 3 Tage im Haus bleiben. Weitere Nachuntersuchungen oder Fäden ziehen ist in der Regel nicht notwendig.

 

Der monatliche Katzenspruch:

Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten. (Daniel Defoe)

 

Liebe Hundebesitzer aus Niedersachsen,

 

bitte denken Sie daran, dass das niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) ab dem 01. Juli 2013 eine Registrierung Ihres Hundes in das „Zentrale Register“ vorschreibt. Das bedeutet, dass jeder Hund, der älter als 6 Monate ist, in diesem Register gemeldet sein muss. Zur Anmeldung benötigt die zentrale Registrierungsstelle:

 

-         Rasse

-          Alter

-          Geschlecht

-          Kennnummer (Chipnummer/Transpondernummer)

-          Anschrift des Halters

 

Die Anmeldung kann online, telefonisch oder schriftlich erfolgen. Die Gebühren einer Onlineregistrierung sind dabei deutlich günstiger und auch die Benachrichtigung über die erfolgte Registrierung wird online zum Ausdruck gebracht. Bei der postalischen und telefonischen Registrierung muss der Nachweis extra angefordert werden. Die Anmeldefrist für Hunde über 6 Monate beträgt einen Monat. Sprich die Registrierung muss bis zum 1. August 2013 erfolgt sein.

 

https://www.hunderegister-nds.de/

 

Die Registrierung in das „Zentrale Register“ ersetzt NICHT die Registrierung Ihres Hundes in einem „Haustieregister“ (z.B. Tasso-Haustierregister). Das Haustierregister ist natürlich nicht Pflicht, aber sollte trotzdem zusätzlich erfolgen und ist zudem meist kostenlos. Es hilft Ihnen, Ihr verlorenes Tier, schnellstmöglich zu finden.

 

Mit lieben Grüßen zum Sommer

 

Ihre Silke Colaris

Thema Oktober

Bindehautentzündung (Konjunktivitis) beim Kaninchen und Meerschweinchen

Was ist eine Bindehautentzündung =Konjunktivitis?

Die Bindehaut (Konjunktiva) ist eine Schleimhaut, die vom Lidrand des Augenlids bis zum Rand der Hornhaut (Kornea) des Auges reicht. Kommt es nun zu einer Entzündung dieser Gewebeschicht , spricht man von einer Bindehautentzündung bzw. Konjunktivitis.

Wie entsteht eine Konjunktivitis?

Eine Reizung der Bindehäute kann durch Kratz- und Bissverletzungen von Artgenossen oder durch einspießende Fremdkörper verursacht werden. Auch schlechte Haltungsbedingungen können eine Reizung der Bindehäute zur Folge haben, z.B. Zigarettenqualm, Zugluft oder zu hoher Ammoniakgehalt der Luft, der entsteht , wenn der Käfig nicht oft genug gesäubert wird.

Außerdem kann es auch im Rahmen einer Allgemeininfektion z.B. beim Kaninchen mit Myxomatose zu einer Konjunktivitis kommen.

Desweiteren kann auch der Tränennasenkanal betroffen sein

 

Wie erkennt man eine Konjunktivitis?

 

Die Bindehaut ist im Fall einer Konjunktivitis stark gerötet, zudem kommt es häufig zu Schwellungen im Bereich der Augenlider. Außerdem kann es zu einem vermehrten Augenausfluss kommen, der sich dünnflüssig -klar bis dick-eitrig darstellen kann.

 

Wie wird eine Konjunktivitis therapiert?

 

Wenn in der Tierarztpraxis bei Ihrem Tier eine Konjunktivitis festgestellt wird, werden speziell auf ihr Tier und die zu Grunde liegende Ursache Augenpräparate in Form von Augensalben oder -tropfen ausgewählt.

 

 

 

Katzenthema November 2013

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse:

Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sind bei der Katze nicht so selten, werden aber häufig nicht erkannt.

Die Krankheit kann einen akuten Verlauf haben, dann verschwinden alle Symptome vollständig nach Behandlung.

Ist der Verlauf chronisch, führt das meistens zu Veränderungen im Gewebe der Bauchspeicheldrüse, die nicht mehr komplett zu beseitigen sind.

Es gibt milde und schwere Verlaufsformen.

Bei der milden Form kommt es zu leichten Organstörungen, die meist zur Genesung des Patienten führen. Bei schweren Verlaufsformen ist die Aussicht auf Heilung sehr gering.

Ursachen für die Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sind Verletzungen durch Unfälle oder Operationen, Infektionen (meist Viren) oder Vergiftungen.

90 % der Fälle sind jedoch idiopathisch, das heißt ohne erklärbare Ursache.

Auch die genaueren Vorgänge, die zur Erkrankung führen, sind bisher unbekannt.

Das klinische Bild ist sehr vielfältig. Fast alle Tiere sind lethargisch und appetitlos.

Andere Symptome sind seltener: Erbrechen, Bauchschmerzen, Atemnot, Durchfall, viel Durst.

Für eine genauere Diagnose macht man eine Blutuntersuchung und eventuell eine Ultraschalluntersuchung. Beim Röntgen ist es schwierig, die Bauchspeicheldrüse zu beurteilen.

Eine Behandlung erfolgt im akuten Fall durch Infusionen, Futterentzug und Schmerzmittel.

Antibiotika haben leider keine Wirkung.

In chronischen Fällen kann ein spezielles Diätfutter und/oder ein Bauchspeicheldrüsenenzym verabreicht werden.    

Zu guter Letzt: der monatliche Katzenspruch

Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat. (Victor Hugo)

Alles Gute für Ihre Stubentiger Manuela Tiefmann

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Thema Juli

Ovarialzysten beim Meerschweinchen

Was sind Ovarialzysten?

Ovarialzysten gehören beim Meerschweinchen zu den häufigsten hormonell bedingten Krankheiten. Der Begriff Ovarialzyste setzt sich aus dem lateinischen Wort Ovarium = Eierstock und dem Wort Zyste =flüssigkeitsgefüllte Blase zusammen. Man kann beim Meerschweinchen zwei unterschiedliche Formen von Zysten unterscheiden. Zum einen große, hormonell inaktive Zysten und zum anderen kleine oder auch traubenartige, hormonell aktive Zysten.

Wie entstehen Ovarialzysten?

Die Entstehung von Ovarialzysten beruht auf einer hormonellen Störung im Körper des Tieres. Es wird davon ausgegangen, dass ein bestimmtes Hormon im Körper des Meerschweinchens, nämlich das sogenannte LH (Luteinisierendes Hormon) nur unzureichend produziert wird und sich dadurch Zysten an den Eierstöcken bilden. Jedoch konnte bis heute kein eindeutiger Auslöser für diese hormonelle Störung gefunden werden. Früher wurde vermutet, dass der soziale Stress bei Einzelhaltung weiblicher Tiere ohne männliche Artgenossen zu diesem Krankheitsbild führt, was jedoch in neueren Untersuchungen widerlegt werden konnte.

Wie äußert sich das Krankheitsbild bei Ovarialzysten?

Große, hormonell inaktive Zysten führen zu einer Verdrängung der Organe im Bauchraum. Durch diesen raumfordernden Prozess kommt es zur Behinderung der Verdauung, d. h. der Darmtrakt wird so zusammen gedrückt, dass das Meerschweinchen nicht mehr genügend Platz hat, um ausreichend Futter aufzunehmen. Die Folge ist, dass das Tier abmagert, aber fälschlicherweise durch den "dicken Bauch" hervorgerufen durch die Zyste, nicht sofort als "abgemagert" vom Besitzer erkannt wird. Auch kann es durch die Lageveränderung der Bauchorgane zu einem erhöhten Druck auf das Zwerchfell kommen und so die Atemfunktion behindern und einschränken.

Kleine, hormonell aktive Zysten greifen aktiv in den Hormonhaushalt des Meerschweinchens ein. Sie verursachen einen erhöhten Östrogenspiegel und führen zu Haarausfall. Dieser Haarausfall ist sehr charakteristisch, denn er beginnt meistens beidseitig im Bereich der Flanken und Oberschenkel, wobei die Haut an sich unversehrt bleibt. (anders bei Parasiten bedingten Haarausfall, dort kann es z.B. zu Schuppen-, Krustenbildung, Juckreiz kommen)

Wie werden Ovarialzysten therapiert?

Bei dieser Erkrankung muss von Fall zu Fall entschieden werden welche Therapieform bei dem betroffenen Meerschweinchen angewandt werden kann. Im Allgemeinen könne Ovarialzysten konservativ mit Hormonen behandelt werden oder invasiv durch Punktion oder Kastration.

 

Falls Sie noch Fragen haben sprechen Sie gerne mich oder das Praxisteam an!

Ihre Tierärztin Monique Renn

              

 

Monatsthema Katze Oktober 2013: Durchfall bei Katzenwelpen

Katzenwelpen leiden oft unter Durchfall.

Bitte lassen Sie sich zuerst fütterungsberaten, das tun wir gerne auch bei der Erstuntersuchung.

Ab dem Alter von 4-5 Wochen benötigen Katzen keine Katzenmilchprodukte mehr.

Bis zum Wachstumsende, das heißt bis zum Alter von 5-6 Monaten empfehlen wir Ihnen, ein gutes Katzentrockenfutter für Katzenkinder zu füttern.

Dieses Futter sollten Sie im Futterhandel und nicht im Supermarkt kaufen.

Dazu können Sie ein mittelpreisiges Dosenfutter (nicht unbedingt für Katzenkinder) geben.

Wichtig ist, dass Ihre Jungkatze immer viele kleine Mahlzeiten erhält. Dabei muss man in der Regel nicht auf das Gewicht achten, die Katze wächst ja noch.

Hat Ihre Katze dann oft weicheren Kot oder akut flüssigen oder blutigen Kot, müssen Sie dringend mit der Katze und einer Kotprobe in die Praxis kommen.

Wir untersuchen das Tier allgemein auf eine Infektion. Die Kotprobe untersuchen wir in der Praxis auf Parasiten (Würmer) und Giardien (Einzeller). Häufig sind Parasiten oder Giardien die Ursache für den Durchfall und können einfach mit ein paar Tabletten bekämpft werden.

Ist die Ursache eine Infektion, müssen Antibiotika eingesetzt werden.

In den seltensten Fällen kann der Durchfall fütterungsbedingt sein, so dass die Katze ein anderes Futter braucht.

Wichtig ist es, bei Durchfall, bitte nicht zu lange zu warten, sondern  sofort in die Praxis zu kommen.

Für Jungkatzen kann eine schlimme Durchfallerkrankung auch tödlich sein.

 

Zu guter Letzt: ein monatlicher Katzenspruch:

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen. (Ernest Hemingway)

 

Ihre Manuela Tiefmann

Thema Katze August 2013:

Das Kippfenstersyndrom


Schräg aufkippbare Fenster = Kippfenster können eine schlimme Falle für Katzen sein.

Wenn eine Katze versucht durch ein Kippfenster zu klettern, kann sie hängen bleiben und sich sehr schwere Verletzungen zuziehen.

Je nachdem wie die Katze sich einklemmt, wie stark ihre Befreiungsversuche sind und wie lange sie dort hängt, kann die Verletzung von leicht bis zum Tod sein.

Wenn die Katze hängt, rutscht sie nach unten und kann sich dabei Rippen und Becken verletzen.

Häufig sind die befreiten Tiere unterkühlt, schmerzempfindlich, haben Gehstörungen bis zu ausgeprägten Lähmungserscheinungen.

Es können auch innere Organe gequetscht werden mit Bauchblutungen oder aber Wirbelsäulenverletzungen.

Durch die vielen kleinen Blutergüsse kann sich auch ein Schockzustand einstellen.

Entscheidend ist , die Katze sofort zum Tierarzt zu bringen.

Dort kann man nach Stabilisierung mittels Schock- und Schmerztherapie , durch Röntgen oder Ultraschalluntersuchung weitere Verletzungen feststellen und versorgen.

Ist die Katze schon sehr lange im Kippfenster, ist meist keine Behandlung mehr möglich,

und das Tier muss eingeschläfert werden, um ihr weiteres Leiden zu ersparen.

Im Zoofachhandel sind Kippfensterschutzgitter erhältlich. Sie verhindern, dass Ihre Katze im Fenster hängen bleibt. Gute Handwerker können auch ein Gitter selberbauen.

Wenn Sie keine Gitter haben, müssen Sie immer darauf achten, alle Fenster zu schließen, wenn die Katze alleine zuhause ist.

 

Bitte achten Sie auch darauf, wenn ihre Katze bisher gefahrlos durch das Kippfenster geklettert ist.

Ihre Manuela Tiefmann

Thema Katze Juli 2013: Haarballenbildung

 

Haarballen kommen bei Katzen häufig vor.

Es handelt sich um eine Verbindung von abgeschluckten Haaren, Speichel und Futter im Verdauungstrakt. (Magen, Darm)

Katzen verbringen täglich viel Zeit mit ihrer Fellpflege, dabei schlucken sie regelmäßig viele Haare. Das liegt an der rauen Zunge, an der die Haare leicht hängen bleiben.

So entstehen die Haarballen.

Wohnungskatzen haben mehr Probleme mit den Haarballen. Das ist dort ein ganzjähriges Problem.

Das liegt an den gleichmäßigen Temperaturen und Lichtverhältnissen in der Wohnung und daran, dass sie sich viel länger putzen. (3-4 Stunden täglich)

Putzen dient auch der Abkühlung durch Anfeuchten des Fells, der Beruhigung, dem Stressabbau und der Entfernung der abgestorbenen Haare.

Die Freigängerkatze hat hauptsächlich Haarballen in der Zeit des Fellwechsels, das ist von Frühjahr bis Herbst.

Risiken für Haarballenbildung sind außerdem:

Langhaarkatzen, übergewichtige Katzen, Katzen mit Parasiten, ältere Wohnungskatzen, Stress oder Langeweile

Die abgeschluckten Haare werden meist mit dem Kot ausgeschieden oder erbrochen.

In seltenen Fällen kann ein Darmverschluss entstehen, der dann operiert werden muss.

Vorbeugen kann man durch regelmäßiges Bürsten, wir können Ihnen gerne auch den Umgang mit dem Furminator zeigen.

Außerdem kann man eine Haarballenpaste bei uns kaufen, die man 1-2 x pro Woche verabreicht.

Abzuraten ist von den mit Haarballenmitteln versetzten Leckerchen, die man im Zoofachhandel kaufen kann, da diese sehr viele Kalorien enthalten und nicht helfen.

Frisst Ihre Katze unsere Haarballenpaste nicht, kann man auch ein hochwertiges Futter im Zoofachhandel kaufen, dass eine spezielle Zusammensetzung hat, man nennt das Hairball System.

Das enthält dann unverdauliche Fasern, verdauliche Fasern und spezielle Öle.

Zum Futter können wir Sie gerne beraten.

Ihre Manuela Tiefmann

Hyperthermie des Hundes (Überwärmung des Hundes)

 

Das Krankheitsbild der Hyperthermie tritt gerade jetzt in den schönen und warmen Sommermonaten auf und entsteht durch eine mangelnde Abgabe von Wärme beziehungsweise durch eine zu hohe Wärmeproduktion oder Wärmezufuhr (Sonneneinstrahlung, hohe Außentemperaturen) der Hunde. Dabei steigt die Körpertemperatur auf kritische Werte weit über den Normalbereich hinaus (41,0-43,0°C) und kann schwere bis lebensbedrohliche Reaktionen auslösen.

Eine der häufigsten Ursache ist das zurücklassen des Hunde in geparkten Autos bei warmen Außentemperaturen. Hier reichen mitunter schon 15 min bei einer Außentemperatur von 25 °C, um den Innenraum des Autos auf 50°C zu erwärmen. Auch extreme Spaziergänge, laufen am Fahrrad oder übermäßiges spielen kann bei warmen Außentemperaturen eine Hyperthermie auslösen.

 

Symptome einer Hyperthermie können je nach Ausprägung sein: Schwäche, unsicherer Gang, starkes hecheln, erhöhter Speichelfluss, Atemnot, gesteigerte Herzfrequenz, neurologische Ausfälle, blutiges erbrechen und Durchfall, Schock, Koma, Herztod... Dabei sind besonders häufig große Hunde betroffen oder Hunde, die zu den sogenannten brachyzephalen Rassen gehören (kurze Nasenrücken), da diese zumeist bereits eh in ihrer Atmung eingeschränkt sind. Auch ältere oder bereits durch Krankheit belastete Tiere leiden häufiger unter den hohen Außentemperaturen.

 

Was können sie im Fall einer Hyperthermie tun?

 

Versuchen Sie ihren Hund in eine kühlere Umgebung zu bringen. Legen sie feuchte, nasse Tücher über Ihren Hund oder duschen sie ihn mit kühlem Wasser ab. Bitte verwenden sie keine Kühlpacks oder eiskaltes Wasser, da sich dadurch die Hautgefäße verengen und weniger Wärme abgegeben werden kann. Stellen sie Ihr Tier in jedem Falle in einer Tierarztpraxis vor, da dort die Körpertemperatur und damit die schwere der Überhitzung kontrolliert werden kann und ggf. therapeutisch eingegriffen werden kann.

 

 

Wie vermeiden Sie eine Hyperthermie?

 

Lassen Sie Ihr Tier niemals bei warmen Außentemperaturen im Wagen zurück.

Verlegen Sie längere Spaziergänge in die Morgen,-oder Abendstunden.

Vermeiden Sie Überanstrengungen bei warmen Außentemperaturen.

Stellen sie ausreichend Wasser bereit.

Bieten Sie Ihrem Hund kühle Ruckzucksgebiete an.

 

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hund einen wunderschönen Monat Juni.

 

Silke Colaris

 

 

 

Thema Juni

Sommerzeit = Fliegenmadenzeit


Die Fliegenmadenkrankheit, die sogenannte Myiasis, ist ein großes Problem in den warmen Sommermonaten, vor allem für unsere Kaninchen aber auch für Meerschweinchen. Sie kann schnell einen ernsten Krankheitsverlauf nehmen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod Ihres geliebten Haustieres führen.

Wie entsteht die Fliegenmadenkrankheit?

Viele Fliegenarten z.B. Goldfliege (Lucilia spec.) finden in der warmen Jahreszeit ideale Bedingungen auf harn- und kotverschmierten Fell von Kaninchen oder Meerschweinchen und legen dort ihre Eier ab. Auch Bissverletzungen sowie kranke und geschwächte Tieren bilden den idealen Eiablageort für die Fliegen. Betroffene Hautregionen sind meistens die Anal- und Genitalregion, aber auch andere Körperöffnungen können betroffen sein (Auge, Maul, Nase, Ohren).

Aus den zu meist in Paketen abgelegten Eiern entwickeln sich rasch die Larven ( Maden ). Je nach Fliegenart ernähren sich die Maden dann von Gewebe oder Ausscheidungen des Wirtstieres. Dabei verursachen sie tiefe Hautverletzungen, die sich innerhalb weniger Stunden entzünden und durch sekundäre Besiedlung von Bakterien den Zustand des Tieres innerhalb kürzester Zeit drastisch verschlimmern.

Wie kann ich einen Fliegenmadenbefall bei meinem Haustier erkennen?

Sollte sich ihr Tier ungewöhnlich verhalten z.B. sich auffällig wenig bewegen, in einer Ecke kauern, nicht fressen/ trinken dann ist es höchste Zeit sich ihr Tier mal genau anzuschauen. Besonderes Augenmerk sollten Sie auf die Anal- und Genitalregion, den Unterbauch sowie Auge , Maul, Nase und Ohren legen. Achten Sie auf verklebtes oder verschmutztes Fell, außerdem auf entzündliche, rote, geschwollene Hautareale. Vielfach kann man beim Scheiteln des Fells schon deutlich die meist kleinen, gelblichen Maden erkennen.

 

Was mache ich, wenn ich einen Befall festgestellt habe?

Sollten Sie auch nur den geringsten Verdacht auf einen Fliegenmadenbefall bei Ihrem Haustier feststellen, ist schnelles Handeln unbedingt notwendig, um zu verhindern, dass die Maden in tiefe Muskelschichten einwandern und das Leben Ihres Tieres gefährden. Sie müssen umgehend eine Tierarztpraxis aufsuchen. Die Behandlung Ihres Tieres ist dann Abhängig vom Umfang des Fliegenmadenbefall. Die Maden müssen abgesammelt werden, die Hautwunden gereinigt, gespült und antibiotisch versorgt werden. In besonders schweren Fällen kann das Allgemeinbefinden des Tieres so stark beeinträchtigt sein, dass stabilisierende Maßnahmen z.B. Infusionen, Zwangsfütterungen einzuleiten sind. In einigen Fällen kann der Befall sogar soweit fortgeschritten sein, dass keine Heilungschancen mehr für Ihr Tier bestehen und es schweren Herzens von seinem Leiden erlöst werden muss.

Damit dieser Fall aber gar nicht erst eintritt, bitten wir Sie gerade an den warmen Tagen noch mal ein genaueres Auge auf ihr Tier zu haben. Die Früherkennung kann bei Madenbefall das Leben Ihres Tieres retten und die Heilungschancen deutlich verbessern. Achten Sie auch schon präventiv auf Fliegenschutz, in dem sie z.B. Ihren Käfig und das Außengehege im Sommer mit einem handelsüblichen Fliegennetz versehen.

Also zögern Sie sich nicht uns bei Fragen zu diesem Thema anzurufen oder kommen sie direkt zu unseren Praxissprechstunden vorbei. Wir helfen Ihnen gerne!

 

Viele Grüße

Ihre Tierärztin Monique Renn

 

 



Junithema 2013 Katze: Zeckenbehandlung

Auch in diesem Jahr ist das Zeckenproblem erneut aufgetreten. Seit ca. 1 Jahr gibt es das Seresto-Halsband für die Katze. (Firma Bayer Vital) Da wir nun 1 Jahr Zeit hatten,  es zu testen, will ich nochmal dazu berichten.

Es ist ein sehr wirksames Mittel und wirkt repellierend (= abweisend) und abtötend gegen Zecken und Flöhe.

Das Halsband enthält die Wirkstoffe:  Imidacloprid und Flumethrin.

Die Wirkstoffe sind im Halsband eingelagert und werden freigesetzt sobald das Halsband angelegt wird. Nach dem Anlegen wandern die Wirkstoffe zur Halsbandoberfläche und bilden dort eine dünne Schicht. Dieser  Prozess stoppt sobald die Konzentration zwischen Polymermatrix und Oberfläche ausgeglichen sind.

So sind die beiden Wirkstoffe kontrolliert und über die gesamte Wirkdauer in ausreichenden Mengen verfügbar. Die Wirkstoffe werden vom Halsband an die Fettschicht der Haut und Haare abgegeben.

Die Verteilung der Wirkstoffe wird durch hautverträgliche neutrale Öle über die Fettschicht unterstützt.

Die Wirkdauer ist bis zu 8 Monate.

Wichtig ist die Sicherheit des Halsbands.

Bei geringer Zugwirkung gibt ein Lösemechanismus nach. Das Band weitet sich.

Eine Sollbruchstelle gibt bei verstärkter Belastung nach, dann reißt das Band.

Sollte sich die Katze verfangen, reicht ihre eigene Kraft aus, um sich schnell aus dem Halsband zu befreien.

Seresto kann ab einem Alter von 10 Wochen angewendet werden.

Bisher gibt es kein anderes wirksames Mittel gegen Zecken bei der Katze.

Nun zu unseren Erfahrungen:

Die Wirksamkeit wurde von allen Kunden bestätigt, auch die Dauer der Wirkung.

Bei der Anwendung haben wir meist beim ersten Halsbandanlegen geholfen, um es eng genug anzulegen.

Es gab leider einen geringen Anteil von Katzen, der das Halsband nicht vertragen hat, das heißt eine allergische Reaktion auf das Band bekommen hat, so dass dieses dann entfernt werden musste.

Der Preis ist trotz der 33.50 € angemessen, da es wirklich 8 Monate lang wirkt.

Es gab keine Probleme bei der Sicherheit des Halsbands, keine Katze hat sich aufgehängt oder es verloren.

Also Fazit: Überwiegend positives Feedback.

Urlaub mit Hund

 

Die Sommerferien sind noch nicht in greifbarer Nähe, sollten Sie jedoch planen, mit Ihrem Hund ins Ausland zu verreisen, so ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich bezüglich länderspezifische Handhabungen zu informieren.

1. Welche grundsätzlichen Einreisebestimmungen herrschen in dem jeweiligen Land?

2. Durchreisen Sie verschiedene Länder? Welche Bestimmungen gelten für die Durchreiseländer?

2. Welche prophylaktischen Anforderungen werden gestellt?

3. Besitzt das Land Besonderheiten zur Leinenführung und besteht Maulkorbzwang?

4. Gibt es Einreisebeschränkungen für ausgewählte Hunderassen?

5. Besitzt Ihr Hund einen EU-Pass und ist er mittels Mikrochip gekennzeichnet?

Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne und beraten Sie zusätzlich bezüglich Impfschutz und ggf. prophylaktischen Maßnahmen zur Vermeidung von Reisekrankheiten.

Falls Sie sich vorab schon einmal informieren möchte, so empfehle ich Ihnen gerne die Web-Seite der MSD-Tiergesundheit:

www.petsontour.de

Hier finden Sie alle wichtigen und relevanten Bestimmungen der jeweiligen Länder.

Sollten Sie sich zu einer Reise mit Hund nach Dänemark entschieden haben, so möchte ich Ihnen ganz dringend zusätzlich folgenden Artikel  des TASSO e.v. ans Herz legen.

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Danemark

Mit lieben Grüßen zum Mai

Ihre Silke Colaris

 

 

Mai Thema

Kaninchen Impfungen

 

Im Frühjahr raten wir an, ihre Kaninchen impfen  zu lassen.

Die Kaninchenimpfungen schützen gegen Myxomatose und RHD, beides tödlich verlaufende Erkrankungen.

 

Die Impfung schützt Ihre Kaninchen gegen beide Krankheiten ein Jahr lang.

 

Myxomatose und RHD werden z. B. von Insekten (Flöhe/Mücken), von Tier zu Tier, über Gegenstände (Tränke, Futternapf, Einstreu) aber auch durch Grünfutter von draussen übertragen.

 

Daher sollte jedes Kaninchen geimpft werden, auch im Haus lebende Tiere.

 

Meerschweinchen benötigen keine Impfungen.


 

Bei Fragen und Problemen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Mit lieben Grüsse

Andrea von Behren

Thema Mai Katze: Verstopfung: (Obstipation)

Die Verstopfung ist bei der Katze eher ein Problem der älteren Katze.

Häufigste Ursache ist dafür ein Megacolon (Enddarmerweiterung durch eine Muskelerkrankung des Darms). Die Ursache dafür ist noch ungeklärt.

Man muss die Ausscheidungen seiner Katze gut beobachten (Kot, Urin). Schwierig ist dies beim Freigänger. Schön ist es, wenn auch ein Freigänger ab und zu das Katzenklo aufsucht.

Beobachten muss man:

Die Katze setzt weniger häufig als gewohnt Kot ab oder geringere Mengen.

Sie hat erschwerten Kotabsatz: drückt lange oder geht immer wieder ohne Erfolg auf das Katzenklo.

Bei älteren Tieren kann man kleine Kotstücke in der Wohnung finden.

In diesen Fällen muss man den Tierarzt aufsuchen, um abzuklären, wo die Ursachen sind.

Ursachen der Verstopfung können sein:

Schmerzen, Verletzungen, Tumore, Fremdkörper (Haarballen), hormonelle Erkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente

Eine Verstopfung muss immer behandelt werden. Bei einer leichten Verstopfung reichen oft ein Klistier und ein einfaches Abführmittel. Bei einer schweren Verstopfung benötigen wir eine Narkose, um den Darm zu spülen. Dabei kann man schnell feststellen, ob der Enddarm sich sehr geweitet hat und ein Megacolon vorliegt.

Ist die Verstopfung chronisch, z.B. beim Megacolon, muss man regelmäßig Medikamente verabreichen oder ein Spezialfutter geben.

Wir beraten sie gerne.

Wichtig ist, dass Sie dieses Problem auch bei einer alten Katze nicht als normal hinnehmen, sondern untersuchen und behandeln lassen.

Die Dauertherapie einer Verstopfung ist keine kostspielige und erleichtert ihrer Katze das Leben.

Ihre Manuela Tiefmann



April Thema

Meerschweinchen Tagesrhytmus

 

Kleine Heimtiere wie z. B. Meerschweinchen gelten (leider) immer noch als gute und einfache Tiere für Kinder.

Dass dem nicht so ist, zeigt sich unter anderem wenn wir uns den Tagesrhytmus der Tiere genauer betrachten.

In der Morgen- und Abenddämmerung liegen bei den Meerschweinchen die überwiegenden Aktivitätsphasen. Den restlichen Tag verbringen die Tiere abwechselnd mit Schlafen, Fressen/Putzen/Bewegung.

In den Schlafphasen tagsüber sollten die Tiere auch nicht gestört werden. Das ist für Kinder nicht unbedingt verständlich und einhaltbar.

Auch nachts haben die Meerschweinchen einen wechselnden Rhythmus von Schlafen über Fressen und Trinken zur Bewegung bis wieder zum Schlafen.

Falls Meerschweinchen im Kinderzimmer stehen, stören diese abwechselnden Phasen den kindlichen Schlaf.

 

Bitte bedenken Sie zum Wohl der Tiere, ob kleine Heimtiere und allgemein Tiere zu Ihren Bedürfnissen und Vorstellungen passen.

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Mit lieben Grüsse

Andrea von Behren

Monatsthema April Katze: Katzenkratzkrankheit

Immer wieder werde ich von Katzenbesitzern auf diese Krankheit angesprochen. Dazu möchte ich heute ein paar aufklärende Zeilen schreiben.

Diese Infektionskrankheit tritt weltweit auf, sie ist fast immer auf einen Kontakt mit Katzen zurückzuführen.

Infizierte Katzen erkranken fast nie, sie tragen nur den Erreger in sich. Sie tragen den Erreger auch über Monate im Blut und in verschiedenen Organen.

Das hauptverantwortliche Bakterium ist Bartonella henselae.

Studien der letzten Jahre haben ergeben, dass Katzen häufig Träger dieses Bakteriums sind.

Die Übertragung des Bartonellas ist durch direkten Katzenkontakt oder durch Flöhe bedingt.

Katzen haben sehr selten Krankheitssymptome: z.B. Fieber, Apathie, Nicht Fressen.

Eine Behandlung erfolgt mit Antibiotika.

Katzen können sich aber jederzeit wieder anstecken, besonders wenn sie Freiläufer sind.

Sie wundern sich sicher, dass ich über diese Krankheit berichte, obwohl sie für die Katze so unbedeutend ist.

Aber diese Erreger können den Menschen befallen, der von einer infizierten Katze gebissen oder gekratzt wird.

Die Rate klinisch infizierter Menschen liegt aber nur bei 1: 100000.

Typische Anzeichen beim Menschen sind Lymphknotenschwellungen, die in der Regel nach 2-4 Monaten ohne Behandlung verschwinden.

In seltenen Fällen gibt es schwere systemische Krankheitsbilder.

Es entwickeln sich Hautverletzungen an der Kratz- oder Bissstelle und später eine regionale Lymphknotenbeteiligung.

Die Gefahr dieser Erkrankung bei Katzenhaltern ist also insgesamt gesehen sehr gering, das gilt sogar für immungeschwächte Personen.

Vorbeugen kann man durch Händewaschen, Reinigen von Biss- und Kratzverletzungen und Behandlung des Flohbefalls.

Ihre Manuela Tiefmann



 

Chiropraktik

 

Chiropraktik ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Griechischen aus „Hand“ und „Tätigkeit“, sie ist eine sehr alte Behandlungsmethode. Das Ziel der Chiropraktik ist es, eine normale Beweglichkeit
der Gelenke wiederherzustellen, eine Verschiebung von knöchernen Strukturen zu korrigieren, so dass eine eventuell gestörte Nervenleitung korrigiert werden kann. Die Auswirkungen der Störungen im
Informationsfluss der Nerven verursachen Probleme bei Bewegung (z.B. unspezifische Lahmheiten), bei Abstimmungen von Bewegungen, eine Fehlfunktion innerer Organe, Verschleißerscheinungen und
Wohlbefinden der Tiere. Dies lässt sich im Rahmen einer chiropraktischen Untersuchung feststellen, und kann u.U. durch eine einzige Behandlung deutlich gebessert bzw. behoben werden. Die Chiropraktik
ist aufgrund der sanften schmerzfreien Methoden auch für ängstliche Tiere geeignet, da nur am betroffenen Gelenk mit sanftem Impuls gearbeitet wird.&nbsp; Die ersten Erfolge bzw. Verbesserungen sind
oft schon während der ersten Behandlung sichtbar. Zu jeder chiropraktischen Behandlungseinheit gehört ein Kontrolltermin nach einigen Tagen, wobei eine erneute Untersuchung stattfindet. Hierbei kann
dann direkt wieder korrigierend eingegriffen werden.
<p>Eine chiropraktisches Problem kann viele Gesichter haben. Wenn Ihr Hund z.B. nur noch ungern Treppen steigt, er geringeres Spielverhalten zeigt, beim Hochheben Schmerzlaute von sich gibt, Schwäche
der Hinterhand aufweist, Lahmheiten ohne ersichtlichen Grund zeigt, auch Wiederkehrende Ohrentzündungen oder Analbeutelentzündungen können Symptome sein oder Ihre Katze Ihren Lieblingsplatz höheren
Ortes meidet, sie ungern springt oder beim Spielen mit Ihren Partnertieren aggressiv oder spielvermeidend agiert, können die Ursachen in Störungen des Bewegungsapparates liegen. Die Chiropraktik kann
bei einer Vielzahl von Erkrankungen Ihrem Tier Linderung oder gar Schmerzfreiheit verschaffen.
Chiropraktik ist keine „Wunderwaffe“ gegen alles. Sie kann nur etwas „Gestörtes“ korrigieren und nichts „Kaputtes“ reparieren. Ein Knochenbruch kann natürlich zunächst nicht chiropraktisch
korrigiert werden. Schonhaltungen nach erfolgter Knochenheilung natürlich schon. Die Chiropraktik sollte nicht die traditionelle schulmedizinische Veterinärmedizin ersetzen, aber unterstützen.
Insgesamt sprechen die Tiere auf das systematische „therapeutische Spiel“ gut an und freuen sich spätestens bei dem Kontrolltermin. Hieran kann man oft den positiven Effekt dieser sanften
Behandlungsmöglichkeit erkennen.
Wenn Sie der Meinung sind, dass auch Ihr Tier von der Chiropraktik profitieren könnte, dann setzen sie sich gerne mit uns in Verbindung.

Mit den besten Wünschen für ein freudiges Tierleben Ihre Silke Colaris



März Thema

Hamster-Fehlmeinungen Teil II

 

Hamster legen in freier Natur weite Strecken zurück. Das heißt sie brauchen viel Bewegung, damit keine Verhaltens-

auffälligkeiten entstehen.

Ein grosses Gehege ist wichtig, mit Mindestmassen von

150 x 75 cm und 30 cm hoch. Grösser ist natürlich immer besser bei so viel Bewegungsdrang.

Super für den Hamster wäre es, wenn Sie ein Gehege selber bauen würden. Dann möglichst naturnah einrichten und der Hamster kann einziehen.

Auch ein Laufrad kann im Gehege stehen, das ersetzt aber kein grosszügiges Gehege. Falsche Laufräder weisen ein hohes Verletzungsrisiko auf, daher achten Sie beim Kauf möglichst auf folgende Dinge: das Laufrad sollte einen Durchmesser von mindestens 25 cm betragen, keine Gitter Lauffläche haben und mit einer komplett geschlossenen Rückwand versehen sein.

Falls keine Möglichkeit besteht einen Gehege selber zu bauen. Dann sollte der Hamsterkäfig hoch genug sein um 1 bis 2 Ebenen hinein zu bauen. Auch ein zusätzlicher Auslauf ist eine tolle Angelegenheit um den Hamster abends, wenn er aktiv ist, unter Aufsicht laufen zu lassen.

 

Liebe Grüsse

Andrea von Behren

 

Quelle: Prof. Dr. Theo Mantel, Bundestierärztekammer



Februar Thema

Hamster-Fehlmeinungen Teil I

 

Goldhamster oder Zwerghamster (Roborowski- oder Dsungarische Zwerghamster) gelten als gute Anfangstiere für Kinder.

Es gibt generell keine idealen Tiere für Kinder.

Hamster sind eher was für Erwachsene, die Tagsüber zur Arbeit gehen und abends/spätabends den Hamster beobachten möchten.

Hamster sind nachtaktive Tiere und schlafen tagsüber. Sie mögen es gar nicht beim Schlafen gestört/geweckt zu werden.

Hamster sind als Einzelgänger auch gar keine Streicheltiere und mögen es nicht häufig hochgenommen und sogar gestreichelt zu werden.

 

Hamster leben nur zum Teil vegetarisch. Sie brauchen ca. zwei bis viermal pro Woche tierisches Eiweiss, z. B. Grillen, Mehlwürmer oder Heimchen. Als Alternative kann auch wenige Gramm Hüttenkäse, Magerquark, Rinderhack oder Hunde- und Katzenfutter angeboten werden.

Natürlich benötigen Hamster auch täglich frisches Trinkwasser. Sie können ihren Flüssigkeitsbedarf nicht ausschliesslich über die Nahrung decken.

 

Weiteres im nächsten Monat.

 

Liebe Grüsse

Andrea von Behren

 

Quelle: Prof. Dr. Theo Mantel, Bundestierärztekammer





Monatsthema März 2013 Katze:

Der letzte Weg

Leider muss man sich früher oder später mit diesem Thema beschäftigen.

Ich möchte Sie bitten, sich auch damit auseinanderzusetzen.

Ist ein Tier schwerkrank, uralt und schwerbehindert oder intensiv pflegebedürftig, muss man sich dem Tier zuliebe, in Würde von ihm trennen. Wichtig ist, dass man nicht nur sich sieht und die eigene Trauer, sondern hauptsächlich das geliebte Haustier.

Wir alle sind Tierbesitzer und kennen die Situation genau. Wenn Ihnen die Entscheidung schwer fällt, den Zeitpunkt zu finden, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.

Vielleicht können noch einige Medikamente helfen, die letzte Zeit des Lebens zu erleichtern.

Oder aber wir müssen uns verabschieden.

Für das Einschläfern nehmen wir uns die entsprechende Zeit in der Praxis. Sie können gerne dabei sein. Die Katzen bekommen ein überdosiertes Narkosemittel, dass ihnen schmerzfrei verabreicht wird, dann schlafen sie ganz ruhig ein. Dazu kann die Katze auch auf ihrem Schoss oder Arm liegen.

Im Notfall können Sie mich auch außerhalb der Sprechstundenzeiten (nachts und am Wochenende) anrufen und zum Einschläfern vorbeikommen.

Ist der Termin planbar, rufen Sie an, kann ich Ihnen kurzfristig einen Termin für einen Hausbesuch anbieten.

Sie möchten Ihre Katze beerdigen, im eigenen Garten ist das gesetzlich erlaubt.

Sie können oder möchten Ihre Katze nicht beerdigen,   dann dürfen Sie sie gerne bei uns lassen.

Wir arbeiten seit einigen Jahren mit dem Kleintierkrematorium Rosengarten zusammen.

Kein Tier – auch kein Fund- oder Wildtier – kommt bei uns zum Abdecker. Auch diese Tiere werden vom Krematorium abgeholt.

Die Tiere werden dort eingeäschert .

Auf Wunsch kann Ihre Katze einzelkremiert werden und kommt dann in einer Urne zurück zu uns.

Weniger Kosten entstehen für Sie, wenn Sie die Katze sammelkremieren lassen, das heißt, sie kommt mit anderen Tieren in die Einäscherung, die gesamte Asche wird dort am Krematorium im Rosengarten verstreut. Die anonyme Kremierung einer 4-5 kg Katze kostet: 30 €.

Preise dafür können Sie in der Praxis erfragen

Auf unserer Homepage befindet sich auch ein Link zum Krematorium. In der Praxis können Sie Infomaterial dazu bekommen.

Die Preise sind allerdings geringer bei Abholung von unserer Praxis aus.

Bitte haben Sie Verständnis, dass für Nichtstammkunden die Abrechnung für die Einschläferung und das Kremieren direkt erfolgen muss.

Ihre Manuela Tiefmann

 

 

 

Hypothyreose des Hundes

 



Eine Hypothyreose ist gekennzeichnet durch eine reduzierte Stoffwechselleistung aufgrund einer Unterfunktion der Schilddrüse mit erniedrigter Hormonproduktion.

Ursachen:

Eine Unterfunktion der Schilddrüse und damit verbunden ein erniedrigter Hormonspiegel entstehen durch Schädigungen des Schildrüsengewebes, dies kann zum einen durch entzündliche Prozesse hervorgerufen werden und zum anderen aufgrund eines autoimmun Geschehens, bei dem körpereigene Antikörper das Drüsengewebe schädigen. Zu unterscheiden von der "echten" Schilddrüsenunterfunktion ist das "Euthyroid sick Syndrome" bzw. "Non-Thyroid Illness" bei welchem die Hormonproduktion gebremst ist, welche z.B. nach Gabe von Cortison, Nicht-Steroidalen-Antiphlogistika, Antibiotika, Organerkrankungen etc. auftreten kann.

Vorkommen:

Zumeist betrifft es mittelgroße bis große Rassen mittleren Alters (2-8 Jahre), wobei der Dackel als kleine Rasse ebenfalls dazu neigt. Letztendlich können jedoch alle Rassen an einer Hypothyreose erkranken. Auch tritt die Erkrankung gehäuft bei weiblichen Tieren auf.

Symptome:

Die Schilddrüsenunterfunktion wird auch als "der große Imitator" bezeichnet, da es die spezifischen Symptome oder das spezifische Symptom leider nicht gibt. Es ist eine Vielzahl von Symptomen die auf diese Erkrankung hinweisen können, die in allen Kombinationen denkbar wären und dadurch bedingt, eine Diagnose mitunter schwierig machen. Zum Teil werden die Symptome auch auf das erhöhte Lebensalter zurückgeführt und man gibt ihnen nicht so viel Gewichtung, dabei kann man eine bestehende Hypothyreose übersehen.

Allg. Symptome: reduzierter Spieltrieb, Konditionsverlust, erhöhte Futteraufnahme, Gewichtszunahme, Läufigkeitsunregelmäßigkeiten, reduzierte Libido,....

Hautsymptome: verzögertes Haarwachstum, trockene Haut, schütteres Fell, Haarausfall ohne Juckreiz, brüchiges Fell, glanzloses Fell, Ohrenentzündungen,...

seltene Symptome: Herzproblematiken, neurologische Ausfälle (Taubheit bzw. reduziertes Hörvermögen, Lahmheiten, epileptische Anfälle), Augenveränderungen,...

Diagnose:

Der Vorbericht in Kombination mit einer allgemeinen Untersuchung und speziellen Blutuntersuchung des Labors liefern die dann relativ eindeutige Diagnose: Hypothyreose.

Wichtig: Geben sie im Vorbericht alle Medikamente Ihres Tieres an, denn wie oben erwähnt, können eine Vielzahl von Medikamenten eine Hypothyreose lediglich vortäuschen ("Euthyroid sick Syndrome") .

Behandlung:

Die Hypothyreose ist medikamentell sehr gut behandelbar (Zugabe der fehlenden Hormone in Tablettenform). Lediglich die Einstellung bis zur optimalen Dosis kann etwas Zeit in Anspruch nehmen und sollte daher gerade zu Beginn der Therapie alle 2 Monate mittels Blutkontrolle kontrolliert werden. Nach Tablettengabe von ca. 2 Wochen sollten sie bereits Veränderung Ihres Hundes bemerken, natürlich brauchen Fell,- und Hautveränderungen längere Zeit zu regenerieren.

 

Mit vielen lieben Grüßen und besten Wünschen

Ihre Silke Colaris

Thema Katze Februar 2013:

Durchfall Katze

Besonders häufig betrifft Durchfall Jungtiere, dann muss das Tier möglichst bald dem Tierarzt vorgestellt werden. Dabei ist es sinnvoll, eine Kotprobe mitzubringen. Diese wird dann direkt bei uns in der Praxis auf Parasiten und Giardien untersucht.

Bei einem Parasitenbefall, wissen wir durch diese Untersuchung, um welche Sorte Parasit es sich handelt, und können dann entsprechend behandeln. Da einige Würmer, z.B. Bandwürmer nur selten zu finden sind, trotzdem aber im Körper vorhanden sein können, sollte man im Jungtieralter alle 4 Wochen mit einem Mittel entwurmen, dass möglichst viele Parasitenarten bekämpft. Dabei sind Tabletten meistens wirksamer als Pasten. Wir benutzen Pasten nur bei sehr jungen Tieren, die die Wurmtabletten noch nicht vertragen. Bei sehr jungen Katzen kommen Sie mit dem Tier in die Praxis, damit wir das genaue Gewicht feststellen können und direkt auch die genaue Menge Wurmkur verabreichen können. Damit vermeiden wir Überdosierungen, die zu Vergiftungen und zum Tod führen können.

Ist der Durchfall nicht parasitenbedingt, vermuten wir eine Infektion (bakteriell oder viral bedingt) und verabreichen ein Antibiotikum und ein einfaches Durchfallmittel. Sollte dies nicht wirken, werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Da können uns eine Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall oder noch eine speziellere Kotuntersuchung helfen.

Bei alten Katzen ist Durchfall oft ein Zeichen für ein organisches Problem, z.B. eine Nieren- oder Lebererkrankung. Diese würden wir dann in einer Blutuntersuchung feststellen.

Bei älteren Tieren, Katzen ab 8 Jahren, raten wir zu einer regelmäßigen Blutuntersuchung: 1 – 2 mal im Jahr.

Behandeln können wir auch homöopathisch oder mit einem speziellen Diätfutter.

 

Bitte beobachten Sie täglich die Ausscheidungen Ihrer Katze. Bei einer Freigängerkatze kontrollieren Sie die Sauberkeit des Pos.





Januar Thema

Fütterungsbedingte Erkrankungen bei kleinen Heimtieren

 

 

Rohfasermangel

 

 

 

Einige Heimtiere, wie Meerschweinchen, Kaninchen, Degus, Chinchillas benötigen sehr viel Rohfaser strukturierter Art in ihrer Ernährung.

Ansonsten können Zahnerkrankungen, Verdauungsstörungen und Verhaltensstörungen in Form von vielem Benagen von Käfigeinrichtung oder Dingen beim Freilauf in der Wohnung und Fellfressen auftreten.

Daher ist ein ständiges Angebot von gutem Heu extrem wichtig. Zusätzlich können noch Äste von Haselnuss, ungespritzten Obstbäumen gereicht werden. Zudem können auch Gras-Kops mit viel strukturierter Rohfaser angeboten werden.

 

Bei Fragen, Problemen oder Anregungen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

 

Liebe Grüsse

Andrea von Behren



Monatsthema Januar 2013 Katze:

Augenerkrankungen:

Auch Katzen haben verschiedene Augenerkrankungen.

Einfache Bindehautentzündungen fallen durch vermehrten Tränenfluss, Schwellungen, unterschiedlichen Sekreten wie Eiter oder blutigem Sekret und Zukneifen durch Lichtempfindlichkeit auf. In diesen Fällen ist es immer wichtig, den Tierarzt aufzusuchen. Auch jeder einfache Tierarzt kann feststellen, ob es sich um eine einfache Entzündung oder um einen Hornhautdefekt handelt. Den Hornhautdefekt kann man durch Anfärben der Hornhaut sehen. Und je nach dem ist das Medikament unterschiedlich. Daher ist das Abholen eines Augenmedikaments ohne das Ansehen des Tieres nicht anzuraten.

Katzen haben auch oft Augenentzündungen durch einen Katzenschnupfen, dann benötigen wir meistens ein Augenmedikament, ein Antibiotikum und eventuell eine unterstützende antivirale Behandlung.

Bei komplizierteren Augenerkrankungen, die wir nicht genau untersuchen können, überweisen wir Sie gerne auch zum Augenspezialisten für Kleintiere, der Sie direkt nach der Untersuchung mit einem Bericht an uns zurücküberweist. Dieser Augenspezialist kann auch spezielle Operationen durchführen. Inzwischen sind fast alle Operationen möglich, die wir aus dem Bereich der Humanmedizin kennen.

Kleinere Eingriffe, wie das Entfernen von Lidrandtumoren oder auch in schweren Fällen das komplette Entfernen des Auges führen wir routinemäßig in unserer Praxis durch.

Ein gesundes Jahr 2013 wünscht Ihnen und Ihren Haustieren Ihre Manuela Tiefmann





Staupe

 

Die Staupe ist eine virale Erkrankung, die derzeit auch in Deutschland vermehrt auftritt. Ursächlich dafür sind z.T. importierte ungeimpfte Welpen aus Osteuropa, die selber an Staupe erkranken und das Virus weiterverbreiten können.


Bei den Viren handelt es sich um Morbilliviren der Unterfamilie Paramyxovirinae. 


Meist sind junge Hunde im Alter von 8 Wochen bis 6 Monaten betroffen. Nach Infektion beträgt die Inkubationszeit ca. 3-7 Tage. Nach Aufnahme des Virus durch die Maul,- und Rachenschleimhaut vermehrt sich das Virus in den Mandeln und/oder im brochnchialen Lymphknotensystem, bis es nach ca. 4 Tagen ausschwämmt (Virämie) und andere Organe wie z.B. Milz, Knochenmark und Thymus besiedelt. Sollte der Hund genügend Antikörper zur Bekämpfung des Virus besitzen (Impfung oder bereits durchgemachte Staupeinfektion) bzw. genügend Antikörper selber produzieren (meist innerhalb der ersten 10 Tage nach Infektion), fallen in der Regel keine Krankheitssymptome auf. Unterbleibt jedoch die Bildung dieser Antikörper oder der Hund hat nicht ausreichend Impfschutz kommt es zu massiven Krankheitssymptomen die sich im Bereich der Verdauungstraktes, Atmungssystems, Urogenitalsystems und auch Nervensystem abspielen können. Da das Virus nun in allen Körpereigenensekreten vorhanden ist, sind die Hunde nun spätesten auch für andere Hunde infektiös.


Die Tiere leiden unter hochgradigem Fieber (41°C) sind abgeschlagen und haben keinen Appetit.Es können einzelne Organsysteme befallen sein und daher isolierte, auf das jeweilige Organsystem bezogene Krankheitserscheinung auftreten. Nicht selten sind jedoch mehrere Organe betroffen und daher Kombinationen verschiedener Krankheitssymptome zu erwarten. Als Beispiele:


Magen-Darmtrakt: akute Durchfälle, erbrechen


Atmungsapparat: husten, niesen, schnupfen, Atemnot


Nervensystem: je nach befallenen Arealen z.B. Muskelzittern, Paresen, Blindheit, epileptiforme Anfälle, chronische Enzephalitiden als Spätfolge


Haut: Hyperkeratose (vermehrte Hornbildung im Bereich Nasenspiegel und Ballen: hard pad disease)


Zahnapparat: Schmelzdefekte (Staupegebiss)


Während die Infektionen im Bereich des Magen-Darm-Traktes und Atmungsapparates eher günstige Prognosen besitzen, so ist die Prognose bei Befall des Nervensystems als ungünstig zu werten.


Der sicherste Schutz besteht in der Impfung. 


Mit lieben Grüßen


Ihre Silke Colaris



Dezember Thema

Tiere in Außenhaltung

 

In dieser kalten Jahreszeit haben draussen lebende Tiere einen deutlich höheren Energiebedarf als im Sommer.

Daher sollten Sie ihre Kaninchen und Meerschweinchen im Außengehege/-stall gut mit frischem Gemüse, sehr gutem Heu, viel Einstreu und Stroh zum Wärmen versorgen.

Von ca. Anfang November bis ca. Ende März ist es auch völlig in Ordnung, sogar durchaus wichtig den Tieren energiereiches Trockenfutter anzubieten. Natürlich nicht im Übermaß. Um das zu kontrollieren, bietet es sich an die Tiere regelmäßig zu wiegen (ca. 1x pro Woche, mindestens 2x im Monat) und eine Gewichtstabelle zu führen.

Bei Frosttemperaturen ist es auch überaus wichtig häufig frisches Wasser in das Gehege zu stellen, damit die Tiere auch trinken können und nicht vor einer gefroren Wasserstelle dursten.

Kaninchen und Meerschweinchen die jetzt noch draussen sind, sollten nach Möglichkeit auch dort bleiben. Ins Haus nehmen und später wieder rausbringen, vertragen sie gar nicht gut und werden häufig krank dadurch.

 

Falls Sie noch Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne zu unseren Öffnungszeiten kontaktieren.

 

 

 

Liebe Grüsse

Andrea von Behren



 

 

Katzenthema Dezember 2012:

Neue Erkenntnisse zum Thema Katzenernährung:

Nach neueren Umfragen sind 40 % aller Katzen in Deutschland zu schwer.

Katzen wissen nicht wie viel sie essen dürfen. Das liegt daran, dass ihre natürliche Nahrung aus kalorienarmen Beutetieren besteht.

Unser Katzenfutter ist kalorienreicher als die Mäuse.

Daher muss man immer besonders die Futtermenge berücksichtigen.

Viele kleine Mahlzeiten sind außerdem besser als 2-3 große.   Berufstätige können einen Futterautomaten kaufen, der der Katze dann gezielt kleine Mengen zu bestimmten Uhrzeiten zur Verfügung stellt.

Man hat festgestellt, dass das Nassfutter von der Zusammensetzung eher der der Beutetiere entspricht, also auch kalorienärmer ist.

Außerdem weiß man, dass junge Tiere unter 2 Jahren mehr Kalorien benötigen.

Erwachsene und ältere Katzen haben aber einen ähnlichen Energiebedarf.

Und sehr alte Tiere benötigen wieder mehr Kalorien, weil ihre Verdauung nicht mehr so effektiv ist.

Also zusammenfassend ist es wichtig, einer zu schweren Katze weniger Trockenfutter und dafür Nassfutter zu geben. Man sagt anstatt 10 Gramm Trockenfutter 50 Gramm Nassfutter.

Ein Problem ist es auch für die Katzenbesitzer zu erkennen, ob das Tier Normalgewicht hat.

Das übernehmen wir gerne für Sie.

Dann können Sie uns auf eine genauere Futterberatung ansprechen.





Fit durch den Winter

 

Diese Jahreszeit bietet unseren Hunden sehr viel Spaß. Was kann schöner sein, als seine Nase durch den Schnee zuschieben, Schneebälle zu fangen oder ausgiebige Spaziergänge in der winterlich-weißen Natur zu genießen. Damit dies nicht zu gesundheitlichen Problemen führt, möchte ich Ihnen einige „Wintererkrankungen“ vorstellen.

                       

Schneegastritis (entzündliche Veränderung im Bereich des Magens)

 

Auslösender Faktor einer „Schneegastritis“ ist der übermäßige Verzehr von Schnee. Durch die Aufnahme des kalten Schnees kann es zu einer Reizung der sensiblen Magenschleimhaut kommen und folglich zu Symptomen wie erbrechen und fortgeschritten auch zu Durchfall kommen. Das Erbrechen ist zumeist unstillbar, sprich, jeglicher Verzehr von Nahrung wird direkt erbrochen und es können z.T. gallig-gelblichen oder auch blutige (Gefäßdefekte durch Reizung oder mechanisch, durch erhöhten intraabdominalen Druck) Beimengungen im Erbrochenen auffindbar sein.

Eine 24 h Nahrungskarenz kann Abhilfe schaffen, in schweren Fällen ist jedoch ein medikamenthelles Eingreifen von Nöten.

 

Husten

 

Wie auch beim Menschen treten virale Infektionskrankheiten besonders im Winter zutage, da die körpereigenen Abwehrmechanismen bei dieser kalten Jahreszeit nicht im vollen Maße greifen können. Besonders „Zwingerhusten“ verbreitet sich schnell, da er hochansteckend ist und selbst geimpfte Hunde eine milde Verlaufsform durchleiden können. Auffallend zu Beginn ist, trockener Husten, der gerade bei Druck auf den Kehlkopf (z.B. bei Halsbandtragenden Hunden) auslösbar ist, ursächlich hierfür ist zumeist eine begleitende Kehlkopfentzündung. Hinzukommend kann es zu Nasenausfluss, produktivem Husten mit Auswurf, Fieber, Appetitlosigkeit (auch durch Schmerzen beim Abschlucken der Nahrung) und Abgeschlagenheit kommen. Auch bei dieser Erkrankung ist je nach Schwere ein medikamentöses Eingreifen von Nöten.

 

Pfotenpflege

 

Die Pfoten unserer lieben Vierbeiner sind gerade in der winterlichen Zeit hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Splitt, gestreutes Salz und Schneeklumpen zwischen den Ballen können arge Probleme machen und sind zumeist mit Schmerzen verbunden. Bitte kontrollieren Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang, entfernen sie Splitt aus dem Fell, waschen sie die Pfötchen in lauwarmen Wasser aus und schneiden Sie, sofern Ihr Hund lange Haare zwischen den Zehen hat, diese möglichst kurz. Verwenden Sie Melkfett oder spezielle Creme zur Pfotenpflege, damit die Ballenhaut geschmeidig bleibt und keine schmerzhaften Risse entstehen können.

 

Hundejacken ja oder nein?

 

Sollte Ihr Hund wenig Unterwolle besitzen und nicht zu den großen Rassen zählen, so empfehlen wir, die Verwendung von Hundejacken bzw. Hundepullovern. Die Hunde könnten ansonsten sehr schnell auskühlen und auch Blasenentzündungen können die Folge sein.

 

Mit winterlich-weihnachtlichen Grüßen

 

Ihre Silke Colaris

November Thema

Fütterungsbedingte Erkrankungen bei kleinen Heimtieren

Teil 5

 

Vitamin C Mangel

 

 

 

Das betrifft überwiegend das Meerschweinchen. Diese können Vitamin C nicht selber „herstellen“ und sind daher auf die Zufuhr von Vitamin C aus der Nahrung angewiesen.

 

Wichtig ist neben ständig gutem Heu, frisches Grün sowie frisches Gemüse anzubieten.

In den Wintermonaten können Sie auch Vitamin C Pulver täglich dem Trinkwasser beimengen.

 

Anzeichen für Vitamin C Mangel sind z. B. erhöhte Infekt-anfälligkeit, Lippengrind, Zahnfleischblutungen, Bewegungsunlust (Myositis/Arthritis).

Damit es gar nicht so weit kommt, haben wir extra für die Meerschweinchen Vitamin C Pulver an gemischt und Sie erhalten dieses bei uns in der Praxis.

 

 

Liebe Grüsse

Andrea von Behren



 

Monatsthema Katze November 2012:

Die Schilddrüsenüberfunktion: (Hyperthyreose)

Diese Erkrankung ist die häufigste hormonelle Erkrankung der Katze.

0,9 % der Katzen erkranken an Hyperthyreose

6 % der älteren Katzen erkranken an Hyperthyreose

Die häufigsten Symptome sind:

Gewichtsverlust, die Schilddrüse ist vergrößert zu ertasten, sehr viel Hunger, Ruhelosigkeit,

viel Durst-viel Urin, ungepflegtes Fell, Erbrechen-Durchfall-Herzprobleme

 

Wir können die Erkrankung durch eine einfache Blutuntersuchung bei uns in der Praxis feststellen.

Dazu benötigen wir nur wenig Blut.

Momentan gibt es 2 verschiedene Medikamente und ein spezielles Diätfutter für diese Erkrankung.

Wir müssen den Wert 4 Wochen nach Behandlungsbeginn kontrollieren, um zu sehen, ob die Therapie die passende für Ihre Katze war.

Sprechen alle Medikamente nicht an, müssen weitere Spezialuntersuchungen durchgeführt werden, um zu sehen, ob ein Tumor die Ursache ist.

 

In den meisten Fällen, kann mit einfachen Medikamenten gut geholfen werden.

Für Fragen stehen wir wie immer gerne zur Verfügung.

Ihre Manuela Tiefmann

 

Harninkontinenz beim Hund



Unter dem Begriff Harninkontinenz versteht man das unwillkürliche, nicht bewußte, verlieren von Urin (Harnträufeln). Betroffene Hunde verlieren zumeist im Schlaf kleine Mengen an Urin, jedoch auch möglich vorkommend im Wachzustand. Der Verschluss der Harnröhre, welche in Verbindung mit der Harnblase steht, erfolgt über ein Zusammenspiel verschiedener Mechanismen, wobei der wichtigste sicherlich die Muskulatur der Harnröhre zukommt, denn durch die Anspannung wird die Harnröhre zusammengedrückt und somit verschlossen. Sollte sich in diesem komplexen Mechanismus eine Fehlfunktion einschleichen, kommt es zum Harnträufeln, welches eine starke Belastung für Ihren Hund und an Sie als Besitzer darstellt.

Verschiedene Ursachen können auslösend für das Problem sowohl bei der Hündin, als auch beim Rüden sein. Häufiger beobachtet werden Inkontinenzprobleme nach Kastration bei Hündinnen, aber auch Tumore, nervale Störungen, bakterielle Besiedlungen des Harnapparates oder Fehlanlagen können ursächlich sein und bedürfen der Abklärung.

Heraustellen möchte ich Ihnen diese Komplikation nach einer Kastration der Hündin. Diese kann sich unmittelbar nach der Operation einstellen, aber auch erst Jahre später auftreten. Die geanauen Ursachen dafür sind nochimmer nicht geklärt. Diskutiert werden anatomische Beschaffenheit des Harnapparates, aber auch ein Mangel an Östrogenen, die durch die Entfernung der Eierstöcke reduziert sind. Jedoch als alleinige Ursache nicht ausreichend sind.

Was auffallend ist, dass häufiger größere Hunderassen betroffen sind (ab 20 kg) und auch einige Rassen wie z.B. Boxer, Riesenschnautzer, Irish Stetter,... ein erhöhtes Risiko tragen. Sowohl das Alter als auch die Kastrationsmethode (nur Entfernung der Eierstöcke oder Eistöcke mit Gebärmutter) scheinen nach derzeitigem Wissensstand, keinen Einfluss auf die Entwicklung einer kastrationsbedingeten Inkontinenz zu haben.

Im Gegensatz zu den oben erwähnten anderen Ursachen der Entstehung einer Harninkontinenz, kommt es bei der kastrationsbedingten Inkontinenz zu keinen Veränderung im Bereich der labordiagnostischen Parmater und eine sichere Diagnosestellung kann erst nach Ausschluss der anderen Ursachen erfolgen.

Behandlungsmöglichkeiten und Therapien stehen uns, abhängig der Ursache, natürlich zur Verfügung. Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Tier einen wunderschönen farbenfrohen Herbst.

Mit lieben Grüßen.

 

Silke Colaris

Monatsthema Oktober 2012 Katze:

 

Giardienbefall:

 

Giardien sind einzellige Darmparasiten, die in der letzten Zeit häufig Ursache für Durchfall bei Katze und Hund sind.

Studien zeigen, dass bei 23 % der Katzen Giardien die Ursache für Durchfall sind.

Der Durchfall ist oft hartnäckig und immer wieder auftretend, er ist oft schleimig oder blutig.

Besonders häufig treten diese bei Jungtieren auf.

Dabei ist der Kot die Infektionsquelle für die Tiere.

Der Befall ist einfach durch einen Schnelltest in der Praxis festzustellen.

Wir führen diesen Test auch in unserer Praxis durch. Er ist genauso genau wie der Test in einem großen Labor.

Untersucht wird nur der Kot, wenn die Tiere auch Durchfall haben. Tiere, die Giardien positiv sind, aber keinen Durchfall haben, müssen nicht behandelt werden.

Die Behandlung erfolgt mit Tabletten, die nach einem bestimmten Schema verabreicht werden, das kann oft lange dauern. Wir empfehlen auch dann eine Kontrolle durch wiederholte Kotuntersuchungen, um den Befall vollständig zu bekämpfen.

Wichtig ist auch eine Desinfektion und gründliche Reinigung der Katzentoiletten und des Katzenzubehörs (Waschen von Körben und Decken ).

Giardien können auch Hunde, Katzen und Menschen befallen. Dabei muss man nicht panikartig Angst vor seinen Tieren haben, man sollte lieber gründlich alle vorhandenen Tiere mit Medikamenten versorgen.

Unser Team steht Ihnen wie immer sehr gerne beratend zur Seite.

 

Ihre Manuela Tiefmann





Oktober Thema

Fütterungsbedingte Erkrankungen bei kleinen Heimtieren

Teil 4

 

Stoffwechsel - Adipositas

 

Fettleibigkeit (Adipositas) wird hervorgerufen durch eine sehr energiereiche Fütterung der Tiere. Gerade Kaninchen und Meerschweinchen bekommen immer noch ein nicht artgerechtes Futter angeboten, bei zu wenig Bewegung und Beschäftigung.

 

Wenn unbedingt ein Mischfuttermittel (z.B. mit Getreide und Obst) dann bitte max. 1 Eßl. pro Tag pro Tier.

Besser wäre eine Fütterung mit frischem Gemüse, gutes Heu zur ständigen Verfügung, getrocknetes Gemüse (z.B. vom Kaninchenladen), Nagematerial in Form von Ästen (Obstbäume, Haselnuss) und im Sommer Gras.

Vermeiden sollten Sie unbedingt Leckerlies, z. B. Joghurtdrops, Nager Waffeln und Nüsse, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Rosinen.

 

Fettleibige Tiere sind gefährdet an verschiedenen Krankheiten sogar zu sterben!!

Die Tiere können z. B. schmerzhafte Sohlenballengeschwüre bekommen, an Leberverfettung erkranken oder Herz-Kreislauferkrankungen erleiden.

 

 

Wir beraten Sie gerne .

 

Liebe Grüsse

Andrea von Behren





Diabetes mellitus

 

Sowohl beim Hund als auch bei der Katze ist Diabetes mellitus eine der häufigsten endokrinen (hormonell) Erkrankungen. Hierbei kommt es zu Störungen im Kohlenhydrat,-Fett- und Proteinstoffwechsel aufgrund eines relativen oder absoluten Insulinmangels. Jede Alterstufe kann betroffen sein, eine Häufung der Fälle tritt jedoch zumeist in der zweiten Lebenshälfte auf . Auch Hündinnen sind häufiger betroffen als Rüden und übergewichtige Tiere neigen ebenfalls deutlich stärker zur Entwicklung eines Diabetes mellitus.

 

Das Hormon Insulin wird in spezifischen Zellen des endokrinen Pankreas (Bauchspeicheldrüse) gebildet und ist mit seinen Gegenspielern dafür verantwortlich, den Blutglucosespiegel (Blutzuckerspiegel) in engen Bereichen relativ konstant zu halten. Kommt es in Folge eines Diabetes mellitus nun nicht zu einer ausreichenden Ausschüttung des Hormons Insulin (Insulinmangelsituation), steigt der Blutglucosespiegel extrem an, die Glucose steht somit den körpereigenen Zellen nicht zur Verfügung und in Folge dessen kommt es zu diversen Störungen innerhalb des Körpers.

 

Symptome beim Hund:

 

-    vermehrte Flüssigkeitsaufnahme (Polydipsie)

-        häufiges Wasserlassen (Polyurie)

-        Esslust (Polyphargie)

-        Gewichtsabnahme

-        Sehverlust (Katarakt)

-        Gestörtes Allgemeinbefinden

 

Diagnose:

 

Da die Symptome meist schon eine Verdachtsdiagnose zulassen, ist es jedoch trotzdem unumgänglich anhand eines Blutbildes die Diagnose und im Rahmen dessen ggf. auftretende sekundäre Problematiken abzuklären.

 

Therapie:

 

Eine Therapie des Diabetes mellitus umfasst mehre Ansätze

-        Diät

-        Absetzen diabetogener Medikamente (z.b. Cortison)

-        Kastration der Hündin

-        Insulintherapie

Eine Therapie muss leider zumeist lebenslang durchgeführt werden, aber Ihr Tier wird es Ihnen danken, denn in den meisten Fällen verbessern sich die Symptome deutlich.

 

Mit lieben Grüßen zum baldigen Herbstanfang.

 

Silke Colaris



 

 

August Thema

Fütterungsbedingte Erkrankungen bei kleinen Heimtieren

Teil 3

 

Harnorgane

 

Harnsteinerkrankung, bedeutet, das durch die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung über den Darm und die Filterung über die Nieren und dazu noch ein basischer Harn PH, Harngrieß/ -steine (Konkremente) entstehen.

Harnsteine treten besonders bei Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern und Chinchillas auf.

Die Entstehung von Harnsteinen, kann evtl. auch mit genetisch bedingt sein, wird aber hauptsächlich über die Fütterung der Tiere beeinflusst. Daher sollten (stark) kalziumhaltige Futtermittel vermieden oder nur selten angeboten werden.

Dazu gehören z. B. alle luzernehaltigen Futtermittel, Kohlrabi Blätter, Petersilie, Dill, Broccoli.

Sehr wichtig ist eine ständige und ausreichende Wasseraufnahme der kleinen Bewohner.

Die Gabe von Grünfutter ist nicht nur artgerecht, sondern auch gut für eine zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme.

Sollte Ihr Tier zu Harnsteinen/-griess neigen, können Sie neben kalziumarmen Gemüse auch etwas Tomate und/oder Gurke geben.

Wir möchten durch diese Massnahmen erreichen, dass die Harnblase häufig entleert und die Ansammlung von Griess zu Harnsteinen vermindert wird.

 

Weitere Erkrankungen der Harnorgane können sein (evtl. auch in Verbindung mit Harnsteinen/-griess), Blasenentzündung, Nieren-

entzündung und Niereninsuffizienz.

Diese Erkrankungen müssen unbedingt medikamentös in der Tierarzt-

praxis behandelt werden.

Wir nehmen auch bei Kaninchen und Meerschweinchen Blut ab, um das Blutbild und einige Organwerte im eigenen Labor zu überprüfen.

Trotzdem können Sie auch bei diesen Erkrankungen mit der Erhöhung des Grün-/Saftfutters (langsame Anfütterung oder Umstellung) die Harnausscheidung zu unterstützen/erhöhen.

Ein rotgefärbter Urin muss aber noch keine Blasenentzündung sein, sondern kann Futterbedingt vorkommen.

Lassen Sie den Urin und ihr Tier aber vorsichtshalber von Ihrem Tierarzt untersuchen.

 

 

Wir unterstützen Sie gerne dabei :) .

 

Liebe Grüsse

Andrea von Behren



Thema Katze September 2012:

Fell – und Krallenpflege:

Sie haben eine normale Hauskatze, das heißt der Rasse Europäisch Kurzhaar, dann haben Sie selten Probleme mit diesem Thema.

Diese Katze pflegt sich weitgehend alleine, sie putzt sich viel und beißt sich auch regelmäßig ihre Nägel kurz.

Bei diesen Rassen gibt es nur Probleme, wenn die Katze alt und unbeweglich wird und sich aus dem Grund nicht mehr so gut putzen kann.

Und wenn die Katze nur noch wenige oder keine Zähne hat, kann sie sich auch nicht mehr alleine die Krallen pflegen.

Dann muss man das für sein Tier übernehmen. Das heißt, Sie müssen es regelmäßig kämmen. Wenn Sie das nicht schaffen, tun wir das auch gerne für Sie. Besonders wenn es zu Verfilzungen des Fells kommt, entfernen wir diese und schneiden auch Krallen.

Sie müssen aufpassen, dass die Krallen nicht einwachsen. Eingewachsene Krallen können zu eitrigen Entzündungen und zu starken Schmerzen führen.

Edelkatzen, besonders langhaarige Tiere, haben oft Schwierigkeiten mit der Fellpflege. Wenn Sie diese nicht pflegen können, tun wir das für Sie.

Bei manchen Katzen benötigen wir dazu eine leichte Betäubung. Dann versorgen wir Ihre Katze nach Wunsch mit einem Kurzhaarschnitt, oder wir kämmen sie einfach nur durch. Bei einigen Tieren reicht auch nur eine Scherung der Pohaare oder des Unterbauchs.    

Langhaarkatzen haben oft Augenprobleme, die Augenreinigung muss dann täglich mit einem speziellen Augenreinigungsmittel erfolgen. Das können Sie bei uns bekommen.

Einen schönen Restsommer wünscht Ihnen Manuela Tiefmann

 





Monatsthema August 2012 Katze

 

Die Anschaffung einer Katze


Da sich momentan viele Menschen ein Katzenkind anschaffen möchten, habe ich dazu ein paar Denkanstöße für Sie.

Sie müssen bedenken, dass Jungkatzen anfangs mindestens für 3 Monate im Haus leben müssen, sonst gehen sie verloren oder werden Opfer eines Kampfes mit einem anderen Tier oder eines Autounfalls. Jungtiere, die länger nur im Haus sind, können viele Dinge in der Wohnung zerstören: Möbel, Tapeten, Türen usw. Die Tiere deswegen nur in einem Raum des Hauses oder im Keller zu halten, ist nicht artgerecht. Die Tiere brauchen den ständigen Menschenkontakt.

Bedenken Sie bitte auch, dass Jungtiere schon von Anfang an Krankheiten mitbringen können, die langwierig und kostenintensiv in der tierärztlichen Versorgung sind. Besonders Tiere von Bauernhöfen oder Vieltierhaushalten haben oft hartnäckige Parasiten wie Flöhe, Ohrmilben oder Würmer. Auch chronische Erkrankungen wie Schnupfen sind nicht selten.

Sie haben sich alles gut überlegt – dann empfehlen wir, wenn möglich, gleich zwei gleichaltrige Tiere zu adoptieren.

Wir helfen Ihnen auch gerne, das für Sie und Ihre Umstände passende Tier zu finden.

Da wir regelmäßig selber Pflegetiere haben und auch mit dem Verein Menschen für Tierrechte in Minden zusammenarbeiten, sind unsere vermittelten Tiere alle bereits tierärztlich versorgt.

Alle Jungtiere sind unter 4 Monaten leider noch nicht kastriert, das heißt, die Kosten dafür müssen Sie tragen. Auch Impfungen sind natürlich nicht hier erfolgt.

Sollten Sie sich für ein erwachsenes Tier entscheiden, auch diese vermitteln wir immer gerne, ist die Kastration und auch eine Kennzeichnung durch Chip oder Tätowierung bereits erfolgt.

Erwachsene Tiere müssen nach der Übernahme noch ca. 8 Wochen im Haus bleiben, um sich an das Haus und die Umgebung zu gewöhnen.

 

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Manuela Tiefmann





Juli Thema

 

Fütterungsbedingte Erkrankungen bei Nagern und Kaninchen

 

Teil 2: Magen- und Darmstörungen

 

Verdauungsstörungen können sichtbar werden, durch z. B. Aufblähung des Magen und/oder Darms (Tympanie), Verstopfung (Obstipation), Durchfall (Diarrhoe), Darm-

schleimhautentzündung (Enteritis).

 

Diese Verdauungsstörungen können durch diverse Fütterungsfehler, infektiöse Ursachen aber auch durch Zahn-

probleme hervorgerufen werden.

 

Sollten Sie diese oder ähnliche Symptome an ihrem Tier beobachten, ist der Weg in die Tierarztpraxis unumgänglich.

Neben der klassischen Medizin können wir ihr Tier auch Homöopathisch und mit pflanzlichen Mitteln unterstützen.

Bei nicht Behandlung kann es zum Versterben des Tieres kommen.

 

 

Generell ist daher auf eine möglichst artgerechte Fütterung zu achten.

 

Grünfutter (Gras und Kräuter von draussen) in kleinen Mengen anfüttern und nicht zu kalt oder feucht anbieten.

Industrielles Futter sollten Sie möglichst meiden. Diese Futter-

mittel sind ungeeignet für ihre Tiere, da diese viel zu energie-

reiche Bestandteile enthalten. Dadurch gerät das empfindliche Darmmilieu in ein Ungleichgewicht.

Auch Joghurtdrops, Knabberstangen, Schokolade und ähnliches, gehören nicht zum Speiseplan für unsere Tiere.

Blähende Futtermittel, wie z. B. Weißkohl, sind für viele kleine Heimtiere unverträglich.

Äußerst wichtig ist immer ausreichend gutes Heu und Wasser bereitzustellen. Fastenpausen müssen unbedingt vermieden werden.

 

 

Zu Verstopfung kommt es meistens bei Kaninchen und Chinchillas, z. B. durch eine Infektion oder aber auch durch Bewegungsmangel und Fehler in der Fütterung.

 

 

Herzliche Grüsse

 

Andrea von Behren





Knochenfütterung beim Hund

 

In nahezu jedem Kinderbuch liegt irgendwo im Garten ein Hund der genüsslich an einem Knochen nagt.......aber ist das wirklich gut für den Hund???

 

Oft unterschätzt sind die Gefahren, die von solch einem Knochen ausgehen und auch wenn es heißt, unsere Hunde bekommen immer Knochen und es ist noch nie etwas passiert, dann ist das im Einzelfall gutgegangen, aber es kann zu schwerwiegenden Problematiken kommen, die vermeidbar sind, indem Sie auf die Fütterung von Knochen verzichten.

 

Häufig in der Praxis anzutreffen sind Hunde, die nach Verspeisen eines Knochen keinen Kot mehr absetzen können bzw. Hunde, die versuchen Kot abzusetzen, dabei aber hochgradige Schmerzen verspüren. Dies liegt daran, das der gefressene Knochen gänzlich unverdaut durch den Magen-Darm-Trakt bis zum Enddarm gelangt, in diesem Darmabschnitt wird dem Kot letztendlich weiteres Wasser entzogen, und es entsteht aufgrund des hohen Gehaltes an Knochenapatit einen derbe, feste, weißliche, knochenfeste Masse, die für das Tier nur unter Mühen und unter großen Schmerzen absetzbar ist, sofern dies ihrem Tier überhaupt möglich ist (Knochenkot). Nicht selten müssen Spülungen, Einläufe oder gar eine Ausräumung in Narkose vorgenommen werden.

 

Ein weiteres Problem liegt in der Struktur des zerbissenen Knochen selbst. Zum einen können Fragmente des Knochens bereits in der Mundhöhle stecken bleiben, sprich unter dem Gaumenbogen verkanten, zwischen den Zähnen haften bleiben, zum anderen können aber auch Probleme nach dem Abschlucken entstehen. Die Spitzen der Knochenfragmente können die muskuläre Magenschicht oder auch die dünne und zarte Darmschleimhaut perforieren, was mit schlimmsten Komplikationen verbunden ist und ohne Operation fast immer zum Tode des Tieres führt.

 

Bei Markknochen schlecken die Tiere gerne das weiche Mark im inneren des Ringes aus, hier kommt es eher zu mechanischen Problemen, da sich der Knochen sowohl um die Zunge, als auch um den Unter/-Oberkiefer legen kann, und dies in einigen Fällen, durch Anschwellen der Zunge bzw. Verkanten an den Zähne nicht mehr durch Sie selbst entfernbar ist. Sollten die Tiere dadurch in Panik geraten, ist auch hier unter Umständen eine Entfernung in Narkose angezeigt.

 

Natürlich zählt der Hund zu den Carnivoren (Fleischfresser), jedoch werden von den wildlebenden Carnivoren große Knochen lediglich abgenagt, und kleine Beutetiere werden sprichwörtlich mit Haut und Haar gefressen, so dass die problematischen Knochen gut verpackt durch den Magen-Darm-Trakt rutschen, um dort verstoffwechselt werden zu können, ohne Probleme zu bereiten.

 

Mit lieben Grüßen zum Juni

 

Silke Colaris

 

 

 



Monatsthema Juli 2012:

Allergien und andere Hauterkrankungen der Katze:

Hauterkrankungen äußern sich durch Juckreiz, vermehrtes Putzen, Rötungen und kahle Stellen.

Kratzt sich die Katze sehr stark, können auch offene Entzündungen der Haut entstehen.

Kleine Krusten am ganzen Körper nennt man miliare Dermatitis.

Das eosinophile Granulom äußert sich durch das indolente Geschwür, die eosinophilen Plaques und das lineare Granulom.

Indolente Geschwüre treten meistens an der Lippe auf, man nennt das Ulkus.

Bei manchen Katzen sind sie einseitig, bei anderen beidseitig.

Auch in der Maulhöhle kann dieses an Gaumen und Zunge auftreten.

Eosinophile Plaques sind Geschwüre, die an Oberschenkel und Bauch zu sehen sind.

Selten sind Veränderungen an Pfoten, Ohren und Kinn.

Die häufigsten Allergien bei der Katze sind Flohallergie und Futtermittelallergie.

Bei einer Flohallergie reagieren die Katzen allergisch auf den Flohspeichel, dabei reichen auch wenige Flöhe als Auslöser.

In diesen Fällen lassen Sie sich über eine sinnvolle Flohbehandlung und Umgebungsbehandlung in unserer Praxis beraten. Wir können auch mit nicht so giftigen Mitteln helfen, die Umgebung flohfrei zu bekommen.

Bei einer Futtermittelallergie sind die Katzen allergisch auf bestimmte Futterbestandteile.

Genaues kann ein Allergietest im Blut sagen. Da dieser sehr teuer ist, (ca. 200 €) empfehlen wir eine Ausschlussdiät über 4 Wochen, um zu sehen, welches Futter keine Allergie auslöst.

Dazu beraten wir Sie gerne in der Praxis.

Hilft kein Medikament und keine Futterdiät, muss man weiter nach der Ursache der Hauterkrankung suchen, dazu gehört ein Blutbild und eine Hautprobe, die zur weiteren Untersuchung in ein Speziallabor geschickt werden.

Auch das können wir für Ihr Tier tun.

 

Denken Sie immer daran, Hauterkrankungen können sehr langwierig sein, manchmal benötigt man eine lebenslange Therapie. Mit Geduld und Ausdauer helfen Sie Ihrem Tier.

 

Ihre Manuela Tiefmann





Juni Thema

Fütterungsbedingte Erkrankungen bei kleinen Heimtieren

Teil I

 

Kleine Heimtiere erfreuen sich grosser Beliebtheit. Daher ist eine möglichst Artgerechte Haltung und Ernährung unverzichtbar.

Beginnen wir mit den Zähnen. Häufig bleibt unbemerkt, dass die Tiere neben recht auffälligen Schneidezähnen auch Backenzähne besitzen.

 

Bei Meerschweinchen, Kaninchen, Chinchilla und Degu wachsen alle Zähne ein Leben lang.

 

Bei Mäusen, Gerbil (Rennmäuse), Ratten und Hamster wachsen nur die Schneidezähne lebenslang.

 

Wenn Sie unsicher sind ob bei ihren Tieren alles in Ordnung ist, stellen sie es in ihrer Tierarztpraxis vor.

 

Artgerechte Ernährung und genetische Einflüsse spielen eine grosse Rolle für gute Zähne.

 

Kaninchen: Diese Tiere sind auf karge aber rohfaserreiche Kost eingestellt. Gutes Heu immer zur Verfügung, Grünfutter (z. B. Wiesengras), Gemüse, Zweige (z. B. Apfel, Birne, Haselnuss, Heidelbeer- u. Johannisbeerbusch).

 

Meerschweinchen: Auch diese Tiere benötigen karge aber rohfaserreiche Kost. Ständig gutes Heu, Grünfutter (z. B. Wiesengras), Gemüse, für Vitamin C Aufnahme verschiedene Kräuter anbieten, Zweige (siehe Kaninchen).

 

Chinchilla: Sind äußerst futtersensibel. Auf karge Kost achten!

Die Nahrung sollte sehr wenig Fett und Protein enthalten, dafür aber Rohfaser, Kohlenhydrate, Mineralien und Vitamine.

Heu (vom 1. Schnitt), getrocknete Kräuter, Blätter, Blüten und Grassamen, gut getrocknete Zweige von Apfel, Birne, Haselnuss, Heidelbeer- und Johannisbeerbusch. Kein Obst!

Futterwechsel sehr selten und dann sehr langsam.

 

Degu: Auch hier auf karge Kost achten.

Gutes Heu (vom 1. Schnitt), Grünfutter (z. B. Wiesengras), Gemüse, kein Obst!

Eine tägliche Ration kann z.B. so aussehen:

80% Trockenkräuter/Blätter/Blüten,

20% Kleinsämereien (darin enthalten max. 5% Getreide)

oder

80% Trockenkräuter, 10% Kleinsämereien und 10% Trockengemüse (Möhren, Rote Beete, Pastinaken u. ä.).

 

 

Trockengemüse und –kräuter finden sie z. B. bei www.kaninchenladen.de

 

 

Der Zahnabrieb bei diesen Tieren ist nur gewährleistet wenn die Zähne gerade und fest wachsen können und wenn die angebotene Nahrung stimmt. Ansonsten können an den Backenzähnen Zahnhaken oder sogar Brückenbildung entstehen. Auch die Schneidezähne können rund und schief wachsen. Dann sollten diese Probleme in ihrer Tierarztpraxis behoben und die Ernährung optimiert werden.

 

Wir unterstützen Sie gerne dabei  :).

 

Liebe Grüsse

Andrea von Behren



Junithema 2012 Katze:

Ohrenerkrankungen:

Die häufigsten Ohrenerkrankungen sind Entzündungen des äußeren Gehörgangs.

Sie werden durch Bakterien, Hefepilze oder Ohrmilben verursacht.

Nur die Ohrmilben sind hochansteckend für Hunde und Katzen.

Ohrmilben sind häufig bei Freigängern.

Sie sind sehr hartnäckig in der Behandlung.

Mit viel Geduld und regelmäßigen Ohrenbehandlungen in der Praxis

sind sie aber vollständig zu bekämpfen.

Möglich sind Tumore, Polypen und sehr selten Fremdkörper im Ohr.

Äußerlich an der Ohrmuschel können kahle Stellen, Juckreiz und blutige schuppige Krusten entstehen. Diese müssen wir uns unbedingt ansehen. Sie können durch eine allgemeine Erkrankung (Allergien, eosinophiles Granulom) entstehen oder aber Hautpilz, Milbenbefall oder Tumorerkrankungen sein.

Da einige Hauterkrankungen (Hautpilz und bestimmte Milben) auch auf den Menschen übertragbar sind, ist es sehr wichtig, frühzeitig herzukommen.

Blutergüsse an der Ohrmuschel können auch durch Ohrentzündungen oder Verletzungen entstehen. Diese muss man sehen, um zu entscheiden, welche Therapieform die geeignete ist.

Eine besondere Ohrekzemart ist die Solardermatitis, die nur helle (weiße)Katzen betrifft. Dort entstehen feine Schuppen und leicht gekräuselte Ohrränder. Der Ohrrand kann auch richtig schwarz werden und absterben. Dann muss man das veränderte Gewebe operativ entfernen.

In solchen Fällen wirkt vorbeugend eine Sonnencreme, die gibt es speziell für Katzen und Hunde in unserer Praxis.

Bitte reinigen Sie nie die Ohren Ihrer Katze. Wattestäbchen können das Trommelfell verletzen, Schmerzen und schlimme Mittelohrentzündungen hervorrufen.

Also bitte immer kommen, wir helfen Ihrer Katze gerne.

Ihre Manuela Tiefmann



Mai Thema

  1. Vergiftungen bei kleinen Heimtieren

 

Kaninchen und Meerschweinchen

Vergiftungen bei Kaninchen und Meerschweinchen kommen eher selten vor. Wenn dann durch Aufnahme von giftigen Zimmerpflanzen beim Freilauf in der Wohnung. Häufiger treten Vergiftungen dann aber durch Aufnahme von giftigen Pflanzen(teilen) von draußen durch Freigehege oder Fütterung von frischem Grün:

z.B. Oleander, Efeu, Tomatenpflanzen und Kartoffelkeimlinge.

Häufig ist dann Durchfall ein unspezifisches aber einziges Symptom.

Bei Oleander Vergiftung auch kardiale (verschiedene Arten von Arrhythmien) und zentralnervöse/neurologische Störungen (Muskelzittern, Krämpfe, Bewusstseinstrübungen).

 

Eine sichere Diagnose ist nur möglich, wenn Sie die Giftaufnahme beobachtet haben, Pflanzenteile fehlen oder angeknabberte Pflanzen(teile) von Ihnen gefunden werden.

Dann bitte umgehend die Tierarztpraxis aufsuchen und möglichst die Pflanze oder einen Teil mitbringen!

 

Chinchilla, Degu und andere Kleinnager

Vergiftungen treten hier äußerst selten auf, da diese Tiere sehr selten in der Wohnung oder gar draussen freilaufen (außer Ratten!).

Es können gelegentliche Vergiftungsfälle durch orale Aufnahme von Giftpflanzen, wie z. B. Tomatenpflanzen, Efeu, Oleander oder auch durch verfüttern von rohen Kartoffeln auftreten.

Symptome treten meist unspezifisch in Form von Durchfall, Apathie, Inappetenz auf.

Bei einer Oleander Vergiftung treten meist Verdauungsstörungen, zentralnervöse Störungen und kardiale Arrhythmien auf.

 

Eine sichere Diagnose ist nur möglich, wenn Sie die Giftaufnahme beobachtet haben, Pflanzenteile fehlen oder angeknabberte Pflanzen(teile) von Ihnen gefunden werden.

Dann bitte umgehend die Tierarztpraxis aufsuchen und möglichst die Pflanze oder einen Teil mitbringen!

 

 

Mit freundlichen Grüssen

 

Andrea von Behren



 



Thema Mai 2012, Katze: Blasen- und Nierenerkrankungen:

Häufig werden uns Katzen mit Blasenproblemen vorgestellt. Die Tiere sitzen öfter auf der Katzentoilette, sie schreien beim Urinieren, urinieren neben die Katzentoilette oder markieren in der Wohnung. Manche Katzenbesitzer beobachten auch, dass die Urinmenge der Katze kleiner ist als sonst, das kann man gut beobachten, wenn man Klumpstreu hat und nur eine Katze. Bei einem Mehrkatzenhaushalt muss man besonders gut beobachten, um Auffälligkeiten zu bemerken. Das ist wichtig.

In solchen Fällen kommen Sie bitte schnellstmöglich in die Praxis. Die meisten Blasenerkrankungen sind bakteriell bedingt, daher versorgen wir ihre Katze dann mit einem Antibiotikum und einem Homöopathikum.

Natürlich ist es hilfreich, eine Urinprobe zu untersuchen. Das ist bei der Katze nicht so einfach. Wir haben ein spezielles Streu aus Plastik, das sie anstatt des normalen Streus in die Katzentoilette tun, damit können sie den Urin auffangen und uns zur Untersuchung mitbringen. Das Katheterschieben ist sehr unangenehm und wird nur in dem Fall einer komplett verstopften Harnröhre durchgeführt. Wir können dies auch in den meisten Fällen ohne Narkose. Beim Katheterschieben wird natürlich auch der Urin direkt in der Praxis untersucht.Dabei kann man feststellen, ob es sich um eine einfache Blasenentzündung oder um Blasengries handelt. Beides wird unterschiedlich behandelt. Für die verschiedenen Kristallsorten gibt es spezielle Diätfuttermittel.

Viele hartnäckige Blasenerkrankungen können zu Nierenerkrankungen führen.

Sollte die Niere eine Ursache für die Probleme sein, trinken die Tiere meist viel und einige erbrechen öfter oder haben Durchfall, auch der Appetit ist dann wechselhaft.

Die Nierenbeteiligung kann man im Urin und auch bei einer Blutuntersuchung feststellen.

Bevorzugt betrifft das ältere Katzen ab 8 Jahren, in Einzelfällen auch jüngere Tiere.

Als weiteres diagnostisches Mittel stehen uns auch das Röntgen und die Ultraschalluntersuchung zur Verfügung. Dort können wir auch Nierenveränderungen, Blasensteine und die Größe der Blasensteine beurteilen.

Fortgeschrittene Nierenerkrankungen sind nur noch schwer zu behandeln und enden oft mit einem Nierenversagen tödlich. Daher ist es ratsam, frühzeitig Blasen- und Nierenprobleme zu versorgen. Oft werden Unsauberkeiten der Katze als psychisch beurteilt, dennoch sollte man immer erst nach einer organischen Ursache suchen.

Bitte beobachten Sie Ihre Katze genau. Und kommen Sie frühzeitig, um die schwerwiegenden Folgen einer Blasen- und Nierenerkrankung zu vermeiden.


Ihre Manuela Tiefmann





 

Rattengift

 

Die durch die Intoxikation mit Rattengift hervorgerufenen Symptome sind sehr vielfältig und je nachdem, welches Organsystem hauptsächlich betroffen ist, ganz unterschiedlich. Aber eines ist gemeinsam, die Symptomatiken entstehen aufgrund von Blutungen, die durch die antikoagulatorische wirkenden Rattengifte (Störungen in der Blutgerinnung) hervorgerufen werden, z.B.:

1. Blutungen im Bereich der Lunge und Brustkorb - Atemnot, ggf. Bluthusten
2. Blutungen in die Augen                                    - Sehstörungen
3. Blutungen ins Zentralennervensystem (ZNS)     -neurologische Ausfälle
4. Blutungen in Gelenke und Muskeln                    - Lahmheiten
5. Blutungen im Magen-Darmbereich                     -blutig:Erbrechen/Durchfall

Wichtig zu wissen wäre, da es Rattengifte der ersten und zweiten Generationen gibt, wann Ihr Tier das Rattengift zeitlich aufgenommen haben könnte. Bei den Rattengiften der ersten Generation (z.B. Warfarin, Chlorophacinon,...) treten die Symptomatiken zumeist 4-5 Tage nach Aufnahme des Giftes auf und dauern ca. 4-6 Tage. Bei Rattengiften der zweiten Generation (z.B. Brodifacoum, Bromadiolon,...) treten die Symptomatiken infolge der Intoxikationen bereits 1-3 Tage nach Aufnahme auf und dauern in der Regel 2-4 Wochen. Dies ist ganz entscheidend für die Therapie, da diese bei Vergiftungen der zweiten Generation somit bis zu 4 Wochen täglich erfolgen muß.
 
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Art des Rattengiftes -erste oder zweite Generation-  mit dem Behandlungswirkstoff Vitamin K, welches die antikoagulatorische Wirkung des Rattengifts aufhebt. Eine Prognose über die Gesundung des Tieres muss aber immer vorsichtig gestellt werden, da diese maßgeblich im Zusammenhang mit der aufgenommen Menge Rattengift zusammenhängt und mit der dadurch bereits entstandenen Schädigungen der Organsysteme.
Wichtig ist während der gesamten Therapie eine stetige Gerinnungsparamterkontrolle durchzuführen, um den Erfolg der Therapie zu kontrollieren.

Achten Sie gut auf Ihrer Tiere und schauen Sie nach, sollten Ihre Tiere am Wegesrand "Futter"-aufnehmen. Sichern Sie ggf. Ihre eigenen Vorräte an Ködern. Fragen Sie unter Umständen in der Nachbarschaft, gerade bei verdächtigen Symptomatiken, ob jemand Rattengift ausgelegt hat und wenn ja, welches, da es einen entscheidenen zeitlichen Vorteil für den Beginn der Therapie darstellen kann, da eine Aufnahme von Gift möglich wäre.
Aber denken Sie daran z.B. nicht jedes blutige Erbrechen oder jeder blutige Durchfall ist eine Vergiftung. Das sind eher die Ausnahmen, man sollte dies jedoch im Hinterkopf haben und überlegen, ob auch eine Vergiftung möglich sein kann.

Mit frühlingshaften Mai-Grüßen

Ihre Silke Colaris

 

 

März und April Thema

Kaninchen Impfungen

 

Damit unsere Kaninchen gut geschützt in den Frühling hoppeln können, empfehlen wir die Impfungen gegen RHD und Myxomatose.

Beides sind Viruserkrankungen die tödlich verlaufen (können) und häufig durch Insekten (Mücken, Flöhe, u. ä.), von Tier zu Tier oder durch Gegenstände/Futter übertragen werden.

 

Die RHD Impfung ist ab der 6. Lebenswoche möglich und sollte alle 12 Monate wiederholt werden.

 

Die Myxomatose Impfung ist auch ab der 6. Lebenswoche möglich und sollte alle 6 Monate wiederholt werden.

 

Im März und April haben wir folgende Kaninchenimpfaktionstage:


jeden Montag-, Mittwoch- und Freitagnachmittag

 

An diesen Tagen öffnen wir eine Großpackung und können Ihnen dadurch etwas günstigere Impfpreise bieten.

 

Falls Sie auch Meerschweinchen besitzen, diese müssen nicht geimpft werden.

 

 

 

 

Herzliche Grüsse

Andrea von Behren





Lipome beim Hund

 

Relativ häufig wird in der Praxis ein Lipom diagnostiziert, dabei handelt es sich um eine Umfangsvermehrung in Form eines gutartigen Tumors der aus Fettgewebe besteht und welcher sich zumeist bei älteren Hunden entwickelt. Der Sitz dieser Lipome ist meist am Rumpf, es können aber auch andere Körperteile betroffen sein. Von der Größe her können sie stark varriieren und auch in der Anzahl können sie einfach oder auch häufiger multipel auftreten. Lipome sind Tumore mit Sitz in der Unterhaut und nicht schmerzhaft. Sie sind mit dem umliegenden Gewebe meist gut verschieblich (Sonderform: infiltatives Lipom, welches in das umliegende Gewebe mit einwachsen kann, wie z.B. die Muskulatur) und von weicher Konsistenz. Die bösartige Form des Fettgewebetumors: das Liposarkom, ist zum Glück ein selten vorkommender Tumor.

Da alleiniges palpieren (abtasten) des Tumors nicht zur sicheren Diagnosestellung ausreicht, gerade im Hinblick zur Differenzierung zum bösartigen Liposarkom, empfiehlt sich um sicher zu sein weitere Diagnostik in Form einer Feinnadelaspiration (mittels einer Kanüle wird Gewebe aus der Umfangsvermehrung entnommen), Stanzbiopsie oder komplett Entfernung des Tumors durchzuführen. Dieses wird dann an ein Fremdlabor gesand und damit die Diagnose sicher gestellt.

Die Prognose eines Lipoms ist günstig. Meist handelt es sich lediglich um ein kosmetisches Problem. Sollte das Lipom jedoch mechanische Probleme auslösen, da es an einer ungünstigen Stelle liegt, sollte es in Narkose chirurgisch entfernt werden.

Vorbeugend kann ein Lipom leider nicht verhindert werden, aber Sie können ihren Hund regelmäßig abtasten und so schon kleinste Umfangsvermehrungen aufdecken.

Mit frühlingshaften Grüßen

Silke Colaris

April-Thema KATZE:

KATZENSCHNUPFEN:

  • Der Katzenschnupfen ist eine häufige Infektionskrankheit.
  • Er wird hauptsächlich durch 3 Erreger hervorgerufen:
  • Herpesvirus
  • Calicivirus
  • Chlamydien
  • Die Übertragung der Erreger erfolgt über Nase-Augen und Speichel.
  • Auch Tiere, die gesund aussehen, können die Viren übertragen.
  • Die Ansteckung erfolgt meist durch direkten Kontakt oder über Gegenstände und Lebewesen.
  • Die Zeit von Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkrankung ist sehr kurz. (1-4 Tage)
  • Besonders entscheidend sind Stressfaktoren (Umzug, neue Katze …), sie fördern den Ausbruch der Krankheit.
  • Symptome sind:
  • Fieber, Schnupfen (mit und ohne Nasenausfluss), Niesen, Speicheln, Entzündungen im Maulbereich, Entzündungen der Augen
  • Spätschäden können Erblindung und chronische Schnupfensymptome sein
  • Besonders Jungtiere erkranken
  • Je früher man diese Tiere behandelt, desto besser ist der Heilungserfolg.
  • Vorbeugung ist durch Impfen sehr zuverlässig.
  • Die Behandlung erfolgt durch Antibiotika, Inhalation, Augenmedikamenten, Zusatzpräparate wie Lysine und Virusmedikamente.
  • In chronischen Fällen behandeln wir auch oft alternativ mit Homöopathika, Lysinen und Inhalation, um die Symptome zu lindern.

Ich wünsche Ihren Katzen einen schnupfenfreien Frühling.

Ihre Manuela Tiefmann



Unser Katzenthema März 2012:

 

Zeckenvorsorge bei der Katze:

Endlich haben wir ein wirksames Mittel gegen Zecken auch für die Katze.

Ganz neu ist das SERESTO, ein Zeckenhalsband der Firma Bayer Vital.

Wir haben es in der Praxis. Das Halsband enthält: Imidacloprid und Flumethrin.

Es wirkt gegen Zecken und Flöhe.

Gegen Zecken wirkt es repellierend (=abweisend) und abtötend, gegen Flöhe abtötend.

Die Wirkstoffe sind im Halsband eingelagert und werden freigesetzt sobald das Halsband angelegt wird. Nach dem Anlegen wandern die Wirkstoffe zur Halsbandoberfläche und bilden dort eine dünne Schicht. Dieser Prozess stoppt sobald die Konzentration zwischen Polymermatrix und Oberfläche ausgeglichen sind.

So sind die beiden Wirkstoffe kontrolliert und über die gesamte Wirkdauer in ausreichenden Mengen verfügbar.

Die Wirkstoffe werden vom Halsband an die Fettschicht der Haut und Haare abgegeben.

Die Verteilung der Wirkstoffe wird durch hautverträgliche neutrale Öle über die Fettschicht unterstützt.

Ein effektiver Zecken – und Flohschutz wird so bis zu 8 Monate gewährleistet

– in konstant niedriger, aber wirksamer Dosis.

 

Bei Katzen ist die Sicherheit eines Halsbands besonders wichtig.

1)      Bei vergleichsweise geringer Zugwirkung gibt ein Lösemechanismus nach.

Das Band weitet sich.

2)      Eine Sollbruchstelle gibt bei stärkerer Belastung nach. Das Band reißt und geht auf.

Sollte sich die Katze einmal verfangen, reicht ihre eigene Kraft aus, um sich aus dem Halsband schnell zu befreien.

Seresto kann bei Katzenwelpen ab einem Alter von 10 Wochen angewendet werden.

Ein Seresto Halsband kostet 32 € (Einführungspreis für die ersten 24 Bänder, später kostet es 38 €) Es wirkt aber auch 8 Monate

Bisher gibt es kein anderes wirksames Mittel gegen Zecken bei der Katze.


Ihre Manuela Tiefmann



 



Februar Thema

Außenhaltung im Winter

 

Wenn Sie ihre Heimtiere, wie z. B. Kaninchen, Meerschweinchen, auch im Winter draußen halten möchten, müssen die Tiere das schon seit dem Sommer kennen.

Das Gehege muss so großzügig gebaut sein, das die Tiere trotz Hütten noch viel laufen/hoppeln können. Bei Kaninchen 2-3 qm pro Tier, bei Meerschweinchen 0,5 – 1 qm pro Tier. Wobei es hierbei um Mindestmaße handelt.

Der Energiebedarf im Winter, grade bei dieser Kälte, ist deutlich höher. Daher darf auch gerne ein gutes Trockenfutter zugefüttert werden.

Saftfutter ein bis zweimal täglich darf aber trotzdem nicht fehlen.

Gefrorene Reste sollten zeitig aus dem Gehege entfernt werden.

Das Trinkwasser mindestens 2 x täglich, besser öfter, erneuern und mit Vitamin C Pulver (können Sie bei uns in der Praxis bekommen) anreichern.

Im Gehege und vor allem in den Hütten für den Rückzug sollte großzügig Stroh und Heu vorhanden sein, damit sich die Tiere dort vor den frostigen Temperaturen schützen können.

Die Einstreu mindestens einmal täglich auf nasse Stellen kontrollieren und reinigen.

Die Tiere dürfen keinen Zug bekommen, daher können Sie einen großen Teil des Geheges zuhängen. Aber Vorsicht, es darf sich kein Kondenswasser darin bilden, deshalb einen Teil zur Belüftung offen lassen.

Den Wechsel zwischen warmen und kalten Temperaturen bitte vermeiden, das heißt nicht ins Haus holen und dann wieder raus-bingen.

Bei Fragen und Problemen stehen wir Ihnen wie gewohnt gerne zur Seite

 

Andrea von Behren





Thema Februar 2012: Katze und Tierschutz
In dieser Jahreszeit beginnen bereits die Monate der rolligen Katzen.
Ich möchte alle Katzenbesitzer daran erinnern, ihre noch nicht kastrierten Tiere dringend jetzt zur Kastration anzumelden.
Wir benötigen Keine Jungtiere. Der Tierschutz hat immer Katzen zur Vermittlung.
Sollten Sie eine Katze aufnehmen wollen, wenden Sie sich an uns.
Wir helfen Ihnen gerne und jederzeit, eine passende Katze zu finden.
Wir arbeiten seit Jahren für und mit dem Tierschutz.
Die Katzen kommen als Fundtiere oder als Abgabetiere, weil die Besitzer umziehen oder versterben.
Oft nehme ich die Tiere bei mir auf und versorge sie medizinisch.
Sie sind dann schon gecheckt, entwurmt, entfloht und ab dem Alter von 4 Monaten auch kastriert und gechipt.
Die Vermittlung läuft dann direkt bei uns mit einem Abgabevertrag des Vereins Menschen für Tierrechte eV Minden, sie unterschreiben den Vertrag und zahlen 25 € pro Tier.
Spenden sind natürlich gerne gesehen.
Der Verein arbeitet ausschließlich mit ehrenamtlichen Mitarbeitern/-innen und finanziert sich durch Spenden. (Infos über den Link unserer HP)
Selbstverständlich ersetzt unsere Tierschutzarbeit nicht die des Tierheims Minden. Auch dort sitzen immer Katzen, die dringend ein Zuhause suchen.
Wir wollen nur helfen.
Auf ein erfolgreiches Tierschutzjahr !
Ihre Manuela Tiefmann



Januar Thema

Kaninchen Ohren

 

Kaninchen Ohren sind hauptsächlich wichtig für eine gute Hörleistung gegen Feinde.

Von außen gut sichtbar, die Ohrmuschel, mündend in den äußeren Gehörgang und weiter in das Innenohr.

Die Ohren werden immer wieder von verschiedenen Krankheitserregern befallen.

 

Es kann z. B. eine Verletzung vorliegen, verursacht durch ein Partnerkaninchen oder Äste und Gestrüpp.

Auch ein Befall mit Kaninchenflöhen konzentriert sich gerne im Bereich der Ohren. Diese Plagegeister sollten möglichst bald bekämpft werden, da sie sich rasant vermehren.

Hautpilz entsteht beim Kaninchen oft in der Ohrgegend. Achten Sie auf rundliche, schuppige Hautstellen an denen sich das Fell löst. Hautpilz kann mit Juckreiz verbunden sein, breitet sich zügig aus und ist zudem ansteckend für Tier und Mensch.

Eine Entzündung des äußeren Gehörgangs (Otitis externa) ist sehr schmerzhaft für das Tier. Solch eine Entzündung wird durch Bakterien ausgelöst und kann bei nicht behandeln ins Innenohr durchbrechen.

Ohrmilben sind ganz kleine Räudemilben, die in der Ohrhaut bohren um sich zu ernähren. Es entstehen braune, borkige Beläge unter denen meistens noch eine Entzündung entsteht.

Alle Veränderungen im und am Ohr sollten möglichst bald durch den Tierarzt behandelt werden, da die Erkrankungen auch in das Innenohr durchbrechen können.

Sollten Sie beobachten, das sich ihr Kaninchen kratzt, mit dem Kopf schüttelt, den Kopf schief hält, Allgemeine Verhaltensenderungen, borkige oder gerötete Ohren, usw. . Dann zögern Sie bitte nicht uns Ihr Tier vorzustellen.

 

 

Gruss

Andrea von Behren





Hilfreiche Tipps für einen stressfreieren Tierarztbesuch

Nicht jedes Tier betritt eine Tierarztpraxis in freudiger Stimmung. Um Ihrem Tier und damit auch Ihnen den Tierarztbesuch so angenehm wie möglich zu bereiten, möchte ich Ihnen diesbezüglich ein paar Tipps an die Hand geben.

 

1.   Seien Sie Vorbild. Je entspannter Sie sind,

      um so entspannter wird auch Ihr

      Hund sein. Nervositäten übertragen sich auf Ihren Hund.

 

2.     Vermeiden Sie Hektik. Versuchen Sie in Ruhe den Weg von Daheim bis in die Praxis zu absolvieren.

 

3.     Reden Sie ruhiger Stimmlage mit Ihrem Tier.

 

4.     Sollte Ihr Hund nicht gerne Auto fahren, üben Sie dies mit Ihm.

 

5.      Bei der Allgemeinuntersuchung wird der Tierarzt in die Ohren, die Augen und in das Maul schauen, üben Sie dies Daheim mit Ihrem Tier, so wird es Ihr Hund in der Praxis als weniger bedrohlich empfinden. Tasten Sie auch mal vorsichtig den Bauch ab, schauen Sie sich die Pfoten und das Fell Ihres Tieres genauer an.

 

6.     Sie möchten nur etwas aus der Praxis abholen? Bringen Sie Ihr Tier mit in die Praxis. Ihr Hund erfährt, dass nicht immer etwas bedrohliches passiert. Gerne belohnen wir tapferes Verhalten mit einem Leckerlie.

 

7.     Sollte Zeit sein, üben wir auch gerne mit Ihnen den Gang in das Behandlungszimmer. Auch das setzten des Hundes auf den Behandlungstisch kann bei kleineren Rassen geübt werden. Größere Rassen behandeln wir wenn möglich am Boden. Schnuppern im Behandlungsraum ist erwünscht, denn so kann Ihr Hund alles genau erkunden.

 

8.      Belohnen Sie positives und ignorieren Sie negatives Verhalten. Sollte Ihr Tier während der Behandlung ängstlich, aggressiv oder nervös sein, versuchen Sie, so schwer es auch fällt, dieses zu ignorieren und nicht durch streicheln und trösten zu verstärken. Belohnen Sie Ihr Tier, wenn es sich tapfer Verhalten hat.

 

9.      Nehmen Sie Ihr Tier an die kurze Leine, so können Konflikte in der Praxis mit Artgenossen umgangen werden.

 

10.  Sollte es in der Praxis zu Wartezeiten kommen, lassen Sie Ihr Tier ruhig im  Auto warten.

 

Es ist nie zu spät zum Üben. Sicherlich ist es einfacher einen jungen Hund, der noch keine negativen Erfahrungen in einer Tierarztpraxis gemacht hat, an die Situationen in einer Tierarztpraxis zu gewöhnen, aber auch tierarzterfahrene Hunde können durch Üben einen stressfreieren Besuch beim Tierarzt entgegensehen.

 

Mit den besten Wünschen.

 

Ihre Silke Colaris

 

 

 



Thema Katze Januar 2012

Die Bissverletzung:


Unser häufigster Fall der Katzenerkrankungen ist die Bissverletzung.

Meistens sind die Bisse durch andere Katzen verursacht. Sie befinden sich fast immer im Kopfbereich, an den Pfoten und an der Schwanzwurzel, andere Stellen sind möglich.

Wenige Katzenbesitzer bemerken das sofort.

Es fällt oft erst dann auf, wenn die Katze sich anders verhält als sonst, sie ist ruhiger, frisst weniger oder gar nicht, und manchmal lahmt sie.

Auch sehr kleine Wunden können sich entzünden.

Je früher Sie mit Ihrer Katze kommen, desto einfacher ist unsere Behandlung, und desto schneller ist die Heilung. Wir benötigen oft nur 2 Spritzen und eine kleine Wundversorgung. Sehr große Verletzungen müssen eventuell auch genäht werden. Die meisten Bisswunden werden nicht genäht. Ist die Wunde schon sehr eitrig, braucht sie oft 2-4 Wochen bis zur vollständigen Abheilung.

Also bitte beobachten Sie Ihre Katze und kommen Sie, wenn Sie den Verdacht haben, dass etwas nicht stimmt.

 

Ein gesundes Neues Jahr mit wenigen Kämpfen für Ihre Katze wünscht Ihnen Manuela Tiefmann

 





 

Dezember Thema

Unsinniges Zubehör Teil 2  und

Silvester

 

Heimtierkäfige sollten deutlich Größer sein, als das Mindestmaß von einer Grundfläche von 3200 qcm (z. B. unter 80 x 40 cm).

Behältnisse die nur ein Gitter im Deckelbereich haben, wie

z. B. Plastikkäfige oder Aquarien sollten Sie meiden. Die Belüftung in solchen Behausungen ist sehr schlecht und die Tiere leben dort sehr isoliert von der Umgebung.

 

Leinen und Geschirre sind absolut nicht artgerecht für Heimtiere! Das Fluchtverhalten wird unterdrückt und die Verletzungsgefahr ist sehr hoch.

 

Futterraufen sollten möglichst immer eine Abdeckung haben. Damit die Tiere nicht hinein hüpfen und sich verletzen können.

 

Mit Duft- oder Farbstoffen behandelte Einstreu, stört die Kommunikation unter den Tieren und gesundheitlich bedenklich.

 

Hamsterwatte aus Kunstfaser, kann die Backentaschen verstopfen und Gliedmassen abschnüren.

Vollverdauliche Hamsterwatte aus Naturstoffen ist erlaubt.

 

Laufräder sollten einen Durchmesser von mind. 30 cm haben, nur einseitig befestigt zu sein, eine geschlossene Rückwand und geschlossene Lauffläche haben.

 

Weitere Informationen finden Sie bei der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e. V.

www.tierschut-tvt.de

 

Silvester

 

Heimtiere sind Fluchttiere und haben daher auch ein sehr gut ausgeprägtes Gehör.

 

Bitte achten Sie rund um Silvester darauf, das die Tiere (egal ob drinnen oder draussen gehalten) an einem sicheren Ort stehen.

An Silvester sollten Sie ihr Feuerwerk möglichst weit weg von Tieren anzünden.

Draussen gehaltene Tiere sollten nicht für einige Zeit ins Haus geholt  und dann wieder raus gesetzt werden. Die Tiere können Temperaturschwankungen nur sehr schlecht vertragen.

 

Bei Freigehegehaltung schauen Sie bitte grad zur kalten Jahreszeit vermehrt nach ihren Tieren. Mindestens 2 x pro Woche hochnehmen, komplett untersuchen und wiegen.

 

Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich vertrauensvoll an das Praxisteam.

 

Mit weihnachtlichen Wünschen und alles Gute für das neue Jahr, grüsst Sie


Andrea von Behren



Dezember-Thema Hund

Die Weihnachtszeit ist mit die schönste Zeit des Jahres. Damit Sie und Ihr Tier den Jahresausklang in besinnlicher und stressfreier Atmosphäre genießen können, möchte ich Ihnen für Ihr Tier ein paar Tipps zur Vermeidung möglicher Weihnachts,- und Silvesterproblematiken geben.

"Weihnachtsgifte"


Der Grad zwischen einer harmlosen Substanz und einem Gift ist schmal. Was für uns Menschen gut verträglich ist, bedeutet nicht, dass dies auch für Ihr Tier geeignet ist.

Weihnachtsleckereien

So lecker sie auch sind, im Magen eines Hundes haben diese Speisen nichts zu suchen. Sie können massive Krankheitssymptome auslösen oder auch in hohen Dosen zum Tot Ihres Tieres führen.
Schokolade enthält den für den Hund giftigen Stoff Theobromin, dieser löst bei Ihrem Tier Erbrechen, Durchfall, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen (Arhythmien) aus.
Trockenfrüchte, Rosinen und Weintrauben stehen im Zusammenhang mit der Verursachung eines akuten Nierenversagen.
Zuckerersatzstoffe verursachen Hypoglykämien (Unterzuckerungen) mit akuter Leberzellnekrose.
Fettreiche Speisen, wie z.B. die übrig gebliebene Gans, kann eine akute Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) auslösen, die hochgradige Bauchschmerzen verursachen kann.

Weihnachtsbaumdekorationen

Denken Sie bei der Schmückung Ihres Baumes immer an die Sicherheit Ihres Tieres. Lametta, Glaskugeln, kleine Glöckchen, Tannenzapfen etc. werden von den meisten Tieren bevorzugt zum spielen verwendet. Dabei sind Schnittverletzungen noch das kleinste Problem. Bei Verschlucken von Kleinteilen können massive lebensbedrohliche Zustände auftreten, die mitunter tödlich verlaufen können, oder ggf. eine Notoperation mit Entfernung des Fremdkörpers aus dem Magen-Darm-Trakt zur Folge hat. Auch Kabel elektrischer Baumkerzen werden gerade von Junghunden bevorzugt zernagt. Dabei kann es zu einem elektrischen Schlag für Ihren Hund kommen, der mitunter zu Verbrennungen, Muskelkrämpfen oder gar zum Herzversagen durch Schädigung von Herzmuskelzellen führt. Auch Tannennadeln und Weihnachtssterne sind giftig für Ihr Tier, es kann im schlimmsten Fall schwere Organschäden zur Folge haben.

Duftöle

Auch Düftöle haben Ihre Tücken. Heiß abgeschleckt können sie hochgradige chemische Verbrennungen im Magen-Darm-Trakt verursachen. Außerdem wirken sie toxisch und  können z.B. Fieber, Atemnot und Tremor (Zittern) auslösen.

Natürlich sollen Sie in der Weihnachtszeit nicht auf Zimtgeruch, ein geschmücktes Haus oder Leckereien verzichten, aber platzieren sie die Dinge so, dass Ihr Tier sie nicht erreichen kann.

Silvester

 

Neigt Ihr Tier zu Panikreaktionen am Silvesterabend? Bitte sprechen sie uns frühzeitig an, damit wir Ihrem Tier helfen können, möglichst angst,- und stressfrei durch die Nacht zu kommen. Dabei stehen Ihrem Tier Medikamente auf rein pflanzlicher Basis zur Verfügung, deren Anwendung spätestens 10 Tage vor dem Ereignis beginnen sollte, als auch konventionelle Medikamente deren Einnahme sich auf den Silvestertag beschränken. Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig, damit Sie und Ihr Tier einen entspannten Start in das Jahr 2012 erlangen.

Ich wünsche Ihnen wünderschöne Weihnachten und ein schönes Jahr 2012.

Ihre Silke Colaris
  



 



Dezember Thema Katze:

Weihnachten und Sylvester: Stress für Sie und Ihre Katze ???

 

An Weihnachten achten Sie bitte darauf, dass Ihre Katze keine Plastikteile Ihrer Weihnachtsdekoration frisst, dazu gehören vor allem kleine Teile und Lametta.

Alles kann im schlimmsten Fall zu einem Darmverschluss und Darmriss führen,

was dringend operiert werden muss.

Tannennadeln und Weihnachtsstern sind extrem giftig und können zu schweren Organschäden führen.

Eine Liste giftiger Stoffe bekommen Sie auf Nachfrage bei uns in der Praxis.

An Sylvester reagieren viele Katzen ängstlich auf das Feuerwerk.

Vor Sylvester können Sie mit wenigen kleinen Hilfestellungen Ihre Katze unterstützen,

den Tag angstfreier zu erleben.

Die Katze darf nicht nach draußen. Sie muss einen Rückzugsort haben.

Alle Türen und Fenster müssen geschlossen sein. Man kann auch Jalousien runterlassen und Vorhänge zuziehen.

Strahlen Sie Ruhe aus. Bemitleiden Sie Ihre Katze nicht. Ihr Tier merkt „Ihre Angst“.

Spielen Sie vermehrt mit ihr, damit sie abgelenkt ist. Machen Sie Fernsehen oder Radio an.

Tiere, die an Sylvester Angst haben, sollen nie alleine sein.

Bei schweren Ängsten, kommen Sie in die Praxis und lassen sich beraten.

Wir können Ihnen ein passendes Präparat geben, das muss nicht immer ein starkes Medikament sein.

Es gibt auch pflanzliche Mittel oder Futterergänzungsmittel.

Bei diesen ist es wichtig, dass sie frühzeitig, das heißt 14 Tage vorher, bereits verabreicht werden.

Sie helfen gut und sind ganz ohne Nebenwirkungen.

 

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Ihre Manuela Tiefmann



 



 





November Thema

Unsinniges Zubehör

 

Da in naher Zukunft Weihnachten gefeiert wird und es um Geschenkideen geht, möchte ich diesen Monat kurz über Tierzubehör schreiben.

 

Das Angebot rund ums Tier ist nahezu unüberschaubar. Es gibt einiges wirklich nützliches aber auch vieles unsinniges, ja schon tierschutzwidriges Zubehör.

 

Generell ist Vorsicht geboten bei Plastikspielzeugen und –häuschen. Die Tiere könnten es an- oder zernagen, was Magen- Darmproblemen verursachen kann. Andererseits können die Tiere in Plastikröhren oder Laufkugeln festsitzen und ersticken.

Auf solches „Spielzeug“ sollten Sie bitte ganz verzichten. 

 

Futterbälle aus Draht oder Plastik sollten Sie auch nicht aufhängen. Die Tiere können mit dem Kopf stecken bleiben.

 

Bei Holzzubehör sollten Sie auf die Holzart (z. B. keine Spanplatte) und die Behandlung (keine giftigen Lasuren o. ä.) achten.

In einigen Häuschen gibt es Fenster, diese dienen nur  der Optik für den Besitzer. Die Tiere könnten dort  festsitzen und sich schwer verletzen oder sogar versterben. Sie können die einfach größer aussägen oder daraus eine Tür sägen. Besser ist eine grosse Öffnung zu schaffen oder zwei kleinere.

 

Viel mehr Spass macht es aber Häuschen und anderes Zubehör selber herzustellen.

Entweder als Weihnachtsgeschenk für Ihre Kinder, Enkelkinder, usw. oder mit den Kindern zusammen.

 

Bitte verschenken Sie im Sinne der Tiere nur Artgerechtes Zubehör und Käfige.

 

Sind Sie unsicher bei der Auswahl??

Mittlerweile gibt es zu jeder Tierart private Tierschutzvereine die Infomaterial zur Verfügung stellen und auch gerne persönlich beraten.

Empfehlenswert ist z. B. die Internetseite: www.nager-info.de .

 

Gerne können Sie sich natürlich auch an uns wenden. Wir halten auch Infobroschüren für Sie bereit und helfen gerne mit eigenen Erfahrungen weiter.

 

Viel Spass beim Werkeln wünscht Ihnen

 

Andrea von Behren

 

 

Thema Katze November 2011:

Die Medikamenteneingabe bei der Katze, ein Problem ???

 

Die meisten Katzenbesitzer haben Schwierigkeiten, ihrer Katze ein Medikament zu verabreichen.

Und irgendein Medikament benötigt jede Katze, wie z.B. die Wurmkur.

Zum Glück hat die Pharmaindustrie sich inzwischen bemüht, ein paar katzengerechte Medikamente zu entwickeln.

Es gibt viele Alternativen zur üblichen Tablette.

Wir haben schmackhafte Tabletten, Suspensionen und auch Spot On Präparate, die man einfach im Nacken aufträgt. Und diese Alternativen haben auch eine gleichwertige Wirksamkeit.

Für Katzen, die nur schwer eine Wurmkur einnehmen, holen Sie sich das Spot on Präparat der Firma Bayer = Profender von uns.

Oder Sie möchten es mit der Tablette versuchen, dann fragen Sie uns nach einem Tabletteneigeber und lassen sich von uns die Technik des Eingebens zeigen.

Benötigt Ihre Katze eine Antibiotikatherapie, dann fragen Sie uns nach der Langzeitspritze oder nach einem schmackhaften Mittel.

Wir bieten das automatisch an, um auch zu gewährleisten, dass das Mittel an seine Wirkungsstelle gelangen kann.  

Bitte fragen Sie uns nach Alternativen und lassen Sie Ihre Katze nicht unbehandelt, nur weil Sie glauben, dass sie sowieso kein Medikament nimmt.

Wir finden in den meisten Fällen eine für Sie und für Ihre Katze entsprechende Lösung.

Ich wünsche Ihnen dabei gutes Gelingen.

Ihre Manuela Tiefmann

 

 

Registrierung Ihrer Hundes

 

 

Warum ist es sinnvoll Ihren Hund registrieren zu lassen?

 

Leider kommen allzu häufig Tiere abhanden. Sei es der freilaufende Hund, der seinem Jagdtrieb folgend einem anderen Tier nachjagt und in seinem Eifer sein Frauchen oder Herrchen vergisst. Ein Hund, der in einer Panikreaktion sich aus dem Halsband befreit und einfach blind losrennt oder gar das Tier, welches Diebstahlbedingt nicht ausfindig gemacht werden kann. Es gibt viele Situationen, daher ist es wichtig, Ihr Tier registrieren zu lassen.

 

Um nicht nur auf die übliche Weise der Suche angewiesen zu sein, wie Nachbarschaftsbefragung, Zettel aushängen und in den Tierheimen nachfragen, können sie zusätzlich Ihr Tier in einem Haustierregister registrieren lassen, welche zumeist kostenlos und 24 Stunden am Tag für Sie erreichbar sind. Dabei werden Ihre Daten und die Daten Ihres Tieres aufgenommen. Wichtig dabei ist, das Tier mit allen besonderen Kennzeichen bzw. Merkmalen so detailliert wie möglich zu beschreiben, um eine eventuelle Verwechslung mit einem anderen Tier auszuschließen.

 

Damit man nicht nur auf besondere Merkmale wie z.B. weißer Fleck auf Stirn angewiesen ist, was z.B. bei einem West-Highland-Terrier schwierig sein könnte oder noch bei einer Vielzahl anderer Hunde als besonderes Merkmal eingetragen ist. Es empfiehlt sich, Ihr Tier mittels Tätowierung oder Mikrochip eindeutig kennzeichnen zu lassen. Dabei bekommt Ihr Tier eine für ihn persönlichen Buchstaben-Zahlencodecode zugewiesenen, so das Verwechslungen auszuschließen sind.

 

Eine Tätowierung ist nur in Narkose möglich und kann mit der Zeit verblassen, andererseits kann es von jedem ohne technisches Hilfsmittel abgelesen werden. Einen Mikrochip kann man jederzeit implantieren, er ist ca. reiskorngroß und wird im Bereich der linken Schulter mittels Hohlnadel implantiert und damit dauerhaft unter die Haut gebracht. Einziger Nachteil des Mikrochips ist, das er nicht von jedermann abgelesen werden kann, da man hierfür ein spezielles Lesegerät benötigt. Allerdings verfügt jede Tierarztpraxis über ein solches Gerät und natürlich auch die Tierheime, so dass die Nummer ausgelesen werden kann und somit der Halter festgestellt und benachrichtigt werden kann.

 

Viele Halter lassen Ihr Tier dauerhaft Kennzeichnen, sei es durch Mikrochip oder Tätowierung, vergessen allerdings, Ihr Tier in einem Haustierregister registrieren zulassen. Das ist ein großer Fehler, denn nur gemeldete Tiere können Ihrem Besitzer rückgeführt werden. In unserer Praxis arbeiten wir mit dem TASSO-Haustierregister zusammen (www.tasso.net). Gerne übernehmen wir die Registrierung Ihres Tieres.

 

Wichtig:

Im Rahmen des EU-Heimtierpasses, welchen Sie für etwaige Auslandsaufenthalte benötigen, ist eine eindeutige Identifizierung vorgeschrieben.

 

Katzen:

Auch Katzen sollten registriert werden und möglichst mittels Tätowierung oder Mikrochip eindeutig identifizierbar sein. Dies sollte sowohl für Freigänger als auch für Stubentiger erfolgen.

 

Sollten Sie Fragen zu dem Thema haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Mit herbstlichen Grüßen und schönen Spaziergängen.

 

Ihre Silke Colaris

 

 



 

 







 

Oktober Thema

Zahn-/Mundhöhlenerkrankungen

 

Eine gesunde Mundhöhle und korrekt gewachsene Zähne sind überlebenswichtig für Kaninchen, Meerschweinchen und Co.

 

Schneide- und Backenzähne wachsen lebenslänglich, bedingt durch das ständige Abnutzen beim Kauen und Zermalmen von rohfaserhaltiger Nahrung wie Gräser und Heu.

 

Probleme in der Mundhöhle können erkennbar sein durch:

z. B. Gewichtsabnahme, Zähneknirschen, sabbern, nicht oder wenig fressen, apathisch sein.

 

Schneidezähne sind gut sichtbar, wenn Sie die Lippen etwas  zur Seite schieben. Diese sollten weder rund noch in verschiedene Richtungen wachsen. Dann sollten sie regelmäßig gekürzt werden.

Backenzähne müssen Sie in der Tierarztpraxis anschauen lassen, da diese tiefer in der Mundhöhle liegen.

Dort sollten die Zähne keine Haken aufweisen oder sogar eine Brückenbildung. Das heißt die Backenzähne wachsen vom rechten und linken Unterkiefer in der Mitte zu einer Brücke und blockieren die Zunge und insgesamt das Kauen. Die Tiere verkümmern vor dem vollen Futterangebot.

 

Zähne die Probleme verursachen, werden dann bei Bedarf in der Praxis gekürzt.

Manchmal müssen auch Zähne gezogen werden, das aber nur mit Termin.

 

Zu Zahn- und/oder Mundhöhlenerkrankungen kommt es meistens durch falsche Züchtungen.

 Zahnfehlstellungen sind sehr häufig vererbt, daher sollten solche Tiere nicht Verpaart werden.

Auch auf Züchtungen von kurzköpfigen Rassen, wie z. B. Widder und Zwergkaninchen sollte verzichtet werden. Meistens wird auf Äußerlichkeiten geachtet und nicht auf die Gesundheit der Tiere.

 

Des Weiteren spielt die richtige Nahrung eine große Rolle. Diese sollte möglichst rohfaserreich und grob strukturiert sein. Das heißt gutes Heu muss zur ständigen Verfügung stehen. Zusätzlich sollte frisches Grün angeboten werden, z. B. Gräser, Vogelmiere, Spitz- und Breitwegerich, Löwenzahn, etwas Eisbergsalat, Broccoli, Sellerie, Zweige von Haselnuss, Weide, Apfel gereicht werden.

Verzichten sollten Sie auf pelletiertes und/oder industriell hergestelltes Futter, Getreide, Brot, Obst, Leckerlis und ähnliches.

 

Zahnprobleme sind nicht immer so deutlich zu erkennen,

daher sollten Sie ihre Tiere gut beobachten, regelmäßig wiegen und selber etwas untersuchen (1x pro Woche, mind. jedoch 2x pro Monat).

Wenn Ihnen irgendetwas nicht „normal“ an ihrem Tier vorkommen sollte, bitte möglichst bald die Tierarztpraxis aufsuchen. Es kann sonst schnell zu spät sein für Ihr Tier.

 

Wir beraten Sie gerne 

 

Einen sonnigen Herbst wünscht Ihnen

 

Andrea v. Behren

 

 



Thema Oktober:


Die Katzentoilette:

 


Heute möchte ich mal über das banale aber sehr entscheidende Thema „Katzentoilette“ erzählen.

Viele Katzen haben ein Unsauberkeitsproblem, das heißt, sie urinieren oder koten nicht in die Toilette, sondern in die Wohnung (auf dem Teppich, in die Ecke, in die Betten usw.).

Man sollte dabei folgende Dinge beachten:

Was ist katzengerecht????

  1. Wie sieht Ihre Katzentoilette aus?

Die Katzentoilette sollte immer ohne Deckel sein, Katzen mögen keine Deckel, da ihr Urin darunter stärker riecht, und sie sich nicht so gut bewegen können.

Die Katzentoilette sollte groß genug sein. Ein Maß ist dabei die Länge, die Katze sollte diagonal in die Toilette passen. Das heißt, die Katze soll sich gut in der Toilette drehen können.

Der Toilettenrand sollte entsprechend hoch sein, große Katzen, die halb stehend urinieren, sollen die Toilette treffen können. Für große Katzen sollte man anstatt der kommerziellen Toilette eine große Haushaltswanne aus dem Baumarkt holen, in der sie sich frei bewegen kann.

  1. Welche Katzenstreu benutzen sie?

Katzen mögen lieber sandiges Streu, nicht grobkörniges und auch kein duftendes.

Dabei sollte man aus Umweltgründen Klumpstreu bevorzugen. Außerdem kann man dann immer Klumpen entfernen und muss nicht täglich das gesamte Streu ausleeren und wechseln.

  1. Wie viele Toiletten brauche ich?

Katzen machen gerne Urin und Kot an verschiedene Stellen. Also für eine Katze brauchen wir mindestens 2, besser 3 Toiletten. Hat man 2 Katzen, braucht man mindestens 3 Toiletten.

  1. Wo sollte die Toilette stehen?

Das ist sehr wichtig für die Katze. Katzen machen nicht gerne in Ecken oder unter irgendwelchen Möbeln, wo sie ihren Kopf einziehen müssen und sich schlecht drehen können. Sie müssen dabei auch in allen Richtungen alles beobachten können, besonders wenn Sie mehrere Katzen haben. Bei mehreren Katzen stören die anderen gerne den Toilettengang. Daher ist das freie Beobachten wichtig. Die Toiletten sollten gut verteilt sein. Haben sie eine große Wohnung, dann sollten sie in unterschiedlichen Entfernungen stehen, damit die Katze nicht so einen weiten Weg zu ihr hat. 2 Toiletten sollten sich nicht in 1 Raum befinden. Und es soll ein ruhiger Raum sein, also z. B. nicht im Kinderzimmer oder vor der Waschmaschine.

  1. Wie oft reinigen Sie die Toilette?

Klumpen sollten so oft wie möglich entfernt werden, mehrmals täglich, dann Reinigungen der gesamten Toiletten mindestens 1 x pro Woche.

Die Reinigung sollte mit einem Reinigungsmittel erfolgen, das keine Duftstoffe enthält, z.B. Spülmittel ohne Parfüm.

 

Sollten Sie noch Fragen haben, kommen Sie in die Praxis, ich berate sie gerne ausführlich und entsprechend ihren persönlichen Gegebenheiten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir solche Beratungen nicht telefonisch durchführen können.

 

Ich wünsche allen Katzenbesitzern viel Freude mit ihren glücklichen Katzen.

 

 





Themen im Oktober

 

 Arthrose und Schmerz

 

Die Arthrose ist die häufigste Ursache für Lahmheiten im fortgeschrittenen Alter des Hundes. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer schmerzhaften, langsam fortschreitenden degenerativen (abbauenden) nicht entzündlichen Gelenkserkrankung, bei der Gelenkknorpel zunehmend zerstört wird, und in Folge dessen, knöcherne Zubildungen innerhalb des Gelenkes auftreten, die daraufhin häufig mit entzündlichen Prozessen vergesellschaftet sind. Daraus resultieren häufig Schmerzzustände. Auch wenn durch den degenerativen Prozess keine Aussicht auf Heilung besteht, gibt es jedoch Möglichkeiten, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität Ihres Tieres zu verbessern.

 

Wie können Sie erkennen, ob Ihr Tier unter Schmerzen leidet?

Gerade bei den arthrosebedingten Schmerzen, die zu den chronischen Schmerzen zählen, ist es mitunter schwierig zu erkennen, ob Ihr Tier unter Schmerzen leidet, denn Ihr Tier hat Automatismen erlernt, mit dieser Art von Schmerz zu leben, trotz dessen, dass es zu einem massiven Verlust von Lebensqualität für Ihr Tier führt.

 

Es kommt zur Ausbildung einer Schmerzspirale:

 

Unbehandelter Schmerz Þ Muskelverspannung Þ Mangelversorgung Þ Schonhaltung Þ Schmerzverstärkung Þ unbehandelter Schmerz Þ...

 

Wenn sie Ihr Tier beobachten, schauen sie nach folgenden Kriterien:

 

-         Lahmheiten

-         Verweigern beim Spazierengehen

-         Schwierigkeiten beim Aufstehen

-         Schmerzen bei Berührungen

-         Aggressives Verhalten

-         Reduzierte Beweglichkeit

-         Verändertes Spielverhalten

-         Steifheit

-         Wesensveränderungen

-         Winseln vor Schmerzen

-         Gewichtszunahme

 

Was können Sie tun, falls Ihr Hund Arthrose hat?

Wichtig ist, die Schmerzen der Tiere zu lindern, um so die Lebensqualität wieder zu steigern. Denn auch wenn Arthrose ein fortschreitender Prozess ist, können Sie noch viele schöne Jahre mit Ihrem Tier verbringen.

 

-         Training

Gerade bei Arthrose sollte sich Ihr Tier möglichst viel bewegen, denn dies kräftigt zum einen die Muskulatur und stabilisiert die Gelenke, als auch die Gelenkknorpelversorgung verbessert sich durch Bewegung. Aber wichtig, bitte überfordern Sie Ihr Tier nicht.

 

-         Gewichtsreduktion

Sollte Ihr Tier übergewichtig sein, so versuchen sie mit Rat des Tierarztes, das Gewicht schonend und langsam zu reduzieren, denn so verringert sich die Belastung auf die Gelenke deutlich.

 

-         Schmerzreduktion durch Medikamente

 

Durchbrechen Sie die Schmerzspirale Ihres Hundes für ein besseres Wohlbefinden.

 

Mit herbstlichen Grüßen

 

Ihre Silke Colaris

 

 

 

September-Thema:

 

Zahnprobleme bei der Katze:

 

Seit Jahren ist die Zahnmedizin bei der Katze ein wichtiges Thema.


Die Zeiten in denen Zahnstein mit Handinstrumenten abgekratzt, Zahnfleischentzündungen übersehen und Tiere, die nicht mehr fressen konnten, eingeschläfert wurden ,  dürften endgültig vorbei sein.


Heute weiß man, dass chronische Zahnerkrankungen bei der Katze zu lebensverkürzenden Erkrankungen der Organe wie Leber-Niere-Herz führen können.


Außerdem können Zahnfleischentzündungen und Verletzungen des Zahnhalses starke Schmerzen verursachen und so das Wohlbefinden der Katze beeinträchtigen.


Bei der jährlichen Untersuchung zur Impfung untersuchen wir selbstverständlich immer auch die Maulhöhle Ihrer Katze.


Sollte Ihre Katze viel Zahnstein oder eine Entzündung des Zahnfleisches haben, werden wir es entsprechend behandeln.


Zahnbehandlungen werden immer in Vollnarkose (Kurznarkose) durchgeführt.

 Wir entfernen den Zahnstein mit Ultraschall und polieren die Zähne danach, alle lockeren und geschädigten Zähne werden entfernt.

Anschließend bekommen die Katzen Antibiotika und Schmerzmittel.

 

Wann haben Sie Ihre Katze zuletzt ins Maul sehen lassen ?


Dann sollten wir das mal wieder tun.


Noch lange viele gute Zähne wünscht Manuela Tiefmann





Themen im August

 

August Thema:  Physiologische Daten vom Meerschweinchen

 

 

Lebenserwartung:   6 -10 Jahre

 

Geschlechtsreife:      Männchen  mit ca. 3 Wochen

                                 Weibchen mit ca. 3-4 Wochen

 

Zuchtreife:                Männchen  mit ca. 4-5 Monaten

                                 Weibchen mit ca. 5-6 Monaten (mind. 700 g)

                                 Weibchen sollten ab dem 12. Lebensmonat nicht

                                 mehr gedeckt werden, da das Becken verknöchert

 

Brunstdauer:            alle 14-18 Tage für 8-11 Stunden

 

Trächtigkeitsdauer:   62-72 Tage

 

Wurfgrösse:               2-5 Junge

 

Absetzalter:               3-4 Wochen, mind. 250 g

 

Körpertemperatur:     37,5-39,5 Grad Celsius

 

 



Kastration des Rüden

 

Die Entscheidung zur Kastration fällt den meisten Tierbesitzern nicht leicht, sofern aus medizinischer Sicht keine dringende Notwendigkeit besteht. Eine medizinische Notwendigkeit könnte bestehen bei Vergrößerung der Prostata, Einengung der Harnröhre, übermäßigem Ausfluss von Sekreten aus dem Penis, nicht regelgerechter Hodenabstieg in den Hodensack (Kryptorchismus) und Tumore des Hodens.

 

Warum sollte man einen jungen, gesunden und geschlechtsreifen Hund kastrieren, wenn eine Operation doch Risiken birgt? Ich möchte Ihnen nachfolgend in einer kurzen Zusammenstellung die Vor,- und Nachteile einer Kastration darstellen, so das Sie individuell Ihre Entscheidung abwägen können.

 

Bei einer Kastration werden dem Rüden die Hoden entfernt.  Die Hoden stehen in der Funktion der Hormonbildung -Testosteron, weitere Steroidhormone, Östradiol. Das Hormon Testosteron fördert die Libido und steht im engen Zusammenhang mit dem generellen Verhalten des Tieres und ist zumeist verantwortlich für Aggressivität anderen Rüden gegenüber, herumstreunen, markieren oder besteigen von Mensch , Tier oder Objekten wie z.B. Kissen. Diese Verhaltensweisen können durch eine Kastration reduziert werden, in welchem Umfang jedoch, ist nicht vorhersagbar. Gerade bei aggressivem Verhalten sollte möglichst früh kastriert werden, um einen positiven Einfluss auf das Verhalten zu erreichen.

 

Vorteile einer Kastration:

 

 -       Aggressionsverhalten gegenüber anderen Rüden kann deutlich

         abnehmen

-        Interesse an läufigen Hündinnen kann abnehmen

-        permanente Unfruchtbarkeit

-        statistisch gesehen längere Lebenserwartung von bis zu 2 Jahren

         und mehr

-        geringere Gefahr an Hodentumoren, Prostatavergrößerung etc. zu

         erkranken

 

 

Nachteile einer Kastration:

 

-        Gefahr der Gewichtszunahme bei unveränderter Futteraufnahme

-        Wundschwellungen und ggf. Infektionen

-        evtl. Veränderungen des Haarkleides (jedoch deutlich seltener als

         bei Hündinnen)

-        permanente Unfruchtbarkeit

 

Die Gefahr einer Inkontinenz besteht, ist jedoch äußerst selten vorkommend. Jedoch kann sich eine bereits bestehende Inkontinenz verschlechtern.

 

Zur chirurgischen Kastration gibt es eine Alternative, die hormonelle Kastration. Dabei wird Ihrem Rüden ein Implantat unter die Haut per Injektion eingesetzt der die Hormonproduktion des Testosteron unterdrückt. Sie haben die Wahl zwischen einer 6 monatigen und einer 12 monatigen hormonellen Kastration. Dies stellt eine gute Alternative zur Kastration dar und zeigt reversibel die Auswirkungen des fehlenden Testosterons auf das Verhalten. Sollte sich die hormonelle Kastration positiv auswirken kann dauerhaft die chirurgische erfolgen oder auch die hormonelle Kastration fortgesetzt werden.

 

Sollten Sie Fragen oder Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung haben, wir beraten Sie gerne.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Tier einen wunderschönen und hoffentlich wärmeren Monat August.

 

Ihre Silke Colaris



August-Thema:

Katzenaids = FIV-Infektion:

 

Ich möchte diesen Monat über dieses Thema schreiben, da es die häufigste Infektionskrankheit in dieser Gegend ist,

und viele Menschen leider uninformiert sind.

 

Der FIV-Erreger ist ein Lentivirus aus der Familie der Retroviridae.

Das Virus verursacht bei Katzen eine tödlich verlaufende Immunschwäche ähnlich wie das humane (menschliche) HIV-Virus .

 

Die Infektion wird praktisch nur durch Bisse übertragen.

 

Infiziert werden können nur Katzen, also weder andere Tiere noch Menschen.

 

Am meisten betroffen sind dabei ältere, männliche, freilaufende Katzen.

 

Alle anderen Übertragungsmöglichkeiten wie während Trächtigkeit-Milchfluss oder Geschlechtsverkehr sind eher selten.

 

Krankheitssymptome treten oft erst Jahre nach der Bissinfektion auf.


Es kommt zu langsam fortschreitenden Krankheitssymptomen bis zur tödlichen Immunschwäche.

Grundsätzlich kann jede Symptomatik auftreten, besonders betroffen ist jedoch die Maulhöhle.

Es gibt Geschwüre, Mundschleimhautentzündungen, Rachenentzündungen, schlechte lockere Zähne, starken Mundgeruch und Schwellung der Halslymphknoten.

An zweiter Stelle sind Infektionen der Nase, des Rachens und der Lidbindehäute. 

Seltener sind Tumore, Infektionen der Haut, Ohren, Darm, Harnwege und Nerven.

 

Wenn die Katze infiziert wurde, kann sie jahrelang ohne Beschwerden leben und gefährdet andere Katzen nur, wenn es zur Beissereien kommt.

 

Den Aidstest können wir direkt in der Praxis durchführen, er ist sehr genau und dauert nur wenige Minuten, man benötigt auch nur ein paar Tropfen Blut.

 

Es gibt leider bisher keine Impfung gegen Katzenaids.

 

Die Behandlung erfolgt nach den Symptomen.



Themen im Juli

Juli Thema Nager:Urlaub

 

Die Urlaubszeit ist da und wer für sein Tiere noch keinen Pensionsplatz reserviert hat, dem bleibt fast nur noch eine gute private Versorgungsperson für die Ferien. Kaninchen, Meerschweinchen und Co. fühlen sich am Wohlsten in der gewohnten Umgebung. Sie sind hitze- und stressempfindlich. Weisen Sie die Versorgungsperson gut in Ihre Aufgaben ein und hinterlassen vorsichtshalber noch mal alles Wichtige schriftlich. Falls Ihre Tiere unbedingt mit in den Urlaub müssen, gibt es einiges zu beachten. Sie sollten früh an regelmäßigen Transport gewöhnt sein, die Kleinen sind sehr stressempfindlich. Sind Tiere am Urlaubsort erlaubt?? Bitte frühzeitig informieren. Eine Transportbox sollte möglichst geräumig sein. Mindestmaße f. 2 Meerschweinchen, 2 kl. Kaninchen oder ähnlich große Tiere: ca. 55 cm lang,32 cm breit, 32 cm hoch. Kleiner sollte das Platzangebot nicht sein. Die Box sollte Luftzirkulation erlauben und gut gesichert sein. Saugfähige Einstreu und Heu sind wichtig, als Wasserersatze kann Salatgurke dienen. Wasser sollte zusätzlich bei Pausen gereicht werden. Kleine Heimtiere sind sehr hitzeempfindlich, Sie können bei Wärme daher einen gefrorenen Kühlakku in einer Ecke des Transporters unter der Streu platzieren. Ist die Unterbringung und tägliche Versorgung am Urlaubsort geplant?? Nicht das die Tiere vor lauter Urlaubsfreuden vergessen werden. Gibt es Parasiten oder Erkrankungen am Urlaubsort, die es am Wohnort nicht gibt?? Bitte vorher Erkundigen!! Ratten, Frettchen und ähnliche Tiere sind nach Gewöhnung sicherlich auch reisefähig. Alle anderen Kleintiere sollten zu Hause bleiben. (Ausnahmetiere die reisen super finden gibt es natürlich aber eher selten.) Adressen für Pensionen und Haustiersitting geben wir Ihnen gerne. Ansonsten fragen Sie doch mal Familie, Freunde oder Nachbarn. Da finden Sie vielleicht jemanden der sich gut um Ihre Lieblinge kümmert. Falls während der Reise oder am Urlaubsort Schwierigkeiten wegen oder mit den Tieren auftreten, bitte nicht einfach irgendwo "entsorgen". Einige Tierheime haben eine `Tierklappe `, oder fragen Sie bei den Tierärzten der Umgebung nach, ob Ihnen dort jemand helfen kann. Die Tiere können nichts dafür wenn sie nicht mehr erwünscht oder lästig sind!!!! Wir wünschen Ihnen eine schöne Ferienzeit. Gruss A. von Behren

Juli-Thema Katze:

 

Die Sommerferien:

 

Sie wollen in Urlaub fahren.

Es gibt nur sehr wenige Katzen, die gerne mit Ihren Dosenöffnern auf die Reise gehen. Wenn Ihre Katze gerne verreist, ist dagegen Nichts einzuwenden. Hat Ihre Katze ein Problem mit der Autofahrt, dem Flug oder der Zugfahrt, so fragen Sie uns.

Wir haben da verschiedene Mittel, um die Katze ruhigzustellen, auch sanfte Mittel.

Möchten Sie Ihre Katze nicht mitnehmen, können wir Ihnen ein paar sehr gute Katzenpensionen empfehlen.

Dafür sollten Sie aber auch schon frühzeitig einen Termin wissen und festlegen.

Soll Ihre Katze zuhause betreut werden, haben wir auch Kontakt mit einem Haussitting-Service, der zuverlässige Betreuung von Tier und Haus anbietet.

Für die Urlaubsreise und auch für die Katzenpension müssen die Katzen selbstverständlich durchgeimpft, entfloht und entwurmt sein.

Schauen Sie frühzeitig noch in Ihre Unterlagen, ob das alles wirklich aktuell ist. Sie können uns auch fragen, wir sagen Ihnen, wann was getan werden muss.

Sie fahren nicht in Urlaub. Das freut Ihre Haustiere.

Vielleicht haben Sie dann Zeit, eine Katze ohne Besitzer vorübergehend bei sich einzuquartieren, das heisst quasi als Pflegestelle für unseren Tierschutz zu wirken. Das würde uns besonders freuen.

Sprechen Sie uns bitte an. Wir benötigen immer Pflegestellen.

Zahlreiche Katzen suchen ein schönes Zuhause, im Tierheim, im Verein Menschen für Tierrechte und auch bei uns.

 

Ich wünsche Ihnen, egal wie Sie die Zeit verbringen, einen schönen Urlaub.

Ihre Manuela Tiefmann



Juli Thema Hund

Kastration des Rüden - Eine leichte Entscheidung?!

 

Die Entscheidung zur Kastration fällt den meisten Tierbesitzern nicht leicht, sofern aus medizinischer Sicht keine dringende Notwendigkeit besteht. Eine medizinische Notwendigkeit könnte bestehen bei Vergrößerung der Prostata, Einengung der Harnröhre, übermäßigem Ausfluss von Sekreten aus dem Penis, nicht regelgerechter Hodenabstieg in den Hodensack (Kryptorchismus) und Tumore des Hodens.

 

Warum sollte man einen jungen, gesunden und geschlechtsreifen Hund kastrieren, wenn eine Operation doch Risiken birgt? Ich möchte Ihnen nachfolgend in einer kurzen Zusammenstellung die Vor,- und Nachteile einer Kastration darstellen, so das Sie individuell Ihre Entscheidung abwägen können.

 

Bei einer Kastration werden dem Rüden die Hoden entfernt.  Die Hoden stehen in der Funktion der Hormonbildung -Testosteron, weitere Steroidhormone, Östradiol. Das Hormon Testosteron fördert die Libido und steht im engen Zusammenhang mit dem generellen Verhalten des Tieres und ist zumeist verantwortlich für Aggressivität anderen Rüden gegenüber, herumstreunen, markieren oder besteigen von Mensch , Tier oder Objekten wie z.B. Kissen. Diese Verhaltensweisen können durch eine Kastration reduziert werden, in welchem Umfang jedoch, ist nicht vorhersagbar. Gerade bei aggressivem Verhalten sollte möglichst früh kastriert werden, um einen positiven Einfluss auf das Verhalten zu erreichen.

 

Vorteile einer Kastration:

 

 -       Aggressionsverhalten gegenüber anderen Rüden kann deutlich

         abnehmen

-        Interesse an läufigen Hündinnen kann abnehmen

-        permanente Unfruchtbarkeit

-        statistisch gesehen längere Lebenserwartung von bis zu 2 Jahren

         und mehr

-        geringere Gefahr an Hodentumoren, Prostatavergrößerung etc. zu

         erkranken

 

 

Nachteile einer Kastration:

 

-        Gefahr der Gewichtszunahme bei unveränderter Futteraufnahme

-        Wundschwellungen und ggf. Infektionen

-        evtl. Veränderungen des Haarkleides (jedoch deutlich seltener als

         bei Hündinnen)

-        permanente Unfruchtbarkeit

 

Die Gefahr einer Inkontinenz besteht, ist jedoch äußerst selten vorkommend. Jedoch kann sich eine bereits bestehende Inkontinenz verschlechtern.

 

Zur chirurgischen Kastration gibt es eine Alternative, die hormonelle Kastration. Dabei wird Ihrem Rüden ein Implantat unter die Haut per Injektion eingesetzt der die Hormonproduktion des Testosteron unterdrückt. Sie haben die Wahl zwischen einer 6 monatigen und einer 12 monatigen hormonellen Kastration. Dies stellt eine gute Alternative zur Kastration dar und zeigt reversibel die Auswirkungen des fehlenden Testosterons auf das Verhalten. Sollte sich die hormonelle Kastration positiv auswirken kann dauerhaft die chirurgische erfolgen oder auch die hormonelle Kastration fortgesetzt werden.

 

Sollten Sie Fragen oder Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung haben, wir beraten Sie gerne.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Tier einen wunderschönen und hoffentlich wärmeren Monat August.

 

Ihre Silke Colaris



Themen im Juni

Hyperthermie bei Hunden

 

 

Das Krankheitsbild der Hyperthermie tritt gerade jetzt in den schönen und warmen Sommermonaten auf und entsteht durch eine mangelnde Abgabe von Wärme beziehungsweise durch eine zu hohe Wärmeproduktion oder Wärmezufuhr (Sonneneinstrahlung, hohe Außentemperaturen) der Hunde. Dabei steigt die Körpertemperatur auf kritische Werte weit über den Normalbereich hinaus (41,0-43,0°C) und kann schwere bis lebensbedrohliche Reaktionen auslösen.

 

Eine der häufigsten Ursache ist das zurücklassen des Hunde in geparkten Autos bei warmen Außentemperaturen. Hier reichen mitunter schon 15 min bei einer Außentemperatur von 25 °C, um den Innenraum des Autos auf 50°C zu erwärmen. Auch extreme Spaziergänge, laufen am Fahrrad oder übermäßiges spielen kann bei warmen Außentemperaturen eine Hyperthermie auslösen.

 

 

 

Symptome einer Hyperthermie können je nach Ausprägung sein: Schwäche, unsicherer Gang, starkes hecheln, erhöhter Speichelfluss, Atemnot, gesteigerte Herzfrequenz, neurologische Ausfälle, blutiges erbrechen und Durchfall, Schock, Koma, Herztod... Dabei sind besonders häufig große Hunde betroffen oder Hunde, die zu den sogenannten brachyzephalen Rassen gehören (kurze Nasenrücken), da diese zumeist bereits eh in ihrer Atmung eingeschränkt sind. Auch ältere oder bereits durch Krankheit belastete Tiere leiden häufiger unter den hohen Außentemperaturen.

 

 

 

Was können sie im Fall einer Hyperthermie tun?

 

Versuchen Sie ihren Hund in eine kühlere Umgebung zu bringen. Legen sie feuchte, nasse Tücher über Ihren Hund oder duschen sie ihn mit kühlem Wasser ab. Bitte verwenden sie keine Kühlpacks oder eiskaltes Wasser, da sich dadurch die Hautgefäße verengen und weniger Wärme abgegeben werden kann. Stellen sie Ihr Tier in jedem Falle in einer Tierarztpraxis vor, da dort die Körpertemperatur und damit die schwere der Überhitzung kontrolliert werden und ggf. therapeutisch eingegriffen werden kann.

 

 

 

 

 

Wie vermeiden Sie eine Hyperthermie?

 

Lassen Sie Ihr Tier niemals bei warmen Außentemperaturen im Wagen zurück.

 

Verlegen Sie längere Spaziergänge in die Morgen,-oder Abendstunden.

 

Vermeiden Sie Überanstrengungen bei warmen Außentemperaturen.

 

Stellen sie ausreichend Wasser bereit.

 

Bieten Sie Ihrem Hund kühle Rückzugsgebiete an.

 

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hund einen wunderschönen Monat Juni.

 

Ihre Silke Colaris

 

 

 



 Junithema:

 

Fütterung der Katze:

 

Ich möchte heute ein paar Dinge zur Fütterung erzählen, denn wir sehen immer häufiger Tiere, die einfach zu viel wiegen. Das ist auch bei der Katze mit vielen gesundheitlichen Problemen verbunden.

Immer mehr Tiere haben beispielsweise Diabetes oder Nieren- und Lebererkrankungen.

 

Es gibt keine allgemeinen Regeln für die Fütterung.

 

Eine Jungkatze sollte Nassfutter und Trockenfutter bekommen, dabei ist es nur wichtig, dass das Trockenfutter für Jungtiere ist, da das mehr Nährstoffe enthält und ausserdem besser zu kauen ist.

Die Futtermarke ist dabei nicht immer entscheidend.

Bei Jungtieren ist auch Katzenmilch erlaubt.

 

Eine gesunde erwachsene Katze kann auch ein günstiges Futter bekommen.

 

Hat sie gesundheitliche Probleme, hat sie ein schlechtes Fell, schlechte Zähne oder Über- oder Untergewicht, kann man durch Fütterung eines hochwertigen Futters den Zustand verbessern.

 

Wir beraten Sie dabei gerne in unserer Praxis.

 

Wir müssen unterscheiden, ob unsere Katze eine reine Wohnungskatze oder ein Freigänger ist, der draußen viele Beutetiere erlegt und auch frisst.

 

Unsere Wohnungskatze sollte mehr als 3 x täglich gefüttert werden.

Sie sind wenig zuhause, dann kann ein Futterautomat helfen.

Sie sind viel zuhause, dann übernehmen Sie bitte die Einteilung der Rationen.

 

Futter immer stehen zu lassen, sollte man nur bei Tieren zulassen, die sehr schlechte Fresser sind.

 

Ansonsten sind viele kleine Mahlzeiten sinnvoller und artgerechter.

 

Nimmt Ihre Katze nicht zu, ist sie normalgewichtig, dann füttern Sie die richtige Menge.

 

Ist die Katze zu schwer, fragen Sie uns, wir sagen Ihnen, wieviel Sie füttern sollen.

 

Beim Freigänger ist alles schwieriger. Denn wir wissen nie, wie viele Mäuse oder Futter beim Nachbarn er bereits gefressen hat.

Da müssen wir uns nach der Figur richten.

 

Wichtig ist auch, dass der Napf des Futters immer einen separaten Platz hat, nie neben der Toilette oder neben dem Wassernapf.

 

Beim Trinkverhalten beobachten Sie doch mal Ihre Katze. Trinkt sie lieber frisches Wasser oder lieber abgestandenes.

Mag sie lieber frisch, dann ist ein Springbrunnen eine Superidee, Katzen lieben das.

Mag sie lieber abgestanden, kann man ein Wasserglas mit Aquariumsteinen und ein paar Wasserpflanzen für die Katze anlegen, und sie hat ihren Spass.

 

Ich wünsche Ihrer Katze guten Appetit !



Juni Thema: Madenbefall (Myiasis)

 

Leider jedes Jahr zur warmen Jahreszeit wieder ein großes Thema.

 

Madenbefall trifft in den meisten vorgestellten Fällen Kaninchen. Es können aber auch alle anderen Tierarten und Menschen betroffen sein.

Überwiegend tritt der Madenbefall im Frühjahr und Sommer auf und wird durch Fliegen, die ihre Eier mit Vorliebe in Tiernähe oder auf dem Tier ablegen.

Sehr beliebt sind Tiere mit Durchfall oder generell nasser Afterregion, mit feuchten Arealen (z.B. Augen, Nase), verfilztem Fell, Wunden, dicke Tiere, die mit viel Halswamme, usw.

Es werden aber nicht ausschließlich geschwächte und schlecht gepflegte Tiere befallen, sondern auch gesunde und gut umsorgte. Es können sowohl Tiere in Freigehegehaltung betroffen sein als auch Tiere in reiner Wohnungshaltung. Bei draußen gehaltenen Tieren ist die Wahrscheinlichkeit des Madenbefalls schon größer.

Die Maden schlüpfen oft schon innerhalb von wenigen Stunden und fressen sich dann durch die Haut des Tieres um sich von Körpersäften und -gewebe zu ernähren. Dieser Krankheitsverlauf beginnt meistens mit Apathie, schlechter fressen, in einer Ecke kauern der sich dann

rasend schnell verschlechtert bis zum Tod des Tieres.

 

Vorsorge (Prävention) ist hier das Stichwort. Alle Tiere täglich ganz durchtasten, Afterregion besonders gründlich Untersuchen. Fell insgesamt kurz und trocken halten, Umgebung des Tieres sauber und trocken halten.

Bei Durchfall, Tier an den Stellen waschen und gut trocknen, Durchfallursache ausfindig machen und beheben, wenn möglich Fliegennetz über Käfig oder Gehege befestigen.

Madenbefall ist ein sehr lebensbedrohlicher Zustand!!!

Daher bitte gut auf Ihre Tiere achten und bei  Befall möglichst schnell in die Tierarztpraxis (auch außerhalb der Öffnungszeiten!! Dann bitte vorher anrufen). Dort werden die Maden abgesammelt, die Tiere an den betroffenen Stellen gewaschen, getrocknet und medizinisch versorgt.

Die Genesung bleibt aber einige Tage ein sehr kritischer Zustand.

In schwereren Fällen kann den Tieren nur noch eine Euthanasie (einschläfern) helfen.

 

 

Für Fragen stehen wir Ihnen natürlich wie gewohnt zur Verfügung.

 

 

Mit herzlichen Grüssen

 

Andrea von Behren

 



Themen im Mai

Die Parasitenbehandlung der Katze:

 

Das ist hier in unserer ländlichen Gegend ein besonders wichtiges Thema.


Dabei unterscheiden wir Wohnungskatzen und Freigänger.


Wohnungskatzen entflohen wir nur, wenn Flöhe zu finden sind.

Man hat Studien durchgeführt, bei denen Katzenkot von Wohnungskatzen untersucht wurde. Dabei wurde ein hoher Prozentsatz von Wurmbefall festgestellt. Man nimmt an, dass man diese Würmer durch das Hereintragen von Wurmeiern mit der Kleidung und den Schuhen überträgt.

Somit empfehlen wir, Wohnungskatzen 1-2 x jährlich zu entwurmen.


Freigänger haben fast immer Würmer, da sie Beutetiere wie Mäuse, Ratten und Vögel fressen. Diese übertragen vor allem Bandwürmer und Spulwürmer. Auch Flöhe übertragen Bandwürmer.

Somit muss man Freigänger regelmässig gegen Flöhe und Würmer behandeln.

Dabei nimmt man zuerst das Flohmittel und anschließend die Wurmkur.

Wurmkuren kann man in Form von einer sehr wirksamen Tablette oder eines sehr wirksamen Spot on Präparates (im Nacken aufzutragen) bekommen. Diese Medikamente erhalten Sie bei uns in der Praxis.

Fragen Sie meine Mitarbeiterinnen, diese beraten Sie gerne.

Die Abstände der Entwurmung sollten höchstens 3 Monate sein, eventuell bei einem sehr guten "Jäger" öfter.

Unsere Flohmittel müssen alle 4-6 Wochen als Spot on verabreicht werden.

Leider gibt es für Katzen keine so wirksamen Zeckenpräparate wie wir diese für Hunde haben, denn Katzen vertragen alle diese Medikamente nicht.

Ein gutes Flohmittel hilft aber auch, die Zeckenmenge zu reduzieren und sollte auf jeden Fall benutzt werden.

Zum Zeckenziehen haben wir in der Praxis verschiedene Ziehgeräte, die sie sich gerne ansehen können. Meine Mitarbeiterin an der Anmeldung erklärt Ihnen gerne deren Anwendung.

Parasitenbehandlung ist wichtig für die gesamte Familie, denn ein Tier mit Parasiten kann sie auch auf den Menschen übertragen.

Also bitte daran denken, alle Tiere in der Familie benötigen eine Behandlung.

Ich wünsche einen schönen Sommer mit möglichst wenig Flöhen, Würmern und Zecken. Ihre Manuela Tiefmann



Erkrankung des äußeren Gehörganges (Otitis externa)



 

 

Da die Entzündung des äußeren Gehörganges (Otitis externa) eine relativ häufig vorkommende Erkrankung des Hundes ist, statistisch gesehen leiden ca. 6-20 % aller Hunde an einer Otitis externa, möchte ich Ihnen diese Erkrankung näher vorstellen.

 

Generell ist die Otitis externa nicht als Diagnose zu bewerten, sondern eher als ein Symptom. Wichtig ist, den Auslöser dieser Erkrankung ausfindig zu machen und zu beseitigen.

 

Hunde die an einer Otitis externa leiden, zeigen in Ihrem Verhalten häufig Kratzen, Schubbeln der Ohren über den Boden, Kopfschütteln, Berührungsschmerz, Rötung der Innenohrmuschel, muffeliger Geruch aus dem Ohr, Ohrenausfluss und ggf. eine Kopfschiefhaltung. Je nach Grad der Ausprägung der Erkrankung kann dies eine sehr hohe Stressbelastung und auch Schmerzbelastung für Ihr Tier bedeuten und bedarf in jedem Falle der Behandlung.

 

Um Ihr Tier effizient behandeln zu können, gilt es, die mögliche Ursache für die bestehende Otitis externa  ausfindig zu machen, denn eine Entzündung ist meist nur die Folge einer der unten aufgeführten Ursachen. Diese können ererbte, genetisch bedingte Anlagen, primäre ursächliche oder sekundär erhaltende Faktoren sein.

 

  1. genetische Ursachen

enger Gehörgang, dichte Ohrbehaarung, feuchter Ohrkanal, übermäßige Cerumproduktion (Ohrenschmalz),...

 

  1. primäre Ursachen

Fremdkörper (Grannen, Schmutz), allergische Hauterkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Mikroorganismen,...

 

  1. sekundäre Ursachen

bakterielle Besiedlung, Hefen und Pilze, Mittelohrentzündung,...

 

Zur Diagnosesicherung kann bereits das Aussehen des Ohrsekretes Aufschluss geben. Zuweilen ist eine Diagnosestellung jedoch schwierig, dies kann dann die Einleitung weiterführender Untersuchung erforden, wie z.B. Ohrabstriche für eine mikroskopische oder bakteriologische Untersuchung, ggf. mit Erstellung eines Antibiogramms

 

Nach Feststellung der Ursache sollte, sofern behandelbar, die Behandlung je nach Art der Ursache erfolgen.

Leider ist die Otitis externa zumeist, da chronische Verlaufsformen relativ häufig zu beobachten sind, eine sehr langwierige Erkrankung, die Ihnen als Hundebesitzer sehr viel Geduld abverlangt und nur durch eine konsequente Behandlung zum gewünschten und vor allem langandauernden Erfolg führt. Daher ist wichtig, den Erfolg der Behandlung regelmäßig zu kontrollieren und eine evtl. wiederaufflammende Otitis externa frühzeitig zu erkennen und erneut zu behandeln.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Tier einen wunderschönen Monat Mai mit vielen warmen Sonnentagen und erholsamen Spaziergängen.

 

Ihre Silke Colaris

 

 

 

 

 

 

 



Mai Thema:   Soll es ein Tier sein ??

 

Bevor Sie sich einfach ein Tier anschaffen, sollten Sie sich vorher über die Bedürfnisse der gewünschten Tierart informieren.

Es gibt keine Tier ohne Ansprüche, egal wie klein die Tiere auch sind.

 

Informieren Sie sich am besten in einem guten Tierheim, einem privaten Tierschutzverein oder in einer Tierarztpraxis über das Wunschtier.

 

Wenn das Tier als Geschenk geplant ist, dann schenken Sie doch lieber ein gutes Buch über die Tierart.

Einige gute private Tierschutzvereine (mittlerweile gibt es so gut wie zu jeder Tierart kleine Vereine) haben auch empfehlenswertes Infomaterial zusammen getragen.

 

Habe ich dauerhaft Zeit, Lust und Geld, mich vernünftig und der Tierart entsprechend zu kümmern??

Kaninchen und Meerschweinchen können durchaus 8 bis 10 Jahre alt werden und kosten irgendwann ein Vielfaches vom Anschaffungspreis.

Ist Ihnen das auch ein kleines Tier wert??

Wenn das Tier/ die Tiere krank werden, sind Sie bereit die Kosten für die Behandlung/en und Medikamente zu tragen??

 

Muss es sich um ein Tier vom Züchter handeln??

Die Tierheime und privaten Tierschutsvereine sind voll von Abgabetieren.

Da finden Sie bestimmt ein passendes Tier oder eine Gruppe.

 

Die Urlaubszeit steht an.

Was passiert mit dem Tier/den Tieren im Urlaub oder bei eigener Krankheit??

Haben Sie jemanden der sich in der Zeit vernünftig kümmert??

 

Wenn die Tiere draußen leben sollen, versorgen Sie die Tiere auch bei schlechtem Wetter ausreichend und regelmäßig??

Wo leben die Tier draußen?? Handelsübliche Ställe sind viel zu klein und nicht annähernd artgerecht, z. B. Kaninchen- oder Meerschweinchenställe.

Eher denkwürdig und nicht tiergerecht ist die Unterbringung in solch einem Stall, in z. B. der Ecke eines Carports oder der Garage.

Sie sollten sich bei Außenhaltung für den Bau eines soliden Geheges mit isolierter Hütten für den Winter entscheiden.

 

Es gibt super Anregungen auf den verschiedenen Interntseiten von einigen Tierschutzvereinen.

Leider finden sich auch viele Interseiten die nicht zu empfehlen sind. Seien Sie daher bitte aufmerksam und holen sich gerne noch mal eine andere Meinung ein.

 

Wenn die Tiere krank sind oder es im Winter doch zu kalt und/oder zu naß ist , haben Sie dann einen frostfreien und hellen Raum frei??

 

Wer kümmert sich täglich über das ganze Jahr um die Tiere??

Wenn die Tiere eigentlich für die Kinder angeschafft werden, bedenken Sie bitte, dass es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist und Kinder damit oft überfordert sind. Die Kinder müssen den richtigen Umgang mit den Tieren erst langsam lernen und zwar von Ihnen als Vorbild.

Das heißt, Sie als Erwachsener sollten immer ein gutes Auge über den Gesundheits- und Allgemeinzustand der Tiere haben.

 

Sie müssen Ihren Kindern auch erklären, das Kaninchen, Meerschweinchen und Co keine Kuscheltiere sind!!

Obwohl auch diese Tiere recht zahm werden können, sind es eher Beobachtungstiere mit eigenen Ansprüchen.

 

Männliche Tiere sollten unbedingt möglichst früh kastriert werden.

Damit nicht noch mehr Tiere geboren werden, die dann wieder im Tierheim landen oder einfach ausgesetzt werden.

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt gerne zur Verfügung

 

Herzliche Mai-Grüße

 

Andrea von Behren

Themen im April

Die Babykatze

 

Jetzt geht es wieder los.

Meistens April und Mai werden die ersten Katzenkinder geboren.

Sie möchten sich ein Katzenkind anschaffen.

Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen eins zu finden.

Der private Tierschutz (Verein Menschen für Tierrechte) und das Tierheim Minden vermitteln jedes Jahr viele Katzenkinder.

Da wir Pflegestelle für den privaten Tierschutz sind, können wir auch vermitteln.

Wenn Sie das Katzenkind haben, kommen Sie mit ihm vorbei, damit wir es untersuchen können.

Meist haben sie Parasiten: Würmer, Flöhe und Ohrmilben. Dagegen kann man mit wenigen Mitteln etwas tun.

Wir beraten auch zur Haltung und Fütterung und natürlich über Impfung und Kastration.

Wenn Sie direkt zwei Katzen nehmen, klappt es am besten.

Später eine zweite Katze anzuschaffen, ist oft ein Problem.

Aber auch eine Einzelkatze ist meist zufrieden.

Sollten Sie ein Katzenkind finden, können Sie sich auch an uns wenden.

Und bitte denken Sie daran, Ihre weiblichen Katzen frühzeitig kastrieren zu lassen, denn wir haben viel zu viele Katzenkinder jedes Jahr, die lange Zeit auf ein schönes Zuhause warten müssen.

Viel Spaß mit Ihrem kleinen Katzenbaby wünscht Ihnen Manuela Tiefmann

Hauterkrankungen beim Hund

 

 

Hauterkrankungen beim Hund kommen relativ häufig vor. Statistisch gesehen geht man davon aus, dass ca. 20-30% der in der Praxis vorgestellten Patienten unter Hautproblematiken leiden. Dies kann zum einen der primäre Vorstellungsgrund sein, aber auch lediglich als Begleiterscheinung anderer vorherrschender Erkrankungen auftreten.

Systematisches Vorgehen ist unverzichtbar, da eine Diagnosestellung nicht immer einfach ist und mitunter weiterführende Untersuchungen erfordert. Ein Teil der weiterführenden Untersuchungen und deren Auswertungen können wir in der Praxis selbst durchführen, ansonsten leiten wir das Probenmaterial zur weiteren Diagnosestellung an ein Speziallabor weiter.

 

Die häufigsten Vorstellungsgründe in der Praxis sind:

-Ektoparasiten (z.B. Floh- oder Lausbefall, Milbenbefall,...)

-Infektionen der Haut (z.B. bakterielle Infektion, Pilzinfektionen,...)

-Allergien (z.B. Flohspeichelallergie, Futtermittelallergie, Umweltallergene,...)

-Störungen im Hormonhaushalt (Endokrinopathien z.B. Hypothyreose, 

 Ovarialysten,...)

-Zubildungen (Raumvorderungen, z.B. Lipome, Haarbalgentzündungen,

 Tumore,...)

 

Wichtig für die Diagnosestellung ist ein detailliert erhobener Krankheitsverlauf, so können Sie uns wichtige Hinweise geben, um das diagnostische Feld einzugrenzen.

 

-    Wie ist das Verteilungsmuster der Hauterscheinung? Welche

      Regionen sind betroffen?

-    War es zunächst nur lokal begrenzt oder es hat sich unmittelbar

ausgeweitet?

-        Wie sah die Hautveränderung zu Beginn der Erkrankung aus? Hat sie sich im Verlauf verändert?

-        Gibt es je nach Jahreszeit Unterschiede in der Ausprägung der Erkrankung?

-        Besteht ein Juckreiz für Ihr Tier. Und wenn ja, litt Ihr Hund zuerst an Juckreiz und entwickelte dann die Hauterscheinung oder waren erst die Veränderung an der Haut sichtbar und der Juckreiz entwickelte sich später?

-        Zeigen Sie als Hundebesitzer evtl. Hauterscheinungen?

-        Sind evtl. auch anderer Tiere in Ihrem Haushalt betroffen?

-        Ist Ihr Tier bereits vorbehandelt? Und wenn ja, ergab dies eine Linderung oder war gar geheilt?

 

Hauterkrankungen sollten immer abgeklärt werden. Dies kann wichtig sein, falls es sich um eine Zoonose handelt, was bedeutet, das auch Sie sich mit der Erkrankung anstecken können (z.B. Pilzbefall). Des weiteren kann der psychische Stress Ihres Tieres durch einen evtl. bestehenden Juckreiz extrem ausgeprägt sein. Es kann auch vorkommen, dass die Hauterscheinung Ausdruck einer Erkrankung der inneren Organe ist.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Tier ein freudiges und gesundes Tierleben,

 

Silke Colaris

 

 

 

 

 

 

 

Aprilhema: Vorbereitungen Freigehege 

 

Der April läßt sich nutzen, um Vorbereitungen für die Freigehegesaison bei halbjähriger Außenhaltung vorzunehmen.

Kaninchen und Meerschweinchen können ins Freigehege, wenn es keinen Frost mehr gibt und die Nachttemperaturen mind. 10 Grad betragen. Das wird wahrscheinlich ca. mitte Mai sein.

Wenn Sie schon ein Freigehege besitzen, dann stehen für Sie evtl. "nur" Kontroll- und Reparaturarbeiten an.

Vielleicht haben Sie aber auch neue Ideen, die Sie umsetzen möchten??

 

Für Besitzer die sich für ein Außengehege interessieren, stehen sicherlich etliche Fragen an.

Generell sollte sich jeder bewusst sein, dass Haltung im Freigehege ein mehr an täglicher/wöchentlicher Arbeit bedeutet.

Der Standort sollte in Sichtweite des Hauses gebaut werden, an einem halbschattigen bis schattigen Platz.

Wie viel Tiere sollen darin wohnen ?      Pro Tier sollten Sie mind. 2 qm berechnen.

Es empfhielt sich, dass Gehege so hoch zu bauen, das alle Beteiligten Personen bequem darin stehen können.

Eine Bedachung ist durchaus sinnvoll, damit bei schlechtem Wetter das Gehege begehbar bleibt.

Zum Einzäunen sollten Sie verzinkten Volierendraht mit einer Drahtstärke von mind. 1,45 mm und einer Maschengröße von max. 19x19 mm verwenden.

Wenn alle Ecken und Ritzen gut verschlossen sind, können Freßfeinde, wie Marder und Katzen, den Gehegebewohnern nichts anhaben.

Als "Bodenbelag" kann es für die Reinigung leichter sein, Gehwegplatten oder ähnliches zu verlegen.

Für Kaninchen könnten sie dann als Buddelmöglichkeit einen Sandkasten oder eine Kiste anbieten.

Außerdem mögen einige Kaninchen gerne erhöhte Plätze.

Meerschweinchen haben gerne viele Häuschen, in denen auch mehrere Schweinchen Platze haben.

 

Kaninchen sollten spätestens 3 Wochen vor Freigang geimpft sein.

Beachten Sie dazu bitte auch das Februar Thema und Unsere Kaninchen Impfaktion im März und April.

 

Falls das Gehege für die ganzjährige Außenhaltung genutzt werden soll, müssten Sie eine frostfreihe und trockene Behausung mit einplanen.

 

Im Handel erhältliche Außenställe sind nicht für die (ganzjährige) Haltung geeignet und generell zu klein für eine halbwegsartgerechte Tierhaltung.

Für den Kaufpreis lässt sich mit etwas Ideenreichtum, Sinn für die Bedürfnisse der Tiere und etwas Spaß am Handwerken eine tolle Behausung für Ihre Schützlinge schaffen.

 

Bei Fragen etc. stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

 Einen sonnigen Frühlingsanfang

wünscht Ihnen Ihre

Andrea von Behren

 

 

 

 

Themen im März

 

 

Märzthema: Kaninchen Impfungen

 

Der Frühling naht und damit auch die "Freiluft Saison" für unsere

kleinen Freunde.


Allgemein ist zu beachten, dass nur gesunde Tiere geimpft werden können.


Wir empfehlen Impfungen gegen RHD und Myxomatose.



RHD (Rabbit hemorhagic disease) auch Chinaseuche genannt, ist eine hochansteckende und tödlich verlaufende Viruserkrankung.

Übertragungswege: von Tier zu Tier, über Kleidung, Hände, Futter, Einstreu, Käfige, Transportboxen, Insekten (z. B. Mücken), per Tröpfcheninfektion über die Luft.

Die Tiere versterben sehr schnell, da von der Ansteckung bis zur Erkrankung meist nur 1-2 Tage vergehen.

Krankheitsanzeichen: Mattigkeit, Fressunlust, Taumeln.

Tiere können aber auch ohne Symptome versterben.


Wir empfehlen eine RHD Imfpung ab der 6. Lebenswoche, die dann alle 12 Monate wiederholt werden sollte.



Myxomatose ist auch eine Viruserkrankung.

Übertragung: durch Stechmücken, Flöhe, von Tier zu Tier, durch Gegenstände und/oder Futter.

Diese Erkrankung muss nicht tödlich verlaufen, ist aber meistens der Fall.

Von der Ansteckung bis zur Erkrankung vergehen meistens nur 3-5 Tage.

Krankheitsanzeichen sind Schwellungen im Kopfbereich und im After- und Geschlechtsbereich. Im weiteren Verlauf entwickelt sich meistens ein eitriger Schnupfen mit Atemnot. Die Tiere fressen nicht mehr und versterben darauf hin.

Bei einem weniger drastischem Krankheitsverlauf können sich anstatt der Schwellungen Knötchen in der Haut bilden.


Auch hier emfpehlen wir eine Myxomatose Impfung ab der 6. Lebens-

woche, die dann alle 6 Monate wiederholt werden sollte.



Beide Impfungen entfalten ihre Wirksamkeit nach ca. 3 Wochen und sollten daher im März und April, vor Beginn der Mücken Saison, erfolgen.


Beachten Sie dazu unsere Impfaktion im März und April, montags und freitags in den offenen Sprechstunden.



Bis zum nächsten Mal,

Ihre Andrea von Behren



 

 

Hundeimpfungen

 

 

Warum sind Impfungen sinnvoll?

 

Eine Impfung ist eine einfache und sichere Methode, mit der Sie ihr Tier vor Krankheiten schützen und die Gesundheit ihrer Tiere erhalten können. Sie bietet Schutz gegen tödliche Krankheitserreger, Erkrankungen werden verhindert, oder der Verlauf der Erkrankung ist deutlich milder und kürzer.

 

Gegen welche Erkrankungen wird geimpft?

 

Es wird unterschieden in sog. Core-Komponenten, gegen die ein Tier zu jeder Zeit geschützt sein soll, da es sich entweder um eine ansteckende Krankheit gegenüber dem Tierhalter handelt (z.B. Tollwut, Leptospirose) oder bei dem Tier selbst lebensbedrohliche Zustände auslösen kann. Dazu zählen:

 

-Ansteckende Leberentzündung HCC (Hepatitis contagiosa canis), Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut

 

und in sog. Non-Core-Komponenten. Dabei ist zu beachten, ob das Tier zu einer Risikogruppe der unten aufgeführten Erkrankungen gehört, was dann eine Impfung sehr sinnvoll macht.

 

-Bordetella bronchiseptica, Bordetella bronchiseptica in Kombination mit caninem  Parainfluenzavirus (CPiV)-Zwingerhustenkomplex, Babesia canis, Borrelia burgdorferi sensu lato, canines Herpesvirus, Coronavirus, Dermatophytose, Mikrosporie, Trichophytie, Tetanus

 

Die in unserer Praxis als sinnvoll erachteten Impfungen sind „fett“ gedruckt.

Ob Ihr Tier eventuell in die sog. Non-Core-Risikogruppe fällt, können wir in einem Impfgespräch individuell besprechen.

 

Wann sollte geimpft werden?

 

Die Ständige Impfkommission Veterinär (StIKo Vet) hat neue Impfleitlinien für Kleintiere erarbeitet, dabei sollte wie folgt geimpft werden:

 

Als Grundimmunisierung von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren

 

Im Alter von

8 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose**), Staupe

12 Lebenswochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut***)

16 Lebenswochen: HCC, Parvovirose, Staupe, Tollwut****)

15 Lebensmonaten: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

 

**) In gefährdeten Beständen ist eine zusätzliche Impfung im Alter von 6 Wochen empfehlenswert. Die weitere Impfempfehlung wird dadurch nicht verändert.

***) In den Einreisebestimmungen wird nicht ein Alter von 12 Wochen, sondern von 3 Monaten gefordert.

****) Die im Alter von 16 Lebenswochen empfohlene zweite Impfung geht über die gesetzliche Anforderung hinaus, ist aber aus immunologischen Aspekten sinnvoll.

 

Nach durchgeführter Grundimmunisierung werden die meisten Erkrankungen jährlich oder nach den empfohlenen Angaben des Herstellers geimpft.

 

Sie haben Fragen? Gerne händigen wir Ihnen umfangreiches Informationsmaterial zu diesem Thema und den Erkrankungen aus oder beraten Sie persönlich.

 

Mit besten Wünschen für ein gesundes und freudiges Tierleben,

Ihre Silke Colaris

 

 

 

Märzthema: Kastration und Kennzeichnung der Katze:

 

Allein aus Tierschutzgründen und natürlich auch für die Gesundheit Ihres Tiers ist eine Kastration immer notwendig.

Wir sind heute in der Lage, eine Katze bzw. einen Kater bereits im Alter von 5 Monaten ohne Probleme zu kastrieren. Dabei gibt es keine negativen Folgen, die Tiere wachsen normal und haben keine psychischen Veränderungen.

Sie machen einen Termin, das kann sehr kurzfristig erfolgen.

Katzen und Kater kastrieren wir immer vormittags von Montag bis Freitag.

Falls Sie es in dieser Zeit nicht schaffen, das Tier zu bringen, machen wir auch eine Ausnahme.

Katzen sollten bei Operation nicht rollig sein, weil dann das Gewebe stärker durchblutet ist.

Unkastrierte Katzen sind auf Dauer gestresst und nehmen nicht normal an Gewicht zu. Außerdem sind bösartige Brusttumore bei der weiblichen Katze möglich. Kater markieren als unkastrierte Tiere, und das gewöhnen sie sich schlecht ab, wenn man sie spät kastriert.

Da die Kastration eine Operation ist, muß die Katze nüchtern gebracht werden und sollte nach Op. noch 3 Tage im Haus bleiben, beim Kater reicht 1 Tag.

Während der Narkose empfehlen wir eine Kennzeichnung, das heisst eine Tätowierung oder einen Microchip. Dann registrieren wir auch die individuelle Nummer Ihrer Katze beim Tasso-Haustierzentralregister.

Bitte informieren Sie sich in der Praxis.

 

 

Ihre Manuela Tiefmann



 

 

 

 

September Thema

 

Enzephalitozoonose beim Kaninchen

 

Enzephalitozoon cuniculi ist ein einzellig, pilzartiges Lebewesen,das sich in Zellen der Wirtstiere einnistet und vermehrt.

Der Parasit befällt dann bevorzugt das zentrale Nervensystem (Gehirn, Rückenmark) und die Nieren.

Befallene Tiere können den Erreger über Harn und auch Kot ausscheiden.

Die E. C. Sporen können über das Futter aufgenommen werden, aber auch über die Atemwege (Nase/Mund) und vom Muttertier auf die Jungen (im Mutterleib) übertragen.

Enzephalitozoon cuniculi ist eine Zoonose, das heißt es können auch andere Säugetiere wie z. B. Hamster, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Katzen, Hunde, Füchse, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Primaten und auch der Mensch kann befallen werden.

Beim Menschen besteht die Gefahr einer Ansteckung nur bei eigener Krankheit oder einer Immunschwäche Erkrankung.

 

Fast alle Kaninchen tragen den E. C. Erreger unbermerkt in sich ohne daran zu erkranken.

Bricht die Erkrankung aus (z. B. durch Stress, unterdrückung des Immunsystems) können Symptome wie z. B. Kopfschiefhaltung, schwankender Gang, sich im Kreis drehen, krampfartige Verdrehungen des Kopfes, Hinterhandlähmung, Kopf schütteln, Augenzittern, Augenerkrankung (Entzündung der Regenbogenhaut), Ablagerung weisslicher Masse in der vorderen Augenkammer, apathisches Verhalten, nicht fressen wollen/können oder Durchfall auftreten.

Hinter diesen Krankheisanzeichen kann natürlich auch eine andere Erkrankung stecken. Daher muss das Kaninchen unbedingt und unverzüglich in einer Tierarztpraxis vorgestellt werden. Dort wird dann eine Allgemeinuntersuchung vorgenommen und eine Therapie eingeleitet.

 

Damit das erkrankte Tier überhaupt eine Chance hat, ist eine frühzeitige Behandlung absolut notwendig!!!!

Das gilt natürlich für alle Erkrankungen.

 

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

Andrea von Behren